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Illustrator Grundlagen: so erstellst du Schnittmasten

HalloHallo,

eigentlich wollte ich heute einen Post zum Thema „kleine Effekte, die deine Illustrator Illustration aufpeppen“ schreiben. Doch bevor ich das tue, möchte ich noch kurz das für mich wichtigste Tool beschreiben – die Schnittmasken. Es gibt im Internet mehr als genug Posts dazu, der Vollständigkeit halber möchte auch ich sie kurz erwähnen. Denn ich arbeite sehr oft mit ihnen und da sie so unglaublich hilfreich sind, dürfen sie auch in meinem Blog nicht fehlen.

Was sind Schnittmasken?

Schnittmasken sind Formen, die dir helfen nur Ausschnitte einer anderen Form zu zeigen. Sie bilden einen Rahmen in dessen Inneren du deine Objekte anordnen kannst und alles was über diesen Rahmen hinausgeht wird verdeckt. Ich nutze sie zum Beispiel bei Schatten oder Kleidung, da sie genau von der Körperform begrenzt werden.

Wie zum Beispiel hier. Der Körper ist die Schnittmaske, das Oberteil ist das maskierte Objekt.

Wie erstellst du Schnittmasken

Ich empfehle dir zuerst die Schnittmaske (auch Beschneidungspfad genannt) zu erstellen. Danach gestaltest du den Pfad, der maskiert werden soll  (Abb.2). Es können jedoch auch andere Objekte wie Bilder beschnitten werden.

Ganz wichtig ist die Reihenfolge, in der die Objekte sich befinden. Reihe die Objekte im Ebenenrider so auf, dass der Beschneidungspfad über dem Objekt steht, das du maskieren möchtest.

Zum Schluss markierst du noch beide Objekte und erstellst deine Schnittmaske in dem du auf Objekt > Schnittmaske > Erstellen gehst.

So schnell und einfach ist nun also deine Schnittmaske fertig. Wenn es für deine Grafik erforderlich ist, kannst du auch noch weitere Objekte zu deiner Schnittmaske hinzufügen. Ich habe hier beispielsweise noch eine Lichtkante gesetzt. Dazu erstellst du einen weiteren Pfad und fügst ihn in der Ebenenhierachie unter den „zusammengesetzten Bescheidungspfad“ ein.

Ich hoffe diese kleine Anleitung hieft die schöne Vektorillustrationen zu erstellen.

Ich wünsche euch jede Menge Fantasie.

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Zum Zeichnen verwende ich ein Wacom One Grafiktablett schwarz Medium

 

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So erstellst du eine Vektorgrafik mit Hilfe geometrischer Formen + Download Teil1

HalloHallo liebe Kreative,

Nach einer langen Pause starte ich heute wieder und nach all der Zeit dachte ich ein neues Vektorgrafik – Tutorial + ein gratis Grafikdownload wäre genau das richtig.

Trotz der Pause und einer verringerten Aktivität auf Instagram war ich doch, mit allen meinen favorisierten Medien, fleißig am Zeichnen. Die größte Freude macht mir und vielen anderen das Zeichnen mit Illustrator. Doch manchmal ist es gar nicht so einfach bei all den Funktionen den Überblick zu behalten und darum möchte ich dir heute zeigen, wie du mit ein paar einfachen Zeichenwerkzeugen effektvolle Bilder erstellen kannst. Ein ähnliches Vektortutorial gab es auch schon einmal Hier und heute erstellen wir ein Vektorportrait ohne Vorzeichnung und unter zu Hilfe nahme ganziger einfacher Werkzeuge.

Grundlagen zum Erstellen eines Vektorportraits

Meistens habe ich für meine Vektorgrafik schon eine grobe Pose im Kopf. Um dann meinen Körper zu zeichnen, erstelle ich mir zuerst eine Art einfaches Skelett. So kann ich die Position der Gelenke, die Haltung der Arme und alles weitere genau festlegen. Hierfür verwende ich das Ellipsenwerkzeug (L) und das Pfadwerkzeug (P). Auf Grundlage von Kreisen, Linien und Dreiecken (die ich hier aber nicht benötige) kannst du dann beginnen deine Zeichnung aufzubauen.

Wenn du willst, kannst du noch den Zwischenschritt machen und die „Gelenke“ und „Knochen“ mit geraden Linien verbinden um die Muskeln und das Fleisch anzudeuten, ich überspringe diesen Schritt immer und zeichne die natürlichen Rundungen der Arme und Schultern gleich mit ein.
Es ist von Vorteil, so früh wie möglich die endgültige Pose deiner Figur festzulegen, da du dir so Arbeit sparst. Falls du in einer späteren Phase die Position noch ändern willst, kannst du dass natürlich auch tun, es könnte nur etwas mehr Arbeit bedeuten.

Gesichter Zeichnen mit Illustrator

Beim Zeichnen des Gesicht verfahren wir wie auch schon beim Körper und positionieren erst einmal Kreise oder Ovale als Platzhalter für die Augen. Ich habe mich hier für Ovale entschieden, die ich in einen Winkel von 30°  (die Gradzahl spielt eigentlich keine Rolle, ich erwähne es nur, damit du dir ein besseres Bild machen kannst) platziere.

Ausgehend von diesem Oval, gestalte ich die Augen. Mehr Info´s wie genau ich Augen zeichne findest du hier. 

Auch  für die Nase und die Lippen kannst du Kreise oder für deine Zwecke angepasste Formen verwenden. Wenn du etwas Übung hast kannst du auch gleich loslegen, ohne diese Formen zu verwenden, doch gerade am Anfang macht es Sinn, diese  Hilfsmittel zu nutzen.

Haare Zeichnen

An dieser Stelle müssen wir kurz über Werkzeuge in Illustrator reden. Bisher konntest du alle Schritte mit dem Pfadwerkzeug (P) und dem Ellipsenwerkzeug (L) ausführen. Kommen wir nun zum Pinselwerkzeug (B). Für die Haare finde ich dieses am besten geeignet, denn ich kann mit dem Pinselwerkzeug herrlich intuitiv Zeichnen und gerade die Haare wirken dadurch viel lebendiger. Ich zeichne die Haare also immer erst grob vor und verbessere sie mit Hilfe der Anfasser bis es mir gefällt.

So gehe ich Strähne für Strähne durch. bis ich das Haar stimmig finde. Da sich meine Meerjungfrau unter Wasser befindet, kräusel ich die Haare etwas wilder und lasse sie ausschweifend um ihren Kopf schwimmen.

Details und Inspirationen

Details ist mein Lieblingsthema, denn nichts belebt ein Bild mehr und macht es einzigartiger.  Es gibt einige Elemente, die ich gerne immer weiter verwende, das wären Sommersprossen, Leberflecke, Schattenkonturen, Augenringe, Lidfalten usw. Diese Kleinigkeiten und alle weiteren kannst du wieder ganz einfach mit den Pfadwerkzeug (P) oder dem Pinselwerkzeug (B) einzeichnen.

Manchmal fällt es mir gar nicht so leicht, gute besondere Details für meine Bilder zu finden. Da hilft dann nur Inspiration. Um diese zu bekommen, ziehe ich oft mein Pinterest zu rate. Hier habe ich extra Ordner für Inspirationen. Ich pine dort alles was mir allgemein gefällt aber ich gehe auch gezielt auf die Suche. Bei dieser Vektorgrafik  war es naheliegend, dass ich mir einmal die Meereswelt genauer anschaue. Die unglaubliche Formenvielfalt dort ist eine unendliche Inspirationsquelle. Hier kannst du dir das Moodbord zu meiner Meerjungfrau sehen.

Die dort gefundenen Bilder haben mir geholfen mich für Flossen, Blattwerk, Muschel und die Augenfarbe (siehe fertiges Bild) zu entscheiden.

Korrekturen

Wie oben schon erwähnt, kannst du deine Vektorgrafik jeder Zeit noch einmal verbessern. Ich habe mich beim Zeichnen nun dafür entschieden den rechten Arm nachträglich zu ändern, um so eine geschlossene Form zu erzeugen. Da der Unterarm mit wenigen Elementen auskommt, geht diese Veränderung schnell.Mit dem Schere-Werkzeug (C) trenne ich den Arm am Gelenk in zwei Teile und drehe die Linien des Unterarmes noch Oben in die gewünschte Position. Du kannst den Pfad wieder schließen, indem du die äußeren Ankerpunkte, der zu verbindenden Pfade auswählst und dann STRG+J drückst.
Danach ordne ich wieder die Gelenkkreise und Linien an, um anhand dieser die Finger aufzubauen. Außerdem zeichne ich noch ihre linke Seite ein.

So die Outlines sind nun geschafft. Hier und da fehlen zwar noch Kleinigkeiten aber diese werden ich während der Coloration in Teil 2 beglichen. Das fertige Bild kannst du dir aber schon auf Instagram anschauen und hier geht es zum kostenlosen Download des obigen Bildes.

Ich hoffe ihr konntet aus diesen Post etwas mitnehmen und so eure Zeichnungen ein klein wenig besser machen.

Ich wünsche euch jede Menge Fantasie

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Kostenlose Alternative zu Illustrator – Inkscape mein erste Eindruck

Hallo Ihr Kreativen,

ich richte mich ja gerade in einer Welt ohne Adobe ein. Das ist noch etwas ungewohnt, aber oftmals geht es besser als gedacht. Außerdem entdecke ich im Moment viele neue Sachen. Inkscape ist eine kostenlose Alternative zu Illustrator und gehört jedenfalls dazu. Ich teste es jetzt seit einer Woche und möchte euch hier einen ersten Eindruck geben.

Inkscape – eine Illustrator alternative

Nach einer Woche bin ich natürlich noch kein Profi aber ich habe doch einen umfassenden ersten Eindruck in  Inkscape´s  bunte Vektorenwelt gewonnen und möchte euch davon berichten. Die Fakten: Wie bereits  erwähnt ist Inkscape eine kostenloses Vektorprogramm, das es für Mac, Windows und Linux gibt. Es ist deutschsprachig, mit einer großen Auswahl bekannter Zeichenwerkzeuge, die wichtigsten sind das Bezierwerkzeug, Freihandwerkzeug, das Kalligrafiewerkzeug,das Textwerkzeug und der Radierer. Du hast die Möglichkeit deine Bilder als PDF, PNG, EPS und einige weitere Formate zu speichern (leider steht JPG nicht zur Auswahl). Du kannst aber problemlos PDF´s importieren und bearbeiten. Außerdem bin ich unglaublich froh, das man nicht nur PDF sondern auch Illustrator Dateien öffnen und bearbeiten kann. Hura dafür. Denn nun kann ich meine angefangenen Illustrator Arbeiten ohne großen Aufwand weiterführen und verändern. Für mich ist das ein super Pluspunkt. Die Arbeit mit Inkscape:  Der Umgang ist zu beginn sehr leicht. Du findest ohne viel überlegen zu müssen, zu den Bezierwerkzeugen und den Formwerkzeugen. Somit kann man auch gleich loslegen und die erste Vektorgrafik bauen. Es fällt gleich auf wie intuitiv die Werkzeuge zu bedienen sind. Auf der rechten Seite findet man verschiedene Optionen. Hier kannst du einen Rider öffnen, über den du zum Beispiel Füllung, Kontur, Linienstärke, Muster der Kontur und so weiter einstellen kannst. Inkscape kann auch Masken erstellen. Das funktioniert auch wieder ähnlich wie Illustrator, allerdings macht mir hier die nachträglich Deckkraft-Bearbeitung noch Probleme. Ich würde nämlich gerne die Deckkraft der Form/Maske (in der meine Objekte zusammengefasst sind) ändern, wie das geht habe ich aber noch nicht herausgefunden. Bis jetzt war das aber nie dramatisch, darum sehe ich das im Moment auch nicht so eng und vielleicht gibt es diese Funktion ja auch, ich habe sie nur noch nicht entdeckt. Mit den Ebenen bin ich jedoch nicht so ganz zufrieden, anders als in Illustrator erstellt Inkscape nicht für jedes Objekt eine eigene Ebene, stattdessen werden, die Objekte in Gruppen zusammengefasst. Das heißt, du kannst zwar Ebenen erstellen, diese auch wie gehabt ein und ausblenden, jedoch befinden sich in den Ebenen alle Objekte, die du erstellst hast, während du eine Ebene angeklickt hast. Erstellst du einen neue Ebene und wählst diese aus, befinden sich alle neuen Objekte dort. Du kannst zwars deine Objekte alle einzeln auswählen (solange die ebene nicht gesperrt ist) aber du kannst beispielsweise keine Ebene einzeln ausblenden….oder doch? Fall jemand weis wie´s geht, könnt ihr mir gern bescheid sagen. die Ergebnisse: Und was kommt nun mit Inkscape heraus?   Ich find mit Inkscape kann man schöne  professionelle Vektorgrafiken erstellen, die sich sehen lassen können.   Ich bin mit den ersten Ergebnissen ziemlich zufrieden, wenn man sich in ein neues Programm einarbeitet ist noch nicht alles gleich perfekt aber die Arbeit geht gut von der Hand und man lernt schnell sich mit Inkspace zu arrangieren. Die ein oder andere Funktion vermisse ich zwar noch, oder habe sie noch nicht gefunden, aber es ist definitiv eine gute kostlose Alternative zu Illustrator.  Wenn ihr also beginnt euch für Vektorgrafiken zu interesseren, dann ist Inkscpae definitiv ein gutes Einsteigerprogramm – probiert es mal aus ;) Ich wünsche euch jede Mänge Fantasie. ______________________________ Ich verwende zum Zeichnen: Wacom One Grafiktablett schwarz Medium Wacom ACK-20003 Felt Pen nNibs für Intuos4 (5er Pack)

Ich verwende zum Drucken/Scannen HP Photosmart 5520 e-All-in-One Tintenstrahl Multifunktionsdrucker

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alles rund um die Illustrator Zeichenwerkzeuge Bleistiftwerkzeug, Pfadwerkzeug und Pinselwerkzeug

HalloHallo ihr Kreativen,

heute soll es einmal wieder um das Zeichnen in Illustrator gehen und um genau zu sein um das Bleistiftwerkzeug, das Pfadwerkzeug und das Pinselwerkzeug.
Das Pinselwerkzeug ist eins meiner meist genutzten Werkzeuge. Es ist vielseitig einsetzbar und super leicht zu handhaben, trotzdem hat es jede menge Optionen. Egal ob du etwas skizzierst oder ausarbeiten möchtest, das Pinselwerhzeug ist das Werkzeug für dich. Je nachdem wie deine Zeichnung aussehen soll, brauchst du nix weiter. Das ist doch mal fantastisch, oder? :)

So nun aber genug der Worte und los geht’s  mit der Umsetzung. Wie ich das Pinselwerkzeug verwende, möchte ich dir an Hand einer kleinen Zeichnung zeigen.  Doch zunächst gibt es ein paar Basics.

Basics rund um die Zeichenwerkzeuge

Es gibt viele Einstellungen  für die Zeichenwerkzeuge Bleistift, Pfadwerkzeug und Pinsel in Illustrator. Die wichtigsten Rider sind Pinsel und Kontor. Der Rider in der Mitte ist optional. Dort findest du alle deine installierten Pinsel in deiner Bibliothek.

Der Rider: Pinsel und die Pinsel-Bibliothek

Diese Bibliothek findest du nicht unter Fenster sondern als Unterpunkt im Rider Pinsel. Über die beiden Pfeiltasten am unteren Rand kannst du dich durch deine Bibliothek klicken und den passenden Pinsel suchen.

Oder: Wenn du genau weißt welchen Pinsel du brauchst und dazu auch noch den Namen kennst kannst du ihn auch gezielt suchen.

Der Rider: Kontur

Nochdem du dir einen Pinsel ausgewählt hast kannst du hier noch einige Einstellungen vornehmen. Jedoch funktionieren nicht alle Einstellungen für alle Pinsel. Das Bild ist ja relativ selbsterklärend. Du kannst hier also die Strichstärke eingeben. Außerdem kannst du entscheiden wie du die Enden und Ecken deines Striches darstellen möchtest –  Rund? Spitz? Oder Angeflacht?

So das sind also die Basics, die du kennen solltest, um gut und effektiv in Illustrator zeichnen zu können.

Tipp: Alle wichtigen und oft benötigten Optionen findest du auch noch einmal in der Kopfzeile.

In diesen Post gehe ich näher darauf ein.

Zeichnen in Illustrator

Buntstift-Werkzeug

Los geht’s:)
Ich beginne immer mit dem Buntstift-Werkzeug, das ist ziemlich simpel. Meistens verwende ich es nur um meine Zeichnung schnell vorzuskizzieren.
Mit dem Buntstift-Werkzeug kannst du gleichmäßig starke Linien ohne viel Firlefanz zeichnen. Wenn du einen Strich gezogen hast und am Endpunkt erneut ansetzt, wird der Strich weitergeführt und nicht wie beim Pinselwerkzeug als neuer Ansatz gewertet. So kannst du trotz mehrmaligem Ansetzen einen durchgehenden Strich erstellen. Das kann ziemlich vorteilhaft sein.

Tipp: Wenn du während das Zeichnens die Alt-Taste drückst und sie loslässt nachdem du die Maustaste loslässt (oder deinen Zeichenpen absetzt) schließt sich der Pfad automatisch mit einer Graden. Dass klappt übrigens auch beim Pinselwerkzeug.

Eine weitere Eigenschaft ist die Glättung. Falls du beim zeichnen eine zittrige Hand bekommen solltest, macht das erstmal gar nichts, denn das Buntstift-Werkzeug kann das ausgleichen. Durch einen Doppelklick auf das Buntstift-Werkzeug in der Toolbar kannst du auch bestimmen wie groß die Glättung sein soll. Ich stelle sie immer sehr gering ein, da ich so mehr Kontrolle über meinen strich habe und kleine Unebenheiten finde ich meistens ziemlich schön.

Pinsel-Werkzeug

Wenn mir die Grundformen soweit klar sind. Verwende ich das Pfadwerkzeug zum nachzeichnen und um alles noch etwas besser zu definieren. Ich weiß das ist vielleicht etwas doppelt gemoppelt aber ich arbeite mich oft von grob zu fein vor.

 

Das Pfadwerkzeug verwende ich um präzise und gleichzeitig Linien zu ziehen. Mit diesem Werkzeug kannst du Ankerpunkte setzen. Bei gedrückter Maustaste kannst du durch ziehen eine Kurve entstehen lassen. Lässt du die Maus los kannst du so einen neuen Ankerpunkt setzen. An jedem Ankerpunkt befinden sich zwei Grifflinen, durch diese kannst du deine Kurve auch nachträglich noch bearbeiten. Diese Grifflinien werden dir angezeigt wenn du einen Ankerpunkt auswählst. Mit dem Pfadwerkzeug und gedrückter Alt-Taste kannst du diese neu ausrichten. Oder du verwendest hierzu das Auswahlwerkzeug. Hier hast du verschiedene Möglichkeiten das Verhalten der Grifflinien zu beeinflussen.

Pinselwerkzeug

Das Pinselwerkzeug ist mein bester Freund in Illustrator. Es verhält sich zwar sehr ähnlich wie das Buntstift- und auch teilweise wie das Pfadwerkzeug, aber ich finde es wirkt von der handhabe viel organischer und somit einfach schöner. Ich verwende es mit Vorliebe um natürliche Schwünge und organische Formen zu zeichnen, in diesen Bild sind das die Haardetails, die Wimpern und Augenbrauen.


Aber von vorn: Zum Pinselwerkzeug kommst du über und kannst dann mit der Maus, dem Zeichentablet oder dem Touchpen frei deine Striche ziehen. Wie beim Buntstift glättet sich auch hier dein Strich von selbst und gleicht so übermäßige Wackler aus. Wie intensiv die Glättung sein soll, kannst du wieder per Doppelklick auf das Pinselsymbol in der Toolbar einstellen.

Illustrator bietet dir eine große Auswahl an verschiedenen Pinseln, die du wie schon erwähnt über die Pinselbibliothek auswählen kannst. Ich verwende meistens sehr einfach Pinsel und verzichte so auf übermäßige Effekte. Wenn es sich jedoch anbietet, kannst du damit sehr schöne Details erstellen. Wie zum Beispiel hier:

Du hast bei so gut wie allen Pinseln die Möglichkeit die Strichstärke einzustellen außerdem kannst du auch hier wieder über das Auswahlwerkzeug A den Verlauf deiner Linie nachträglich über die Anfasser/Grifflinen ändern und anpassen.

Wenn du noch mehr über das Pinselwerkzeug erfahren willst schau mal hier vorbei.

Das sind also die simplen und am meisten gebrauchten Zeichnenwerkzeuge und ihre Funktionen. Ich wünsche  euch ganz viel Spaß beim zeichnen und beim ausprobieren der einzelnen Werkzeuge.

 

 

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So erstellst du einen Weihnachtskarten mit Blumen und Schrift in Illustrator

HalloHallo,

Unglaublich, aber wir steuern schon wieder rasant auf Weihnachten zu. Für mich ist das eine fantastische Zeit und ich freue mich schon riesig auf Plätzchen und Glühwein.  Zur Weihnachtszeit gehören noch Postkarten, Geschenkanhänger und und und….Wenn du deine Weihnachtskarten selbst machst, habe ich hier eine Inspiration für dich, die du mit diesen Schritten nachbauen kannst.

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1. die Pinsel

Zu aller aller erst erstelle ich für  meine Blüten und Zweige eigene Pinsel. Diese verwende ich dann gemeinsam mit den vorgefertigten Illustrator-Pinsel.

Eigene Pinsel kannst du ganz einfach selbst basteln. Für meine habe ich mit dem Ellipsen-Werkzeug (L) eine spitzzulaufende Ellipse aufgezogen, die mit Schwarz (#000000) gefüllt ist.

pinselerstellen-illustrator

Im Panel Pinsel findest du die Option neuer Pinsel.  Klicke darauf und ein neues Dialogfeld öffnet sich. Wähle dort Kunstpinsel aus und bestätige es mit ok.

pinselerstellen-illustrator02

Im nächsten Dialogfenster kannst du noch weitere Optionen einstellen und deinen Pinsel einen Namen geben. Ich habe die Standartoptionen beibehalten und deinem Pinsel nur einen neuen Namen gegeben. Auf diese Art kannst du dir bei Arbeiten, jeder Zeit neue Pinsel erstellen.

2 Der Hintergrund

Da du nun weist wie das geht, legen wir richtig los.…und Zwar mit ein paar Basics.
Für meinen Hintergrund habe ich einfach  mit den Rechteckwerkzeug (M) ein grünes (R 181  G 177  B 94) Rechteck aufgezogen. Anschliegend habe ich diese Ebene gesperrt und eine neue Ebene neue-ebene-ps  erstellt. Auf deiner neuen Ebene kommen die beiden Kreise, die du wieder mit dem Ellipsen-Werkzeug (L) erstellen kannst.

Tip: Wenn du einen gleichmäßig runden Kreis zeichnen möchtest, musst du während du das Ellipsen-Werkzeug (L) verwendest, einfach noch Shift gedrückt halten. Schon bekommst du einen perfekt runden Kreis

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Im Dialogfeld Lienen findest du alle Optionen um deinen Kreis noch etwas anzupassen. Ich habe über dieses Feld die Linienstärke noch etwas variiert. Nun ist der äußere Kreis 10 pt stark und der innere 4 pt. Als Farbe habe ich (R 103  G 0  B 0) verwendet.

2 Die Schrift

Nun kommen wir zur Schrift. Sobald du weist was auf deiner Weihnachtskarte stehen soll, geht es auch schon los. Auf meiner Karte steht „Plätzchen und Schnee“ (also genau das, was man  Weihnachten dringend braucht).

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Mit T kommst du zum Schreibwerkzeug. Nun schreibe zuerst „PLÄTZCHEN + SCHNEE“ (Nur Großbuchstaben) mit der Schrift Matchbook  (diese Schrift ist für den privatgebrauch kostenlos) und das WortUND“ mit Rundkursiv ( 100% Kostenlos). Meiner Schrift gebe ich die Farbe (R 00  G 192  B 192).

Als nächstes tue ich etwas, dass jeden Designer wohl eine kleine Träne in die Augenwinkel treibt (Sorry) , ich umgebe eine Schrift nämlich noch mit einer Outline. (Eigentlich halte ich mich an die obersten Designregeln aber sie ab und  zu brechen ist meiner Meinung nach auch ok;)) Für meine Outline verwende ich die selbe Farbe wie für die Kreise, also (R 103  G 0  B 0)

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Nun kommen wir zum „UND“. Das möchte ich mit einem Verlauf verzieren. Dazu wandle ich die Typo erst einmal in Pfade um. Dazu gehst du auf Objekt > Pfad > Konturlinie. Die Typo ist nun  ein Objekt und verhält sich auch so. Du kannst also nicht einfach neue Buchstaben dazu setzen, darum wandle deine Schrift erst um,  wenn du wirklich zufrieden mit deinen Wort bist.

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Da dein Wort sich nun wie ein Objekt verhält, kannst du es wie beispielsweise ein Rechteck füllen. Dazu gehst du zum Verlaufswerkzeug (G) , markierst deine Buchstaben und ziehst einen Verlauf aufÜber den Verlaufsdialog kannst du deinen Verlauf noch anpassen. Wenn du zum Beispiel weitere Farben in deinen Verlauf einfügen möchtest, musst du sie nur in den Verlaufsbalken ziehen. Anschließend kannst du mit den Regler die Position der Farbe bestimmen. Auch diesem Wort verleihe ich eine Outline in Türkis (R 00  G 192  B 192).

Als letzen Schritt dupliziere ich den gesamten Text und färbe sowohl die Füllung wie auch die Outlines Rot ein (R 103  G 0  B 0). Die Kopie zieh ich in der Ebenenhierarchie  ganz nach unten und versetze sie um 2 Klicks nach unten und um 2Klicks nach rechts. So bekommt unsere Schrift noch einen kleinen Schatten, der sie plastischer wirken lässt. Die Schrift ist hiermit fertig.

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3 Blumen und Zweige  erstellen

Bevor wir nun endgültig zu Blumen und Zweigen kommen, müssen wir noch etwas Vorarbeit leisten.
Zuerst stelle ich mir eine Farbpalette zusammen. sie besteht aus weihnachtlichen Rot- und Türkistönen. Wenn du Probleme hast eine schöne Farbauswahl zu treffen, schau dir mal  bei Fenster > Farbhilfe vorbei.

weichnachtsschrift

Damit ich weis wie und wo meine Pflanzen wachsen sollen, mache ich mir zuerst eine kleine Skizze. Später werde ich die Pflanzen noch etwas anpassen, aber als grobe Orientierung, findes ich solche Skizzen sehr hilfreich.

3.2 Zweig

So nun kommen wir zum spielerischen Teil. Mit dem Pinsel (B) zeichnen wir erst den Stiel und dann die Blätter, alle weiteren Einstellungen kannst du im Bild finden:

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Mit diesen Pinseleinstellungen kannst du nun beliebig viele Zweige malen.

3, 3 Weihnachtsstern

Zu jeden klassischen Weihnachtsbild gehört auch ein Weihnachtsstern. Diesen kannst du so ähnlich wie den Zweig erstellen. Du brauchst auch wieder nur den Pinsel (B) und die Einstellungen im Bild.

vektor-blume

Zuerst zeichnest du deine Blütenblätter mit dem Pinsel (B), dann wandelst du sie über Objekte > Pfad > Konturlinie in ein Objekt um und verbindest sie über  den Pathfinder. Im letzten Schritt kopierst du deine Blüte, versetzt sie um 2 Klicks nach unten und nach rechts und färbst die untere Blüte Dunkel. (Die genauen Angaben findest du im Bild)

Wenn du die erste Blume hast, geht es ganz schnell. Denn nun musst du nur dein Blümchen samt Schatten kopieren. Die untere Blüte samt Schatten drehst du um ein paar Grad, vergrößerst sie und färbst sie etwas dunkler. Diesen Vorgann wiederholst du so oft bis dir dein Weihnachststern groß genug erscheint.

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Nun fügen wir noch ein paar Details hinzu, wie ein paar Blätter….

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…und die Staubblätter.

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3.4 Zweige mit Beeren

Und nun machen wir ein paar Zweige mit Beeren. Ich weis nicht genau wie sie heißen, aber wir machen sie trotzdem.

beere

Die Beere ist super einfach, du zieht mit dem Ellipse-Werkzeug (L) einen Kreis aus und fügst mit dem Pinselwerkzeug ein paar Details (Licht) hinzu.

vektor-zweig

Wenn du den „aufwendigen“ Prozess des Beeren erstellen verinnerlicht hast, tasten wir uns zum kompletten Zweig vor. Dazu zeichnest du den Ast mit ein paar Abzweigungen (8 pt) und Blättern (18 pt). Danach geht’s an die Beeren, so wie oben gezeigt, erstellst du ein paar Beeren. Diese lässt du denn am Zweig schön verteilt wachsen. Um etwas Variation reinzubringen kannst du deine Beeren etwas unterschiedlich einfärben und die Größe ändern.

3.5 Blume

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Nun basteln wir noch eine weitere Blume. Eigentlich funktioniert diese Blume genau wie der Weihnachtsstern. Ich erkläre es trotzdem noch kurz. Zuerst zeichnen wir mit dem Pinsel (B) einen halben Strahlenkranz mit 5  „Strahlen“, verwenden die Pinseleinstellungen des Weihnachtssterns und färben ihn rot. Dann tun wir noch einmal das selbe und zeichnen 3 „Strahlen“ in einen helleren Rotton. Diese kopierst du, verkleinerst sie und färbst sie noch heller. Dann wandeln wir die Blütenblätter über den Pathfinder in einen Pfad  um und setzten die zusammen.
Als nächstes zeichnen wir Blätter und Stiehl mit einer Rundpinsel und einer Pinselstärke von 1 pt ein .
Im letzten Schritt geht’s an die Details. Die einzelnen Blütenblätter versehe ich mit einer Kontur und gebe den dunkleren Blättern einen Verlauf von dunkelrot am Ansatz zu hellrot in den Spitzen. Zum Schluss zeichnen wir wieder mit dein Pinsel und den Ellipse Werkzeug ein paar Staubblätter.

3.6 Schaumblüte

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Als letzte machen wir noch eine dritte Blume, die wieder sehr schnell und einfach ist. Mit dem Ellipsenwerkzeug bauen wir wie in Abbildung 1. kleine Wölkchen. Diese verbinden wir dann durch den  Pathfinder. Diesen Vorgang wiederholen wir bis wir eine schöne Blütentraube habe. Natürlich kannst du auch bereist vorhanden Blüten drehen und vergrößern, sodass es den Anschein einer neuen Blüte macht.  Um etwas Dynamik in die Blüten zu bringen, färben wir sie noch in unterschiedlichen Cremetönen ein.
Mit dem Pinselwerkzeug (B) zeichnen wir anschließend noch die Blätter und den Stiel ein.

und schön haben wir alle Komponenten um unseren Weihnachtgruß zu gestalten.

4 zusammenbauen

weichnachtsschrift

Wenn du alle Einzelteile hast, kann das Arrangieren losgehen. Ich beginne mit dein Weihnachtssternen, da diese ziemlich dominant sind und arbeite mich anhand deren zu dein Zweigen, Lorbeeren und Schaumblumen vor. Ab und zu blende ich hierzu eine Skizze noch einmal ein, aber im Großen und Ganzen arbeite ich je mehr Elemente hinzu kommen, aber immer freier. Du musst übrigens nicht alles neu erstellen, oftmals reicht es schon aus wenn du ein Objekt duplizierst und es drehst oder spiegelst. Manchmal ändere ich auch nur ein paar Details und es sieht gleich nach einem ganz neuem Objekt aus.

weichnachtsschrift2

Wenn die Komposition stimmt,  dupliziere ich noch einmal alle Blumen und Blätter. Die Kopien kommen alle in eine neue Ebene, die du nach ganz unten in die Ebenenlist ziehst. Mit einen Klick auf die Ebene kannst du alle auf der Ebene liegenden Objekte auswählen. Wenn du das gemacht hast gehe wieder auf Objekte > Pfad > Konturlinie. Nun kannst du alle Objekte problemlos einfärben. Ich habe ein dunkles grün dazu verwendet und sie anschließend wieder um 2 klicks nach unten und nach rechts versetzt.

schneiden

Zum Schluss spiele ich noch etwas mit Vorder- und Hintergrund. Dazu erstelle ich eine neue Ebene und ziehe diese ganz nach unten in der Ebenenleiste. Mit C kommst du zum Scherenwerkzeug. Mit diesem zerschneide ich die Kreise an bestimmten Stellen und ziehe diese Einzelteile in die neu erstellte Ebenen. So kannst du einzelne Teile in den Hintergrund oder in den Vordergrund zu bringen.

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Das ist nun das Endergebnis.

Viel Spaß beim nachmachen :)

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So kannst du eine Vektorgrafik in Illustrator erstellen

Hallo, Hallo,

Ich habe in letzter Zeit einige Vektorgrafiken, basierend auf meinen Zeichnungen, erstellt und da das Thema im moment so präsent ist bei mir, dachte ich, ich mache gleich mal ein Tutorial dazu. Also los geht’s.

1. Vorbereitung

Ich beginne meistens mit einer analogen Zeichnung. Diese muss nicht perfekt sein, da man im Photoshop und Illustrator mehr als genug Möglichkeiten hat, die Zeichnung zu verbessern und zu verändern. Da macht es auch nix wenn der Kopf viel zu groß für den restlichen Körper ist.

 

Astronaut

Ich möchte heute aus dem Mädchen rechts (mit besagt großem Kopf) eine Astronautin machen.

Vektorgrafik in Illustrator_Astronaut01

Nach dem Scannen öffne ich Illustrator, gebe bei den Einstellungen A4 Hochformat an und lade dann den Scann. Sodass man gleich mit dem Vektorisieren beginnen kann.

2. Vektoriesieren

Zuerst fahre ich mit dem Pfadwerkzeug ( P ) die Außenkontur nach. Man kann natürlich auch gleich alles, also Anzug, Stiefel, Haare … als einzelne Objekte anlegen aber da ich einige Details erst noch ergänzen werde, behandle ich die Vektorgrafk erst einmal wie eine ganz normale analoge Zeichnung.

Vektorgrafik in Illustrator_Astronaut02

Wenn du zum Pinselwerkzeug wechselst, um so, wie ich bei ihrem Fuß, noch einige Ergänzungen zu machen, entsteht ein zweiter Pfad. Wenn du nun die beiden zueinander gerichtet Endpunkte (Ankerpunkte) auswählst, kannst du sie mit CMD J zu einem Pfad verbinden.

Basic RGB

Meistens zeichne ich die Konturen genau von der Vorlage ab und ich lasse auch die verdeckten Stellen nicht weg. Das ist für die spätere Arbeit ganz gut, da Illustrator am liebsten geschlossene Pfade hat.  So kannst du (wenn nötig) das gesamte Bein noch in seiner Position verändern ohne nachträglich die Teile, die jetzt überdeckt sind, ergänzen zu müssen.

3. Füllen und VerläufeBasic RGB

Als nächste markiere ich den kompletten Körper und ziehe ihn etwas größer um ein bessere Verhältnis zwischen Kopf und Körper herzustellen.
Als nächsten kommen die Details. Jipi!!!! Sie sind  nämlich das Wichtigste an jedem Bild. Das heißt: ein Held, Handschuhe, Stiefel, eine Plakette und so weiter. Diese Details habe ich auch direkt in Illustrator eingezeichnet und kann auch später, nach belieben, noch weitere hinzufügen. Zugegeben mein Anzug entspricht nicht dem genauen Nasavorbild aber darum geht es ja auch nicht.

Basic RGB

 

 

Wenn die Konturen stehen, geht es an die Kolorierung, das Beste von allem. Ich finde es so schön zu sehen, wie eine Zeichnung immer mehr Charakter, Kontur und Details annimmt.
Nun dupliziere ich die Konturebene. Wie ich vorhin schon sagte ist es ratsam bei Illustrator geschlossene Pfade zu erzeugen. Leider ist das auf der Konturebene nicht immer der Fall. Darum verbinde ich offene Pfade über CMD J und schaffe so einzele Objekte wie Anzug, Stiefel oder Gesicht. Wenn alle Teile geschlossene Flächen sind,  fülle ich sie mit einer Farbe. Hierbei arbeite ich mich von großen zu kleinen Fläschen vor. Am einfachsten füllst du Flächen über Füllen, wähle dazu dein Objekt aus und klicke dann auf die Flächefüllen Option in der Werkzeugleiste.
Auch immer wieder schön ist das Verlaufswerkzeug (G). Nachdem du ein Objekt mit einem Verlauf gefüllt hast, kannst du den Richtung und die Farbe des Verlaufes entweder durch G oder durch die Optionen im Verlaufsfenster anpassen.
Wenn du G drückst, erscheint eine Skala mit integrierten Pfeilen. Diese Pfeile kannst du auch benutzen um den Verlauf zu variieren und bei Doppelklick auf sie, hast du die Möglichkeit auch die Farbe zu ändern.

4. Schatten und Licht

Licht und Schatten ist ein super spannendes, sehr komplexes Thema.
Wenn ich eine Figur schattiere überlege ich mir immer zu beginn wo die schattigen und die hellen Stellen liegen sollen. Oft sind meine Figuren zum Licht gewandt, sodass sich der Schatten am Rücken, Hinterkopf und an der Rückseite der Beine befindet. Die Lichter erscheinen dann natürlich auf der Gegenüberliegenden Seite.

Basic RGB

Tipp:
Es kommt oft vor, dass zwei Schatten aneinander Grenzen, um diese Schatten differenzieren zu können, gibt es Lichtkanten. Das heißt das zwischen den beiden Schatten eine leichte Lichtline gesetzt wird. Diese Lichtkante kannst du auch in der Natur beobachten.

Basic RGB

5. das Gesicht

Das Beste habe ich mir für den Schluß aufgehoben – das Gesicht. Das Gesicht ist das spannendste an jeder Figur, es erklärt sie und es hilft dem Betrachter die Figur einzuschätzen.
Das Gesicht ist also super :) und es verdient besondere Aufmerksamkeit.

Zu beginnt zeichne ich die Konturen der Augen, Nase und Lippen mit den Pinselwerkzeug (B) oder mit Pfadwerkzeug (F) nach.

Basic RGB

Es geht ziemlich schnell die Konturen nachzuziehen, danach wird aber etwas anspruchsvoller. Denn es geht wieder um Licht und Schatten. Ich setze die Schatten so, dass sie zur Schattierung des Anzugs passt. Genau wie auch die Lichter. Zum Einzeichnen verwende ich einen Pinsel oder das Pfadwerkzeug.

Basic RGB

 

Zuerst setze ich wieder die Schatten, die dunkelsten Schatten sitzen an der Nase und am Kinn. Danach folgen am Nasenrücken, Augen und Wangenknochen etwas hellere Schatten. Bei den Wangenknochen habe ich wieder einen Verlauf verwendet. Damit der Schatten nicht so hart wirkt, lasse ich die Deckkraft von 100% zu 0% laufen. Die Farbe passt sich natürlich den Gesichtsregionen an und je dunkler die Schatten sind, umso tiefer sitzen sie im Gesicht.

Nun kommen die Lichter, sie sitzen im Normalfall an den höchsten Stellen im Gesicht, also der Stirn, der Nasenspitze, über den Wangenknochen und am Kinn. Auch hier gilt wieder, dass die Helligkeit abhängig der Gesichtsregion ist.

Tipp:
Ich suche mir auch oft Vorlagen in Form von Fotografien an, auf denen die Lichtverhältnisse zu meinem Bild passen.

6. Das Auge

Basic RGB

Um das Auge aufregend und charakteristisch zu gestalten, benutze ich meistens Lichtreflexe und Kontraste. Aber zuerst ziehe ich mit dem Ellipsenwerkzeug eine Ellipse und passe diese mit den Auswahlwerkzeug (A) nachträglich dem Auge an. Wenn die Form mir gefällt, versehe ich sie mit einem Verlauf, der von hell zu dunkel führt.

Als nächste füge ich noch einen Schatten und einen Lichteffekt am oberen Teil der Iris ein. Ich verbinde den Schatten im Auge immer mit der Iris, so wirkt der Blick nicht so starr. Den Lichteffekt setzte ich dann noch auf überlagern dann strahlt er besonders;)

7. Haare

Basic RGB

Um die Haare zu gestalten, blende ich wieder meine Skizze ein und stelle bei Transparenz Multiplizieren ein. So kann ich ganz leicht die einzelnen Haarstränen nachziehen (2).
Im nächstens Schritt erstelle ich aus der Haarebene eine Schnittmaske mit CMD 8. Dann setze ich diese Pfadebene an oberste Stelle und markiere alle Ebenen, die sich innerhalb der Haarebene befinden sollen und drücke CMD 7. So sind  sie  alle innerhalb der Pfadgrenzen eingeschlossen. Wie genau du mit Schnittmasken arbeiten kannst erfährst du hier. Anschließend füge ich wieder Schatten (3) und Lichter (4) hinzu.

8.Der Helm

Basic RGB

 

Zum Schluss kommt noch der Helm, den ohne Helm wäre es um All ziemlich ungemütlich.

Der Helm besteht ja eigentlich nur aus einem Kreis, diesen habe ich auf Multiplizieren gestellt und die Transparenz auf 60% gesetzt. Den Großteil des Helms umschließt wieder eine Lichtkante, diese nutze ich um das transparente Glas zu symbolisieren. Auf die Rück- und Vorderseite setze eine Reflexion  und einen Schatten an die Oberseite. Beide, Licht und Schatten, bestehen aus Verläufen, deren Transparenzen sich verringern.

Zusammenfassung ;)

Astronaut

So nun ist meine Astronautin fertig, ich hoffe dieses Tutorial kann euch bei euren eigenen Vektorgrafiken weiterhelfen.

 

 

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Ich verwende zum Zeichnen:
Wacom One Grafiktablett schwarz Medium

Wacom ACK-20003 Felt Pen nNibs für Intuos4 (5er Pack)

Ich verwende zum Drucken/Scannen
HP Photosmart 5520 e-All-in-One Tintenstrahl Multifunktionsdrucker

Hinweis: diese  Links sind Affiliate Links. Das bedeutet, dass ich für die Empfehlung eine geringe Provision erhalte.

 

Vector Portrait mit Illustrator erstellen

Hallo,Hallo.

Auf das heutige Tutorial bin ich zugegebener Maßen etwas stolz, es war nämlich mächtig viel Arbeit und gleichzeitig hat es riesen Spaß gemacht. Also bring etwas Zeit mit, denn heute geht es  um das Erstellen von Vector Portraits in Illustrator.

Bildschirmfoto 2015-08-06 um 20.44.10

Um ein Vector Portrait zu erstellen, benötigst du erst einmal eine Vorlage, ich habe dafür ein Bild von Celia verwendet, bei der Auswahl habe ich in Gedanken, die Konturen von Haaren, Gesicht usw schonmal nachgezogen, dass hat mir geholfen ein geeignetes Bild zu  finden, aber generell ist so ziemlich jedes Bild geeignet.

Zuerst öffnest du Illustrator und platzierst dein Bild in der Datei.

Bildschirmfoto 2015-08-06 um 20.59.07

Ich dupliziere zuerst das Bild und stelle die Füllmethoden der Kopie auf Ineinander kopieren. So erhöht sich der Kontrast im Bild und die Lichter und Schatten werden deutlicher. Gleichzeitig öffne ich die Farbpalette der Hauttöne, hier findest du viele gute authentische Töne, die dir bei der Farbauswahl helfen können.

Ich habe noch ein blaue Farbebene über das Bild gelegt und die Deckkraft auf 50% gestellt. Das mache ich nur, damit für mich das Bild etwas überschaubarer wird.

Schritt 1

So nun können wir richtig loslegen. Zuerst ziehst du die Outlines des Gesichts nach.

Bildschirmfoto 2015-08-07 um 09.56.15

Ich beginne mit den Lichtern. Dazu „suche“ ich die hellsten Stellen im Gesicht und ziehe diese mit dem Pfadwerkzeug (P) nach.

Bildschirmfoto 2015-08-07 um 10.11.55

Die hellen Flächen habe ich mit einem hellen Hautton (#FDF8F3) gefüllt, den Füllmodus habe ich auf Multiplizieren gestellt und die Deckkraft auf 5%.

Schritt 2

Wenn du die Hauptlichtregionen markiert hast, kannst du beginnen diese auszuarbeiten. Dazu verfährst du wie in Schritt 1. Es hilft dir wenn du genau beobachtest an welche Stellen die Haut am hellsten ist. Auf diesen Punkt arbeitest du hin, in dem du immer mehr, kleiner werdende  Ebenen übereinander legst. Alle Ebenen haben den Farbton #FDF8F3, den Füllmodus  Multiplizieren und eine Deckkraft von 5-10%.Bildschirmfoto 2015-08-07 um 10.40.17-2

Wenn die Lichter ausgearbeitet sind, gehst du zu den Schatten über, hier legst du auch erst wieder grob die dunkelsten Regionen fest und erzeugst durch das Aufschichten von immer mehr Ebenen dunklere Stellen. Das geht am besten wenn du eine neue unter Ebene erstellst neue Ebene ps. Du kannst auch aus dem Gesicht eine Schnittmaske erstellen, das hat den Vorteil das deine Ebenen zusammengefasst werden und von einem einheitlichen Rahmen (in diesen Fall den Gesicht) bekränzt werden.

Bildschirmfoto 2015-08-07 um 10.58.43

Für die Schatten habe ich dunkle Farbtöne (#B1A597, #2F1E15) verwendet, außerdem habe ich die Füllebene wieder auf Multiplizieren gestellt und die Deckkraft variiert auch hier wieder zwischen 5% und 10%.

Da du im Prinzip hier mit Ebenen malst, gilt wie in der Malerei das Prinzip: je heller um so höher und je dunkler umso tiefer wirken wie verschiedenen Bereiche des Gesichts.

Bildschirmfoto 2015-08-07 um 11.27.00

Die Konturen meines Gesichts sind schon gut zu erkennen, jedoch können hier noch weitere Details ausgearbeitet werden. Je genauer du deine Vorlage beobachtest, um so mehr Schatten, Lichter und Lichtkanten werden dir auffallen und genau diese Details machen dein Vektor Portrait realistisch und authentisch. Und um diese Feinheiten kümmern wir uns nun.

Bildschirmfoto 2015-08-07 um 11.39.59

Ich habe nun noch die Schläfen und die Nase weiter ausgearbeitet. Natürlich nach dem selben Prinzip wie oben beschrieben.

Wenn es nötig/möglich ist kannst du auch mit Verläufen arbeiten. Verläufe kannst du entweder mit dem Verlaufswerkzeug (G) erstellen oder über das Pannel Verläufe. In beiden Fällen wählst du als erstes das Objekt aus, das du füllen möchtest. Wenn du dann das Verlaufswerkzeug verlauf  anklickst, kannst du mit gedrückter Maustaste (eine weisse Linie entsteht) intuitiv den Radius deines Verlaufes bestimmen. Über das Pannel Verlauf kannst du aber ebenfalls die Parameter deines Verlaufs eingeben und verändern.

Ich habe für meine Verläufe im Gesicht radiale Verläufe verwendet und die Deckkraft sehr gering gehalten.

Bildschirmfoto 2015-08-07 um 12.27.30

Schritt 3

Wenn du mit den Schattierungen im Gesicht zufrieden bist, kannst du dich an weitere Details machen, Mund und Augen machen besonders Spaß.

Zuerst legst du wieder die Kontur des Mundes fest und färbst ihn ein. Ich habe dazu ein hellen Rotton #CA8679 gewählt. Danach habe ich die Ebene dupliziert und einen Zusammengesetzten Pfad mit cmd 8/strg8 oder über Objekt > Zusammengesetzter Pfad > erstellen gebildet.

Die Oberlippe verfügt über eine Lichtkante an der Oberseite. Diese Lichtkante zeichnest du mit dem Pfadwerkzeug ( P ) ein. Ich habe diese mit einem sehr hellen Roséton #F9F7F2 eingefärbt, auf  den Füllmethode Aufhellen gestellt und  ihre Deckkraft auf  38%verringert.
Wenn du eine Lichtkante, zumindest an der oberen Seite, genauso unordentlich gezeichnete hast wie ich, kommt nun der zusammengesetzte Pfad wieder ins Spiel. Du schiebst deine Lichtkante in der Ebenenherachie unter den zusammengesetzten Pfad des Mundes, wählst beide aus und drückst cmd 7  /Strg 7  oder wählst Objekt > Schnittmaske > erstellen und schon ist von der Lichtkante nur noch der Teil innerhalb der Lippen zu sehen.

Bildschirmfoto 2015-08-10 um 10.47.59

Als nächstes versiehst du die Lippen (Schnittmaske) mit einen Verlauf von #642324 und 100% Deckkraft zu #CA8679 und 0% Deckkraft . Setze deinen Verlauf so, dass er von dunkel zu hell verläuft. Du kannst auch an dir selbst beobachten, dass die Oberlippe immer etwas dunkler als die Unterlippe ist, da auf die Unterlippe das Licht besser fallen kann.

Bildschirmfoto 2015-08-10 um 10.31.32

Die Oberlippe habe ich mit unterschiedlichen Layern „modelliert“. Je näher die Ebenen an der Mundöffnung liegen um so dunkler sind sie. Ich habe darum mit einen relativ hellem Rot # 653334 begonnen und nutze danach ein einen dunkleren Ton #723435.

Bei den Farbflächen habe ich wieder mit einem Verlauf gearbeitet, der nach obenhin an Deckkraft verliert, außerdem habe ich beide Layer auf die Füllmethode Multiplizieren und 50% Deckkraft gestellt. Was auf keiner Oberlippe fehlen darf ist ein etwas Schein/Glanz, dieser bildet einen schönen Kontrast zur dunkel gehaltenen Oberlippe.

Bildschirmfoto 2015-08-10 um 11.24.08 copy

Bei der Unterlippe kannst du genau so verfahren, nur solltest du hier helle Farbtöne benutzen, da, wie schon gesagt, mehr Licht auf diese fällt und die somit aufgehellt wird. Ich habe zuerst eine aufgeworfene  Struktur erstellt, die die Furchen und Unebenheiten der Unterlippe nachahmen soll. Danach habe ich verschiedene hellrote Ebenen erstellt und diese so modelliert das die Lippe plastisch wirkt.

Plastizität kann man am besten durch helle und dunkle Kontraste erzeugen. Darum ist der obere Bereich der Lippe hell und der unter wieder etwas dunkler gefärbt.

Für die hellen Bereiche habe ich einen Verlauf von # BC888B hin zu Transparent verwendet und die Füllmethode auf Aufhellen oder weiches Licht gestellt. Die dunkleren Stellen haben einen Farbverlauf von 100% zu 0% Deckkraft und die Farbe #6F3232.

lippen mal 22

Schritt 4

Das wichtigste in jedem Gesicht sind für mich die Augen, darum habe ich ihnen auch besondere Aufmerksamkeit geschenkt. In meiner Vorlage sind die Wimpern, die Iris und der Augensims die prägnanten Teile. Darum habe ich diese auch zuerst eingezeichnet.Bildschirmfoto 2015-08-10 um 14.11.32

Eigentlich beginne ich immer mit dem Glaskörper (?) des Auges. Diesen erstelle ich mit den Pfadwerkzeug und fülle es mit einen Verlauf,   sodass die Augenränder etwas abgedunkelt werden. Aber damit warte ich noch.

Auf Grund meiner Vorlage ist es sinnvoller, die schattigen Bereiche im Auge durch dunkle Flächen darzustellen. Also habe ich wieder mit dem Pfadwerkzeug Flächen gezeichnet und sie mit einen Verlauf gefüllt. Für den Verlauf habe ich ein dunkles Blau (#182C3A) als Basis gewählt und sie von 100% Deckkraft zu 50% Deckkraft laufen lassen. Dann habe ich meine Ebene mit cmd C/Strg C  kopiert und mit cmd Shift V / Strg Shift V wieder eingefügt, anschließend habe ich sie so verschoben, dass die Überlappung mit der Original Ebene sichtbar wir.

Das wiederhole ich solange, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin.

Bildschirmfoto 2015-08-10 um 14.17.07
Nun zum Augensims: Der Augensims ist die dickere Haut, am unterem Auge. Ich finde sie super wichtig, um dem Auge Tiefe zu verleihen. Dem Augensims habe ich wieder mit dem Pfadwerkzeug gezogen und dann über Objekt > Pfad > Konturlinie in eine Fläche umgewandelt. Diese Fläche hat von mir wieder einen Verlauf von Beige zur Weiss bekommen.

Bildschirmfoto 2015-08-11 um 10.27.53

Damit sich der weisse Bereich vom restlichen Auge abheben soll, habe ich das Auge nun doch noch mit einem leichten Schatten versehen.

Bildschirmfoto 2015-08-11 um 10.28.09

Für den letzten Schliff, kommen nun noch die Wimpern und etwas Glanz im Auge dazu.

Bildschirmfoto 2015-08-11 um 10.35.02

 

Schritt 5

Was unseren Gesicht jetzt noch fehlt, sind die Augenbrauen. Diese habe ich zwar bereits in einem vorherigen Schritt skizziert aber nun sollen sie noch etwas haariger und somit realistischer werden. Die Form der Augenbrauen steht also schon fest. Ich setz nun nur ihre Deckkraft herunter und nutze sie als Vorlage.

Bildschirmfoto 2015-08-11 um 11.12.13

Mit den Pinsel (B) zeichne ich viele kleine Härchen, entlang der Vorlage. Für den Pinsel habe ich eine Stärke von 0,5 pt gewählt und die Pinselspitze 2 pt, Oval, außerdem variiere ich die Farbe und nutze verschiedene Brauntöne.

Bildschirmfoto 2015-08-11 um 11.18.58

Wenn die Härchen,  vollendet sind, nutze ich die darüber liegende Vorlage als Schnittmaske.

Bildschirmfoto 2015-08-11 um 13.39.23

So siehst nun also das Vectorportait von Celia aus. Nach der Vervollständigung mit Haaren und Kleidung, habe ich auch noch mal die Gesichtsfarbe etwas angepasst.

ceedling-01Ich hoffe dieses Tutorial nützt dir und dir macht das erstellen von Vector Portraits genau soviel Spaß wie mir.

Wenn du mehr meiner Arbeiten sehen willst, dann findest du hier mein Portfolio , mein Tumblr hier und hier mein Instagram.

 

 

 

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Großes Theater- wie erstellt man einen VORHANG mit ILLUSTRATOR

Am Samstag war ich mit meinem Schwesterchen im Theater. Wir hatten das Glück, in der ersten Reihe zu sitzen und  uns von dort aus,  das Ballett “ schwarzer Schwan“ von Silvana Schröder anzusehen. Es war wunderbar und wir hatten einen sehr schönen Abend. Während wir nun so da saßen und in Musik und Tanz schwelgten, fiel der Vorhang und mir kam  dieses Tutorial in den Sinn. Wie immer erstellst du über Datei>Neu oder Cmd N eine neue Datei. Die Werte für dein Dokument sind natürlich davon abhängig, wofür du den Vorhang verwenden möchtest. Achte aber darauf das du in RGB-Farbraum bist, sonst bekommst du farbliche Probleme.

bildschirmfoto-2015-01-26-um-17-38-39

Zuerst brauchst natürlich die Grundlage für den Vorhang, also ein Viereck. Dazu drückst M oder auf   Bildschirmfoto 2014-12-17 um 14.03.04.Wenn du die Shift-Taste gedrückt hältst, während du das Viereck ausziehst, entsteht ein Quadrat. Da ein klassischer Vorhang Rot ist, habe ich # AF1917 als Farbe gewählt.

bildschirmfoto-2015-01-26-um-17-32-01

Nun müssen die Falten in den Vorhang. Dazu nimmst du das Gitter-Werkzeug   Bildschirmfoto 2015-01-26 um 17.19.14 zu Hilfe. Mit dem Gitter-Werkzeug setzt du oben, am horizontalen Rand deines Vierecks an und klickst  ihn in unterschiedlichen Abständen an. Für eine Falte benötigst du drei vertikale Linien.

bildschirmfoto-2015-01-26-um-17-43-51

Mit dem Direktauswahl-Werkzeug   Bildschirmfoto 2014-12-17 um 17.46.43 wählst du jeweils den oberen und den unteren Ankerpunkt des selben Segments aus und färbst es Schwarz, So entsteht der Schatten des Vorhangs.

bildschirmfoto-2015-01-26-um-17-54-51_2

Um den Vorhang etwas lebendiger zu gestalten, wählst du wieder das Direktauswahl-Werkzeug  Bildschirmfoto 2014-12-17 um 17.46.43 und veränderst den Vorhang mit Hilfe der Griffpunkte nach deinen Geschmack. Wenn du einen Vorhang beobachtest, wird dir sicher auffallen, dass die Falten nach unten auslaufen, darum habe ich darauf geachtet die Abstände der Ankerpunkte „am Boden“ größer zu gestalten als die oberen. Du kannst auch weitere Ankerpunkte mit den Gitter-Werkzeug   Bildschirmfoto 2015-01-26 um 17.19.14hinzufügen.

bildschirmfoto-2015-01-26-um-18-23-18

Bis jetzt sieht mein Vorhang so aus. Eigentlich kannst du deine Vorhang schon als fertig bezeichnen.

bildschirmfoto-2015-01-26-um-18-45-41

Du kannst aber noch ein paar Highlights hinzufügen. Dazu wähle ich die Ankerpunkte mit großem Abstand  aus und färbe sie mit einen helleren Rotton #CE2525 ein. So wirkt der Vorhang noch plastischer.

bildschirmfoto-2015-01-26-um-19-02-32

Ein echter Vorhang endet natürlich nicht grade, sondern in einer Wellenform. Auch hierzu bemühst du wieder deine Ankerpunkte am unteren Ende des Vorhang. Du markierst die einzelnen Punkte und schiebst die hellen Teile etwas nach unten und die Schattenteile nach oben, so entsteht noch mehr räumliche Wirkung.

bildschirmfoto-2015-01-27-um-12-31-55

Über Effekt > Stilisierungsfilter > Schlagschatten kannst du deinen Vorhang noch mit einem Schatten versehen.

bildschirmfoto-2015-01-26-um-19-17-36Der Vorhang fällt und du bist Fertig.

viel Spaß damit.

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Körnungseffekt für Illustrator

KÖRNUNGSFILTER_GAIN_ILLUSTRATOR_01

Heute möchte ich dir meinen Pommesmann vorstellen und an Hamm seiner Schattierung den Körnungseffekt in Illustrator erkären.

Mein Pommesmann ist eine Vektorgrafik (was genau das ist und welche Verteile diese haben, erfährst du hier). Durch den Körnungseffekt wirken die Schatten tiefer und der Pommesmann runder, dass könnte ich auch durch eine dunklere Schattierung erreichen aber der Körnungseffekt scheint mir durch seine zusätzliche Textur etwas aufregender :) 

ps.: Lass dich nicht irritieren, da ich die englische Version von Illustrator verwende. 

Wie ich den Körnungseffekt einsetzt, zeige ich dir am Beispiel des Kopfes.

Hierzu kopiere ich die Ebene des Kopfes, indem ich dieses auf die create new layer / erstelle neue Ebene – Fläche ziehen. Man kann auch die Tastenkombination cmd + C und danach cmd+shit+v verwenden.

Bildschirmfoto 2014-09-21 um 18.55.22

Über das Panel Appearance / Aussehen lässt sich die Füllebene duplizieren und …

KÖRNUNGSFILTER_GAIN_ILLUSTRATOR_03

… die duplizierte Ebene wird mit einen Verlauf versehen.

Über das Gradient / Verlaufspanel kann der Verlauf noch angepasst werden.

KÖRNUNGSFILTER_GAIN_ILLUSTRATOR_05

KÖRNUNGSFILTER_GAIN_ILLUSTRATOR_06

Nachdem der Verlauf angepasst ist, können wir uns jetzt um die Körnung kümmern. Hierzu klicke ich die Füllebene des Verlaufs an und wählen effect / texture / Grain oder Effekt / Textur / Körnung.

KÖRNUNGSFILTER_GAIN_ILLUSTRATOR_07

Der Dialog öffnet sich. Die Intensity / Intensität stelle ich auf 45 und den Contrast / Kontrast auf 60. Danach wechsle ich noch den Körnungstype auf Sprinkels / Streusel.

KÖRNUNGSFILTER_GAIN_ILLUSTRATOR_08

Das Ergebnis müsste ungefähr so aussehen. Und der letzte Schritt ist das Umstellen der Fülloption im Panel Appearance / Aussehen aus Multiplizieren.

KÖRNUNGSFILTER_GAIN_ILLUSTRATOR_09

tata :)

Wenn ich das an allem Stellen tue, um so den Schatten zu verstärken, sieht mein Pommesmann am Ende so aus.

Guten Appetit Pommesmann.

viel Spaß damit.

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Der Trend: Polygone

Sie sind in aller Mund, oder besser auf aller Website, sie durchziehen das Internet, wie Mems und es gibt kein Entkommen…Ok, da kam wohl meine theatralische Ader zum Vorschein. Aber wie dem auch sei, heute geht es um Polygone. 

BG_FRAKTALE

Eigentlich sind Polygone Vielecke, die durch ihre Form, Anordnung und Färbung, Objekte oder Strukturen bilden und dabei  äußerst modern und cool wirken. Ich lasse mich nur selten von solchen Tends anstecken aber auf den Polygone-Hip-Train bin ich mit Freuden aufgesprungen.

Selbst  Polygone-Grafiken  zu erstellen, ist sehr einfach. Dazu öffnest du Illustrator und erstellst eine neue Datei über Datei / Neu oder Cmd N. Ich habe eine Größe von 300px/300px gewählt.

POLIGON ERSTELLUNG ILLUSTRATOR_02

Mit M oder über  Bildschirmfoto 2014-12-17 um 14.03.04 kannst du das Rechteck-Werkzeug auswählen. Wie der Name schon vermuten lässt, kannst du mit dem Werkzeug Rechtecke aufziehen.  Wenn du beim Aufziehen die Umschalttaste gedrückt hältst, entsteht ein Viereck.

POLIGON ERSTELLUNG ILLUSTRATOR_03

Das Rechteck duplizierst du einfach, in dem du erst A oder  Bildschirmfoto 2014-12-17 um 14.20.42 drückst,  mit dem Auswahl-Werkzeug fährst du jetzt über dein Viereck und hältst dabei die Maus und  alt gedrückt (ein Doppelpfeil in schwarz und weis ist zu sehen).  Die Intelligenten Hilfslinien (cmd U) oder die Funktionen im Rider „Ausrichten ( Align)“ helfen dir bei der Anordnung.

POLIGON ERSTELLUNG ILLUSTRATOR_04

Nach dem du ein Raster erstellt hast, kannst du beginnen die Rechtecke nach deinen Wünschen zu verändern und so eine Struktur erarbeiten ,die dir gefällt. Mit dem Direktauswahl-Werkzeug (A/  Bildschirmfoto 2014-12-17 um 17.46.43) kannst einzelne Ankerpunkte auswählen und verschieben. Bei der Polygonestruktur ist es jedoch wichtig nicht nur einzelne Punkte anzuwählen, nein, du musst alle übereinander liegende Punkte  „aktivieren“. Hierzu hältst du die Maus gedrückt und ziehst mit dem Direktauswahl-Werkzeug einen Rahmen um den auszuwählenden Bereich. Nun kannst du die Punkte in eine beliebige Richtung ziehen.

POLIGON ERSTELLUNG ILLUSTRATOR_05

So verfährst du mit allem Punkten, bis dir das Ergebnis gefällt.

Du kannst natürlich jederzeit weitere Rechtecke zu deiner Struktur hinzufügen.

POLIGON ERSTELLUNG ILLUSTRATOR_06

Am Ende sieht meine Polygonestruktur so aus. Ich habe sie noch mit einen Körnungseffekt versehen, um ihr noch etwas mehr „Charakter“ zu geben.

 

So, ich hoffe du hast nun genauso viel Spaß mit den Polygonen wie ich :)

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