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so entsteht ein Bild – Posen entwickeln und zeichnen

HalloHallo,

Heute soll es um das entwickeln von Posen gehen. Ich zeichne oft drauf los und konstruiere das Bild während es entsteht. Wenn ich schon ein genaues Bild im Kopf habe, klappt das auch ganz gut. Natürlich sieht das Bild in meinem Kopf oft anders aus als, das was ich zu Papier bringe, aber es ist trotzdem eine gute Richtlinie.  Doch manchmal reicht diese Richtlinie nicht aus. Wie zum Beispiel neulich als ich Rogette Whitmore zeichnete. Sie ist ein Charakter aus  dem Buch „Sara“  von Stephen King und ich fand sie sehr faszinierend und gleichzeitig unglaublich unsympathisch. Aber wie das mit Stephen King so ist, schafft er es immer spielend leicht, Charaktere ganz plastisch in meinem Kopf entstehen zu lassen und so wollte ich unbedingt Rogette zeichnen.

Mein erster Versuch war dieser:

Ich habe sie zwar ziemlich überspitzt und etwas deformiert dargestellt aber besonders das Gesicht kommt meiner Vorstellung von ihr doch sehr nah. Allerdings war mir ihre Pose etwas zu statisch. Denn ich wollte sie in einer Situation zeigen, in der sie Steine auf den Protagonisten wirft. Leider sind dynamische Posen immer etwas schwierig für mich und erfordern etwas mehr Planung.

Posen planen und entwickeln

Wenn ich eine Pose entwickle (Sorry, das hört sich viel hochtrabender an, als es ist) beschränke ich mich zuerst auf ganz rudimentäre Strichmännchen, die mal mehr, mal weniger ausgearbeitet sind. Sie sind ein super Einstieg, da sie schnell gezeichnet sind und man direkt sieht was funktioniert und was nicht. Ich zeichne sie ganz unterschiedlich. Go with the flow und so. Wichtig finde ich hier nur, das man sich kurz Gedanken über Schultern und Becken macht. Denn hier liegt das Potenzial für jede Pose. Je mehr sie gegeneinander gestellt sind, wie beim ersten Männchen, umso bewegter wirkt der Körper, das sieht man gut im Vergleich mit dem vierten Männchen.

Von diesen Gesellen zeichne ich so viele wie möglich, denn man merkt schnell, wie viele Möglichkeiten es gibt und wie sehr sich eine Pose durch Kleinigkeiten, wie ein anders gekipptes Becken verändern. …und irgendwie macht es auch einfach Spaß und ist eine Herausforderung sich immer wieder etwas Neues auszudenken.

Aber irgendwann will man einfach „mehr“ und so beginnt die Phase der detaillierteren Zeichnungen. Ich habe aus meinen Strichmännchen eine Auswahl getroffen oder auf Grund der Erkenntnisse aus den Skizzen neue Figuren entwickelt. Diese Figuren bekommen jetzt schon etwas mehr Aufmerksamkeit als die vorherigen und werden genauer gezeichnet. Manchmal schaffen es diese Figuren schon zur Vollendung und manchmal sind sie einfach eine weitere Zwischenstation um sich der finalen Pose anzunähern. Das klingt jetzt vielleicht sehr Zeit aufwendig, aber das ist es eigentlich nicht. Natürlich kommt es auf die Anzahl eurer Skizzen an aber ich habe bis zu diesen Punkt vielleicht 10 – 15 Minuten benötigt und das finde ich doch ganz ok.  Mein Favorit ist jetzt übrigens Nummer 2 geworden und diesen zeichne ich nun noch einmal in groß und mit zusätzlichen Details.

Meine zweite Rogette ist nun um einiges dynamischer als Nummer eins. Mir gefällt zwar das Gesicht der ersten etwas besser, da es einfach meiner Vorstellung mehr entspricht aber die Pose passt.

So ihr Lieben, dass war es für heute. Ich hoffe dieser Post konnte euch etwas helfen, wenn ihr selbst neue Posen sucht oder wenn ihr euren Figuren etwas mehr Schwung geben wollt.

Ich wünsche euch jeden Menge Fantasie und bis zum nächsten Post.

 

 

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Ich zeichne mit:

4 PITT artist pens Black von Farber Castell

schwarze  Zeichentinte

Wassertankpinsel

einen Druckminenbleistift von Faber-Castell

Knetgummi von Faber-Castell

LYRA Bleistiftset

Skizzenbuch A3

Skizzenbuch A4

 

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Haare Zeichnen – so zeichne ich

Hallohallo,

Heute zeige ich euch wie ich Haare zeichne. Gleich vorweg muss ich sagen: Manchmal liebe ich es, manchmal hasse ich es. Denn Haare können so viel mit dem Gesicht machen. Denn genau wie im realen Leben, stehen meiner Meinung nach manche Frisuren dem gezeichneten Charakter einfach nicht.  Manchmal kann man damit ganz gut kleine Fehler verstecken, indem man einfach eine Strähne über den nicht gelungenen Bereich legt. Außerdem ist stilistisch soviel möglich, das es mich immer wieder umhaut. Ich selbst zeichne Haare gerne als eine große „Masse“, in Strähnen oder etwas Spaghettiartig. Also nicht sonderlich realistisch, trotzdem beachte ich ein paar allgemeine Details und davon und anderem werde ich euch hier berichten. Meistens überlege ich mir während dem Zeichnen welche Frisur mein Charakter bekommen soll. Denn mit dem Haar kann man so unglaublich gut den Charakter untermalen.

Haare zeichnen in Einzelschritten

1. Ich beginne natürlich mit dem Gesicht, denn im Normalfall gibt es ohne Gesicht auch keine Haare. Ganz wichtig finde ich es den gesamten Kopf einzuzeichnen, damit du später besser entscheiden kannst, wo der Scheitel, der Pony und andere Details sitzen werden.

2. Wenn das Gesicht fertig ist, geht es daran die richtige Frisur zu finden. Meistens weiß ich bereits welche Haare meine Figur in etwa bekommen soll. Dennoch probiere ich meistens etwas herum und lege die grobe Form fest. Dabei kommt es auch schon darauf an ob ich eher feines oder grobes Haar zeichnen möchte, denn:

3. Dann gehe ich ins Detail und an die wirkliche Frisur. Wie gesagt meistens weiß ich schon wie die Haare aussehen sollen. Wenn ich das noch nicht weiß, probiere ich gern auch einfach herum und bin immer wieder ganz fasziniert, wie unterschiedlich ein Gesicht wirkt, wenn nur die Haare verändert werden.Aber auch wenn ich schon eine Vorstellung von den Haaren habe, ist es immer wieder erstaunlich, welchen Unterschied schon kleinste Änderungen machen.

3. Wenn ich mich für eine Frisur und Haartyp entschieden habe, geht s endlich los. Ich mache es mir beim Haare zeichnen so leicht wie möglich (denn besonders am Haare zeichnen, kann ich mich stundenlang aufhalten und am Ende radiere ich wieder alles weg und beginne erneut). Meistens wähle ich nur eine Grundfarbe und setze mit einer Helleren einige Highlights und mit einer dunkleren Farbe zeichne ich die Highlights ein.

Für die Strähnen/Lichtreflexe verwende ich gerne  einen der Standardbrushes. In diesem Fall ist es Simple Tip 40 und ich achte darauf, dass der Abstand auf 0 steht.
Für die Schatten benutze ich eine einfache weiche Pinselspitze und variiere die Deckkraft je nach Bedarf.

3. Und jetzt zur Praxis:

WIe man gut sehen kann probiere ich auch hier viel und zeichne, nach dem Try and Error Prinzip bis ich zufrieden bin oder bis ich das Gefühl habe, das beste Ergebnis erzielt habe.

Wie immer gilt für mich, das ich versuche meinen eigenen Stil zu finden oder zu folgen, ich versuche auf meine Art besser zu werden, aber ich stresse mich nicht (meistens jedenfalls). Denn zeichnen soll Spaß machen und nicht frustrieren.

Im diesen Sinne: Love your Creation (…und so)

 

 

 

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Ich verwende zum Zeichnen:
Wacom One Grafiktablett schwarz Medium

Wacom ACK-20003 Felt Pen nNibs für Intuos4 (5er Pack)

Adobe Photoshop CC

Ich verwende zum Drucken/Scannen
HP Photosmart 5520 e-All-in-One Tintenstrahl Multifunktionsdrucker

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Männliche Körper zeichnen

HalloHallo,

Ich hoffe der erste Post konnte euch bereits etwas weiter helfen und ihr könnt nun vielleicht schon etwas besser Gesichter zeichnen. Heute geht es mit den Körpern weiter und da ich hier und hier schon ausgiebig über weibliche Körper erzählt habe,  konzentriere ich mich heute auf Männer und Kinder. Ich gebe zu, dass ich Männer nicht so oft zeige und ich somit auch nicht alle Tricks und Kniffe kenne, aber der grundsätzliche Zeichenweg ist mir bekannt und ich freue mich, wenn auch das jemand weiterhilft.

Männer und Frauen

Es ist sicher nicht überraschend, wenn ich zuerst einmal feststelle: Frauen- und Männerkörper ist sehr verschieden.

Am charakteristischsten ist der Unterschied zwischen den Grundformen. Bei Frauen ergibt sich die Figur meistens aus einer Acht, sodass die berühmt, berüchtigte Sanduhr entsteht, bei Männern aus einem Dreieck . Von diesem kannst du ausgehen um jede Körperart zu zeichnen, ganz egal ob es ein dicker, ein durchtrainierter oder ein schlacksiger Körper werden soll, mit dem Dreieck fängt alles an.

Bei den nachfolgenden Infos beziehe ich mich auf einen durchschnittlich gebauten Mann:
Wenn ich einmal Männer zeichne, konzentriere ich mich immer zuerst auf die Schultern, diese sind breiter als bei Frauen und die Hüften schmaler.
Der Muskelanteil bei Männern ist auch immer etwas größer als bei Frauen aber dafür ist der Fettanteil bei Frauen höher. Nicht alle diese Info´s haben einen direkten Einfluss auf meine Zeichnungen  aber sie schwirren doch immer durch meinen Kopf und ich finde es gut und hilfreich für das allgemeine Verständnis von Körpern.

Männer zeichnen

Im Prinzip zeichne ich Männer nach dem selben System wie Frauen. Ich beginne mit einem Netzgitter und arbeitete mich zu einem realen Körper vor. Auch hier verwende ich wieder das Kopfmaß, ein Mann „besteht“ normalerweise aus 9-10 Köpfen.
Um ehrlich zu sein, gehe ich nicht eins zu eins alle hier aufgeführten Schritte durch. ich picke mir für bestimmte Körperteile bestimmte Techniken heraus und lasse an anderen Stellen einen Schritt aus. Jedoch finde ich es wichtig für den Anfang diese Schritte zumindest zu kennen. 

Aufbauend auf diesem Model könnt ihr alle anderen Körpertypen zeichnen. Dazu passe ich immer zuerst das Netzgittes an. Wenn ich eine dickere Figur zeichnen möchte, zeichne ich natürlich zuerst einmal den Mittelteil es Körpers breiter. So entsteht ein dicker Bauch. Außerdem sind die Muskeln nicht so ausgeprägt oder unter Fett versteckt. Darum wirkt der Körper auch weicher und runter.

Analog dazu kannst du aus dem Netzgitter auch muskulöse Körper entwickeln. Dazu verbreitere ich immer zuerst einmal die Schultern. Natürlich gibt es auch hier wieder verschiedene Typen und je breiter die Schultern sind um so muskulöser wirkt der Körper. Um die Muskeln korrekt darzustellen brauchst du ein paar anatomische Kenntnisse. Ich habe sie zwar im oberen Bild angedeutet aber es ist ratsam sich den Muskelaufbau auch noch einmal genauer anzuschauen.

Beim Zeichnen der Muskeln gilt aber, je mehr Linien du setzt um so differenzierter werden die Muskeln und umso muskulöser erscheint der Körper.

So mit diesen Grundlagen ist es dir möglich alle möglichen Körpertypen zu zeichnen und außerdem könnt ihr so auch verschiedene Posen zeichnen aber darauf gehe ich in einem der nächsten Posts noch einmal genauer ein.

ich wünsche euch Jede Menge Fantasie

 

 

 

 

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Ich zeichne mit:
einen Druckminenbleistift von Faber-Castell

Knetgummi von Faber-Castell

LYRA Bleistiftset

Skizzenbuch A3

Skizzenbuch A4

 Finelinern

edding 1340 Brushpen

Faber-Castell  – Aquarellstifte

Tusche schwarz

Ich verwende zum Zeichnen:
Wacom One Grafiktablett schwarz Medium

Wacom ACK-20003 Felt Pen nNibs für Intuos4 (5er Pack)

Ich verwende zum Drucken/Scannen
HP Photosmart 5520 e-All-in-One Tintenstrahl Multifunktionsdrucker

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Zeichentipps #1 – Zeichenvorlagen // Inspirationsquelle

HalloHallo,

Heute möchte ich mit dir ein paar allgemeine Zeichentipps teilen, die mir das zeichnen sowohl am Anfang wie auch jetzt noch erleichtern. Ich bin natürlich kein Zeichenprofi und so sehe ich jedes Bild als Chance und als Herausforderung an, um mich zu verbessern. Denn auch wenn das Zeichnen als solches schon ungeheuer Spaß macht, ist es doch umso wunderbarer, wenn man Fortschritte erziehlen kann und diese auch in kurzer Zeit sieht.

Vorlagen für anatomische Studien

Ich zeichne liebend gern aus dem Kopf aber ich erkenne immer wieder, dass meine Vorstellung nicht ausreicht oder sie an manchen stellen einfach falsch ist. Um also eine gute Vorstellung von einem Körper oder einem Gesicht zu bekommen, sind Vorlagen das A und O. Die besten Vorlagen sind hier Fotos, (keine anderen Zeichnungen) da hier noch die Herausforderung besteht, das eigentlich dreidimensionale Objekt in einer 2D Zeichnung einzufangen.

Mögliche Vorlagen:

Eigene Vorlagen erstellen: Ich knipse oft einfach Bilder von mir selbst. dabei komme ich mir zwar oft etwas lächerlich vor aber es ist der schnellste Weg ein Bild von genau der Pose zu erhalten, die du in dem Moment suchst. Natürlich ist es manchmal nicht ganz einfach ein Bild von sich zu schießen,vor allem wenn man sich bereits voll konzentriert für die gewünschte Haltung verengt, aber vielleicht  kann dir hierbei auch jemand helfen.
Und weil wir gerade bei Handy sind: mittlerweile hat ja so gut wie jeder, sein Handy stehts griffbereit und somit können wir auch jede Inspirationsquellen kinderleicht einfangen, in dem wir sie schlicht abfotografieren. Auf meinem Rechner kommen sie dann in einen Ordner und ich schaue sie durch, wenn ich etwas bestimmtes (oder unbestimmtes) suche.

Pinterestsammlung: Eine weitere sehr ergiebige Inspirationsquelle ist Pinterest. Ich habe dort  ebenfalls einen Ordner nur für Posen, Gesichtsausdrücke usw angelegt. Außerdem kann man auch sehr vieles, sehr gut über die Hashtags finden.

Vorlagen im Internet: Es gibt aber auch Seiten die,  Bilder von Models (meistens Aktmodels) anbieten, die direkt für Künstler gedacht sind. Diese sind sowohl kostenfrei, wie auch kostenpflichtig.

www.Posespace.com
Hier findest du eine große Auswahl aus männlichen und weiblichen Models, diese sind jedoch teilweise kostenpflichtig
www.line-of-action.com
Sehr coole Seite. Hier kann aus den Kategorieren Körper, Tiere, Gesichter und Hände/Füße wählen. Außerdem wird dir ein Timer angeboten, der nach einer bestimmten Zeit das Bild wechselt.
www.deviantart.com.
Deviantart dürfte vielen ein Begriff sein. Hier finden sich in der Kategorie Photography  unter Suchbegriffen wie „Pose“, „Bodystudy“ und  „Pose for Drawing Reference“ auch viele Bilder die als Zeichenvorlagen gedacht sind oder einfach als solche genutzt werden können ;).

Zeichenvorlagen als Inspirationsquelle

Aber ich verwende Vorlagen nicht nur um anatomisch korrekt zu zeichnen. Ich verwende sie auch als reine Inspirationsquelle oder als Gedankenstütze für Bildideen.

Gedankenstütze

Oftmals inspirieren mich Details, Körperhaltungen, Schatten, Strukturen, Pflanzen usw die ich auf der Straße sehe, zu neuen Bildern. Aber leider habe ich nicht immer die Zeit oder Muse sie sofort zu zeichnen. Da ich die Idee aber nicht vergessen will, brauche ich eine Erinnerung und dafür eigenen sich auch hier wieder Fotos hervorragend. Ich fotografiere die Dinge also ab und benenne sie mit ein paar Stichworten, um eine noch bessere Erinnerung zu haben.

So ähnlich verhält es sich auch mit Bildern die ich Online finde. Diese kommen entweder auch in einen Ordner und werden benannt oder ich sammle sie auf Pinterest.  Auf Pinterest habe verschiedene Ordner angelegt. Es gibt Ordner in denen ich ganz willkürlich alles sammel was mir gefällt und es gibt Ordner in denen ich gezielt Dinge zu bestimmten Themen sammele.  Ich bin ein großer Fan solcher Sammlungen, besonders wenn ich ein bestimmtes Thema verfolge, gibt es nix besseres als durch vielfältige Bildsammlungen ein Gespür für das Thema und alles was damit zu tun hat zubekommen.

Diese Art der Bildersammlung sind nur zur Inspiration da. Sie sollen Anregungen geben und die eigene Fantasie erweitern. In vielen Bereichen weis man ja gar nicht was alles möglich ist, wenn man sich nicht erst einmal damit beschäftigt.  Ich finde es so anregend mir meine Sammlungen anzuschauen, wenn ich selbst ideenlos bin. Es macht Spaß die verschiedenen Stile der Bilder zu betrachten und sich die Techniken anzuschauen. Manchmal habe ich diese Bilder auch einfach als Screensafer in Dauerschleife ablaufen und immer wenn ich zu meinem Rechner zurückkehre sehe ich ein wunderschönes Bild – einfach großartig.

Das wars für heute. Ich hoffe dir helfen diese Tipps weiter.

 

 

Zeichnen + Inspiration – so findest du deine Motive und was Jon Snow damit zu tun hat.

HalloHallo,

Die eine Frage, die bei uns Zeichner immer wieder aufkommt ist : „Was soll ich nur zeichnen?“ und das ist nicht immer so einfach zu beantworten, denn manchmal will die Muse uns einfach nicht küssen. Aber manchmal küsst sie doch. Mich hat sie neulich vor dem Fernseher erwischt und in diesen Post, möchte ich mal versuchen diesen Gedankengang zu beschreiben.

Alles begann mit der ersten Folge Games of Thones, die ich je gesehen haben – Folge 1 oder 2 (?) von Staffel 7. In dieser Folge sieht man relativ zu Beginn Jon Snow, wie er mit seinem riesen Pelz und gebeugter Haltung in einem kargen Saal steht. Besonders Pelz und Haltung haben es mir sofort angetan. Mein Auge hat jedoch in diesen beiden Dingen vielmehr einen Buckel gesehen. Das liegt vielleicht daran, dass ich Buckel eine ganze Zeit lang sehr gerne gezeichnet habe und mich dieses Bild von Jon Snow einfach daran erinnert hat. Unabhängig davon müsste ich auch gleich an Cruella De Vil denken – nicht sehr verwunderlich, wie ich finde :D. Interessant ist aber trotzdem, wie das Gehirn so seine Assoziationen findest. Und so entstand aus Fell, Haltung, Jon Snow und Cruella De Vil ziemlich schnell, das Bilder einer Großen buckligen Frau.

Umsetzung

 

So, ich hoffe dieser Post konnte dir verdeutlichen, wie ich manche Motive finde. Natürlich sind es oft ganz unterschiedliche Wege und viele kann ich auch nicht erklären. Aber diesen könnte ich erklären und ich freue mich ihn hier mit dir zum teilen.

Zusammenfassung

Punkt 1: Zuerst einmal musst ein Objekt erst einmal deine Aufmerksamkeit erregen. Da ich Games of Thones sonst nicht schaue, gab es hier ziemlich viel Neues für mich zu entdecken und als Zeichner ist man ja stets auf der Suche nach Neuem.

Punkt 2: Assoziation ist das A und O. Wenn etwas unsere Aufmerksamkeit erregt hat, beginnt der kreative Prozess. Entweder können wir das Objekt einfach abzeichnen, oder wir interpretieren es neu. Dabei helfen uns unsere Erfahrungen, unser Wissen und die Dinge die wir schon kennen.

Punkt 3: Zeichnen. Punkt 1 und 2 könnten sehr schnell im Kopf passieren, doch dann beginnt der eigentliche Erschaffungsprozess. Die Figur, die im Kopf entstanden ist, will nun raus. Also geht´s ans Zeichnen. Doch oftmals kommen viele Ideen erst nachträglich wenn man schon mitten drin ist. Da ich mich hier, zum Beispiel,  von einer groben zu einer detaillierten Figur vorarbeite, sind viele Formen zuerst nur Platzhalter, die im Laufe des Zeichnen ihre richtige Form erhalten. Innerhalb dieses Prozesses können sie sich noch einmal stark  verändern und so wird aus einen geplanten Buckel vielleicht wieder ein Pelz.

Ich hoffe das war nun nicht zu theoretisch und dieser Post kann euch helfen, wenn du das nächste Mal vor der Wahl stehst, was du zeichnen könntest.

Ich wünsche euch jede Menge Fantasie

 

 

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Ich zeichne mit:
einen Druckminenbleistift von Faber-Castell

Knetgummi von Faber-Castell

LYRA Bleistiftset

Skizzenbuch A3

Ich verwende zum Zeichnen:
Wacom One Grafiktablett schwarz Medium

Wacom ACK-20003 Felt Pen nNibs für Intuos4 (5er Pack)

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Ideen finden – die 100er Liste

HalloHallo,

heute soll es mal wieder um Inspiration und Ideen finden gehen. Vielleicht ist es dem ein oder anderen schon aufgefallen das, dass eins meiner liebsten Themen ist :). Denn was wären wir, ohne unsere ganz eigene Art von Kreativität. Sie abzurufen ist jedoch nicht immer einfach, denn oftmals wird sie von Alltag oder Stress überlagert. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten die eigene Kreativität zu fördern. 22 davon könnt ihr in meinen Freebie nachlesen.

Newsletter: 22 Ideen für noch mehr Ideen

 




Heute möchte ich dir eine Idee/Übung aus meinem Freebie etwas näher vorstellen und zwar ist das die 100ter Liste.  In meinem Freebie heißt sie allerdings nicht so (sondern ist ganz einfach Übung 3) und es „müssen“ auch keine 100 Ideen sein. Vor kurzem habe ich aber  ein wunderbares Video von EllatheBee gesehen, in dem sie diese Technik ganz wunderbar erklärt. Sie erklärt, wie sie „brainstormt“ und sich selbst aus der geistigen Komfortzone holt um neue Ideen zu finden. das möchte ich zum Anlass nehmen und auch hier noch einmal etwas ausführlicher über diese Übung zu erzählen.

Ich mache mir meistens eine solche Liste, wenn ich nach Ideen suche, die in eine bestimmte Richtung gehen sollen oder wenn ich  über Blogartikel nachdenke.  Doch sind meine nie 100 Ideen lang, ich schreibe meistens solange bis mir nix mehr einfällt. Aber 100 Antworten oder Ideen zu finden schien mir schon eine ziemliche Herausforderung zu sein, bis ich es einfach mal versucht habe und herausgefunden haben: Hey, das ist ja super machbar. Es verlangt zwar schon einiges an Denkarbeit aber es lohnt sich.

Tipps

Für eine solche Liste brauchst du etwas Zeit. Ich habe für meine ca 40 min benötigt aber vielleicht bist du ja einfach schneller als ich;). Gehe so frei wie möglich an deine Liste heran. Versuche nicht das Ergebniss in eine bestimmte Richtung zu lenken oder Punkte wegzulassen, die im ersten Moment unpassend erscheinen. Je freier du bist, um so mehr Perspektiven bekommst du und um so mehr (vielleicht überraschende) Antworten entstehen.
Ganz wichtig ist es die Liste an einem Stück zu machen und nicht immer mal wieder, über mehre Tage oder Stunden verteilt  – sonst kommst du aus dem Flow und beginnst immer wieder von vorn.

Ich und die 100er Liste

Da ich im Moment oft überlege, wie es mit meinem Blog weiter geht, habe ich heute auch eine 100er Liste gemacht. Dabei habe ich mir genau diese Frage gestellt: Was will ich mit meinem Blog für andere und mich erreichen. 100 Antworten, bitte! und nach 20 war mein Kopf schon leer. Aber trotzdem wusste ich, dass da noch mehr ist und es ist mega spannend genau das zu entdecken. Denn es ergeben sich neue Dinge wenn du über deine bekannten Antworten hinausgehst.
Meine 100er Liste habe ich per Hand geschrieben, dass geht bei mir am schnellsten und fühlt sich einfach intuitiv an.

Was möchte ich mit meinem Blog für dich und mich erreichen? Was möchte ich in die Welt tragen?

1 Schönheit

2 Ich möchte, dass du deine Kreativität findest und lebst

3 Ich möchte, dass du deine Zeichnungen liebst

4 Ich wünsche mir, dass die Welt bunter wird

5 ich möchte mit Zeichnungen Geschichten erzählen

6 Ich möchte das alle (die es möchten) die Wärme spüren können, die der Selbstausdruck mit sich bringen

7 Dir und mir zu lebendigen Zeichnungen verhelfen.

8 Das du durch deine Zeichnungen deine Stimme findest

9 Das du deinen Ausdruck findest

10 Dinge loslassen können

11 Das du erkennst wie wichtig und schön es ist kreativ zu sein

12 Das Leben mit anderen Sinnen entdecken

13 Das du stolz auf dich und deine Zeichnungen bist

14 Das du zeichnen und gestalten liebst

15 Das Leben mit anderen Augen sehen

16 Das du erkennst, was du kannst

17 Lernen

18 Die heilende Wirkung von Zeichnen und Gestalten

19 lebendige Zeichnungen

20 Liebe und Wertschätzung ( mir fällt immer wieder auf, das durchs Beobachten „einfache Dinge“ mega faszinierend werden)

21 Wertvolle Zeit für uns haben

22 der Glaube an dein Talent

23 Wertschätzung der eigenen Arbeit

24 Lebensqualität durch Ausdruck

25 Live,Love, Create

26 Dem Innersten Ausdruck geben

27 das du dein Talent genießt

28 zeichnen kann man lernen

29 Vernetzung gleichgesinnter

30 sich Herausforderungen stellen

31 keine Angst haben „nicht gut zu sein“

32 Zeichnen im Alltag

33 me-time

34 das Besondere in „einfachen“ sehen

35 Selbstverständnis

36 Liebe zu Kunst und zum Gestalten entwickeln

37 Liebe zur eigenen Kunst

38 zeichnen kann wie journaling sein

39 meine eigenen Bilder zeigen

40 Kreativität ist ein mächtiges Werkzeug

41 Kreativität ist Ausdruck

42 Kreativität ist Entfaltung

43 mehr Kreativität im Alltag Lebensqualität

44 Kreativität fördern

45 innerer Ausdruck für mehr Selbstverständnis

46 dem inneren Kind Platz zum „spielen“ geben

47 aufzeigen wie wichtig Kunst für unseren Alltag ist

48 Mehr Motivation fürs zeichnen

49 Inspiration

50 die Lust am kreieren

51 Ausdruck ist ein „Urbedürfnis“

52 Lebendigkeit durch Gestaltung

53 die Liebe zum Zeichnen mit anderen teilen

54 anderen helfen ihren Ausdruck zu finden

55 meinen eigenen Werdegang dokumentieren

56 eine Zeichnencommunity zu schaffen

57 leben mit der Kunst

58 Schaffenskriesen überwinden

59 Probleme von Kreativen lösen

60 Angst vor dem weißen Blatt nehmen

61 Inspirationslosigkeit überwinden

62 Talentlosigkeit?

63 „nicht gut genug sein“

64 Unzufriedenheit

65 Vergleich mit anderen

66 was tun, wenn man eine Zeichnung „vermorkst“

67 Angst sich und seine Kunst zu zeigen

68 nicht wissen, wie an die Vorstellung aus dem Kopf auf das Papier bekomme

69 mehr Kreativität

70 Unverständnis von anderen

71 Materialprobleme

72 Kind – Erwachsener: mit dem zeichnen „erwachsen“ werden

73 die eigene Metaebene (sorry ich weis nicht wie ich es anders nennen soll) hinter den eigenen Bildern entwickeln / entdecken

74 Frustration

75 Zweifel

76 Umgang mit Kritik

77 Vorbild sein?

78 eigenen Stil finden

79 warmes Gefühl, das durch das eigene Schaffen entsteht

80 liebe zu eigenen Zeichnungen

81 Vielfalt fördern

82 Tipps geben

83 Kunst ist in jeden

84 zeichnen ist Meditation und Entspannung

85 Leben ist erschaffen

87 sich selbst „erschaffen“ und „verstehen“

88 zeichnen ist qualitative Zeit für uns

89 durch zeichnen bekommt man einen anderen Zuggang zu sich selbst

90 mein Blog soll Menschen glücklich machen

91 mein Blog soll Menschen befähigen ihrer eigenen Kreativität etwas mehr auszuleben

92 mein Blog soll Freude machen und inspirieren

93 mein Blog soll das Zeichnen, die Kreativität und das Gestalten feiern und damit tanzen

94 mein Blog soll dich unterstützen und dir Liebe zum für deinen kreativen Prozess geben

95 mein Blog soll dir vielleicht mal etwas Neues zeigen

96 mein Blog soll die Leichtigkeit der Gestaltens zeigen

97 mein Blog soll dir die hilfreich sein

98 mein Blog soll dir die lebendig des Gestaltens zeigen und anstecken

99 mein Blog soll Schönheit und verschiedenen Facetten davon zeigen

100 mein Blog soll mit dir und mir wachsen

 

Das war nun (ganz unzensiert) also eine meiner Listen, oder besser gesagt meine neuste und längste Liste. Es wiederholen sich einige Dinge, was aber auch gar nicht schlimm ist. Denn vielleicht liegen dir genau diese Dinge besonders am Herzen.
Besonders schön finde ich es das du eine solche Liste für alles mögliche verwenden kannst. Du kannst so neue Motive und Bildideen suchen, Entscheidungen treffen oder dich einfach nur etwas herausfordern. In jeden Fall ist hier deine Kreativität gefragt und das ist immer gut ;)

Ich wünsche dir jede Menge Fantasie

 

 

 

Augen zeichnen

HalloHallo,

…und Willkommen zum Augen zeichnen. Was zeichnet ihr am Liebsten? Ich zeichne am liebsten Gesicht und im Gesicht besonders gerne die Augen. Über die Augen kann man soviel transportieren  und so viel erzählen, doch genau das macht das Augenzeichnen manchmal auch besonders schwer. Heute möchte ich dir zeigen, wie ich Augen zeichne. Für mich gibt es da nämlich einen kleinen Trick, der mir das sehr erleichtert. Dieser Trick ist mein Step 1. Was genau ich damit meine erkläre ich im unteren Bild.So sieht nun das fertige ergebinss aus:

augen zeichnen1

Auf diese Weise kannst du jede Art Von Auge zeichnen. Du musst lediglich die Form des Kreises oder die Lage des Augenwinkels oder des Tänenwarzchens ändern.

Augen zeichnen2

…Und so wirds gemacht:

Schrift für schrit augen zeichnne

So, wie du siehst ist es gar nicht schwer Augen zu zeichnen und es macht richtig Spaß. Besonderer schön fand ich es,  die verschiedenen Varianten zu Zeichnen, da man gezwungen ist, über  eine bekannte Form nachzudenken und sie neu zu interpretieren.

Wie immer hoffe ich, der Post konnte dir weiter helfen. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Zeichnen und wenn du Lust hast schau auch auf meinen Social Media vorbei ;) meinem Portfolio, Tumblr, Twitter, Instagram, Pinterest

viele Grüße

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So schattierst du Gesichter

HalloHallo,

hier war es in letzter Zeit etwas ruhig, denn ich habe mich auf meinen Kurs und ein paar andere Sachen konzentriert. Das war sehr schön und auch ich habe noch viel bei meinem Kurs gelernt ;) Nun ist das aber alles geschafft und ich bin wieder ganz hier. Jedoch denke ich, im Moment, auch über ein paar strukturelle Veränderungen für meinen Blog nach, aber davon ist noch nix Spruchreif. Wir werden sehen :). So nun aber zum heutigen Thema:

Gesichter schattieren

Ach ja, möchtest du deinem Bild mehr Tiefe geben, dann sind Schatten deine Freunde. Es ist erstaunlich, wie viel 3Dimensionalität du mit ein paar Strichen in deine Zeichnung bekommst und somit eine bestimmte Stimmung gestalten kannst.

Um diese Stimmungen zu erzeugen, brauchst du jedoch etwas Wissen über das Gesicht und wie es sich Licht gegenüber verhält.

Das Licht beleuchtet im Normal Fall immer  die hochliegenden Teile im Gesicht, die tiefer – oder hinter dem hohen Teilen liegenden Bereiche bleiben im Schatten. In diesem Bild kannst du sehen welche Teile das sind.

Schatten Gesicht zeichnen
So schattiert man Gesichter 01

erhöht liegen in der Regel:

  • Nasenrücken
  • Nasenspitze
  • Wangenknochen
  • Teile der Stirn und des Kinns.

tiefer liegen in der Regel:

  • Augenhöhlen
  • Nasenbasis und der untere Teil der Nasenflügen
  • Nasenseite
  • unter der Unterlippe

 

Lichtsituationen

Die Schattierung ist natürlich von der Position der Lichtquelle abhängig. Je nach dem, wo sich sich befindet, werden andere Teile angestrahlt oder verdeckt. Die Schatten liegen immer auf der Gegenüberliegenden Seite zum Licht, d.h. scheint das Licht von links, liegt der Schatten rechts und umgedreht. Wenn ein Körper von hinten angestrahlt wird, liegt der Schatten vorn (Abb.: in der Mitte).
Mir hilft es immer die Lichtquelle mit Bleistift einzuzeichnen, so kann ich mir besser vorstellen, an welcher Stelle Schatten entstehen.

schatten gesicht zeichnen
So schattiert man Gesichter 02

Das hier ist eine etwas vereinfachte Darstellung aber ich glaube, dass du daran ganz gut erkennen kannst, wo die Schatten liegen.

Schatten digital zeichnen:

Wenn ich digital arbeite, nehme ich immer mit der Pipette zu erst die Hautfarbe auf und wähle dann über das Farbpanel die dunklere Schattenfarbe aus.

Ich entscheide mich meistens für eine relativ dunkle Farbe und reguliere die Intensität das Schattens über die Deckkraft. Das heißt, ich stelle die Deckkraft auf 30-45% und geht mehrere Male über Stellen, die dunkler werden sollen.

Du kannst dir aber auch über das Farbpanel eine Abstufung der Schattenfarben zusammenstellen. Diese würde dann von einem hellen Schattenton zu einem dunkleren führen. Diese Töne zeichne ich immer auf einer separaten Ebene ein, sodass ich über die Pipette schnellen Zugriff auf sie habe. Auch hier beginne ich mit dem hellsten Ton und arbeite mich zu den dunkleren vor.

 In beiden Fällen überarbeite ich die Schattierung anschließend noch einmal mit dem Radierer und nehme überschüssige Farbe wieder weg. Dabei verwende ich für den Radierer eine weiche Pinselspitze und  stelle die Deckkraft auf 50 %.

Ich selbst verwende aber lieber die Abstufung über die Deckkraft, denn das finde ich einfacher zu handhaben. Einen großen ästhetischen Unterschied zwischen beiden Methoden, sieht man allerdings nicht.

 

Schatten gesicht zeichnen
So schattiert man Gesichter 03

Schatten analog zeichnen:

Es gibt verschiedene Techniken, um den Schatten in deinen analogen Bildern darzustellen. Ich möchte dir das „Straffieren“ und das „Malen“ vorstellen.

Straffieren:

Beim Straffieren verwendest du, sich kreuzende Linien. Diese Linien können etwas gebogen werden, damit sie die Rundungen (des Gesichtes) besser betonen. An Stellen, die du dunkler gestalten möchtest, kannst du einfach mehr Linien sich kreuzen lassen.

Ausfaden:

Aus Ermangelung einer besseren Bezeichnung, nenne ich das flächige Einzeichnen von Schatten, „ausfaden“. Also, du kannst auch Schatten flächig mit einem Bleistift einzeichnen und durch den Druck die Intensität bestimmen, auf diese Art kannst du wunderbare Übergange gestalten und deine Schatten schön ausfaden lassen. Am besten verwendest du hier einen weichen Bleistift zum Beispiel B4.  Mit einem weichen Bleistift kannst du das Spektrum von hell zu dunkel schön abdecken und besonders, die dunklen Teile gut intensivieren.

Bei dieser Technik solltest du jedoch darauf verzichten mit dem Finger das Graffit zu verwischen, da durch Fett und Schweiß Verunreinigungen auf dem Papier entstehen können. Ich verwischen die Schatten in meinen Bilder gar nicht mehr, früher habe ich das sehr gerne gemacht, weil dadurch ein seidiger Übergang entsteht aber mittlerweile geht das alleine mit einem Bleistift auch sehr gut. Falls du deine Schatten aber verwischen willst, kannst du dafür einen Papierwischer verwenden.

So schattiere ich also Gesichter. Ich hoffe dir hilft dieser Post um selbst auch mehr  3 Dimensionalität in deine Gesichter zu bringen.

Ich wünsche dir jede Menge Fantasie


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Ich verwende zum Zeichnen:
Wacom One Grafiktablett schwarz Medium

Wacom ACK-20003 Felt Pen nNibs für Intuos4 (5er Pack)

Ich verwende zum Drucken/Scannen
HP Photosmart 5520 e-All-in-One Tintenstrahl Multifunktionsdrucker

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Farbharmonien – Tipps und Tools für eine schöne Farbmischung

Farbkreis.

Hallo Hallo ihr Kreativen,

Heute geht es um ein Thema das mich immer wieder umtreibt – es geht um Farbharmonien. Farben sind oft das Herzstück einer Zeichnung oder Grafik. Sie haben so unglaublich viel Einfluß auf die Bildstimmung, dass es mich immer wieder umhaut und fasziniert. Für mich war es nicht immer ein leichtes Farben auszuwählen, die sich schön ergänzen und zusammenpassen. Es war schon immer ok, aber ein natürliches Gespür für Farben habe ich wohl nicht. Mit der Zeit ist es natürlich besser geworden. Aber vielleicht kommt auch daher meine Vorliebe für Bleistiftzeichnungen. Doch wie man unschwer an meinem Portfolio erkennen kann, tummeln sich dort auch viele farbige Zeichnung. Um Farben kommt man natürlich nicht herum und das möchte ich auch gar nicht, denn Farben machen Spaß. Und um ein Bild richtig zum Strahlen zu bringen, hilft es einige Grundkenntnisse über Farbharmonien zu haben und besonders auch zu wissen, wie man eine schöne Farbharmonie entstehen lässt, wenn man noch keinen geschulten Blick dafür hat.

Was genau ist eine Farbharmonie?

Unter einer Farbharmonie versteht man die ausgewogene, für den Betrachter angenehme Kombination verschiedener Farben. Um diese zu erzeugen gibt es verschiedene Regeln und Prinzipien.Alle Farbharmonien bauen auf dem Farbkreis auf. Dieser stellt nähmlich die Beziehungen dar, in dem die Farben zueinander stehen.

Komplimentrkontrast

Farben, die sich im Farbkreis gegenüberstehen.

 

Simultankontrast

benachbarte Farben im Farbkreis

 

Farbharmonien von warmen Farben

Im Farbkreis stehen sich warme und kalte Farben gegenüber,sie teilen sich den Farbkreis. Die Teilung erfolgt bei gelb und violett.

 

Farbharmonien von kalten Farben

 

Warm-Kalt-Kontrast

Aber nicht nur warme oder kalte Farben schaffen Harmonien. Sondern auch die Kombination. Als kalte Farbtöne werden Farben mit hohem Blauanteil bezeichnet und je größer der Rotanteil ist um so wärmer wir eine Farbe empfunden.

 

Farbharmonien von bunten und unbunten Farben

 

Farbharmonien von aufgehellten Farben und Vollfarben

 

Qualitätskontrast

Beim Qualitätskontrast werden reine und gesättigte Farben, trüben oder verblassten Farben gegenübergestellt.

Anhand dieser Beispiele kannst du dir schon einmal einen Überblick über die Möglichkeiten verschiedener Farbharmonien verschaffen. Und mit diesem Beispielem kannst dir schon Logos und ähnliches gestalten. Wenn du jedoch ein ganzes Bild rund um eine bestimme Farbe aufbauen willst, reicht das oftmals nicht, doch zum Glück gibt es:

Farbharmonietools im Internet

unglaublich gut finde ich Kuler von Adobe. Es gibt verschiedene Farbregeln (Harmonieprinzipien) und die Regler auf der Skala können easy verschoben werden. Ich finde es richtig toll und freue mich, da es eine super Alternative zu meinem verlorenen Farbhilfe- Tool ist:)

 

Ein weiteres super – Farbharmonie-Tool ist gibt es auf Paletton. Dort findet ihr ein umfassendes Tool, das dich intuitiv durch ein Farbrad die Farben bestimmen lässt. Du kannst im Farbkreis alle Farben direkt auswählen und auch ihre Sättigung und Helligkeit bestimmen. Außerdem bekommst du in einem separaten Fenster den Farbcode angezeigt und kannst bestimmen nach welcher Farbharmonie – Prinzip deine Farben zusammengestellt werden. Wenn deine Farbharmonie erstellt hast, kannst du dir in einem separaten Fenster (Presets) eine große Auswahl von Farbvariationen deiner Farben anzeigen lassen.

 

Außerdem gibt es noch Colorblender. Das ist ein sehr einfaches Tool und eher etwas für Puristen. Es erfüllt aber definitiv seinen Zweck. Es ist super einfach zu bedienen, man muss nämlich nur über die Regler den RGB Wert der gewünschten Farbe einstellen und bekommt dann entsprechende Vorschläge für Kombinationsmöglichkeiten.

 

Noch ein kleiner Tipp zum Schluss, wenn du noch gar keine Ahnung hast, in welche Richtung dein Farbwahl gehen soll, kannst du einfach in der Googlesuche Farbharmonien eingeben, dort bekommst du viele Farbbeispiele als Inspiration.

So ich hoffe mit diesen Tools findest du nun schneller, die perfekten Farben für dein Projekt.

 

kostenlose Alternativen zu Photoshop – Gimp und Krita

HalloHallo,

Irgendwie mag die Postüberschrift heute nicht so richtig passen. Denn ich habe bisher nur selten mit einem anderen Programm als Photoshop gearbeitet. Aber an meinem Schreibtisch spielen sich im Moment dramatische Szenen ab, da mein lieber Mac sich ganz plötzlich auf unbestimmte Zeit von mir verabschiedet hat. Aber nach einer kurzen Phase des Entsetzens, muss ich mich nun Mac- und Adobe- los wieder  in den Sattel schwingen. Das tue ich im Moment an einem Windows-Rechner. Was erst einmal eine große Umstellung ist und nicht besonders optimal, aber es gibt natürlich schlimmeres.

Wenn man dann ganz unverhofft auf einen anderen Rechner und ein anderes Betriebssystem angewiesen ist, muss man in vielem Improvisieren. Zum Beispiel bei den Programmen. Für mich lohnt es sich im Moment nicht, Photoshop, Illustrator und die anderen Adobeprogamme für diesen Rechner zu kaufen, auch wenn die Cloud in diesem Fall tatsächlich Vorteile hat. Ich versuche es aber trotzdem lieber vorläufig mit ein paar Alternativen.

Alternativen zu Photoshop

Mittlerweile gibt es viele Programme, die eine ähnliche Qualität und handhabe wie Photoshop vorweisen können. Ich teste gerade 2 kostenlose Alternativen, die  vielversprechend erscheinen. Und ohne noch viele Worte zu verlieren, gehts auch schon los.

Gimp

Dieses Programm fällt vielen als erstes ein, wenn sie über Alternativen zu Photoshop nachdenken und es war auch meine erste Wahl.  Gimp ist ein kostenloses Zeichen- und Bildbearbeitungsprogramm, dass mit vielen ähnlichen oder gleichen Features wie Photoshop auswartet. Für alle, die mit Photoshop Erfahrung haben, erklärt sich vieles von selbst und sobald man sich einen kurzen Überblick verschafft hat, kann es auch schon losgehen.

Mein erster Eindruck
Gimp hat mir von Anfang an gut gefallen. Es ist übersichtlich und leicht verständlich. Ich habe bei meinen ersten Versuchen, auch kein einziges, meiner liebsten Photoshop-Features vermisst. Das heißt:
Die Ebenen lassen sich ähnlich wie in Photoshop verwalten und auch die Überlagerungsmodi sind vorhanden und funktionieren ziemlich gut.
Für mich sind die Zeichenwerkzeuge immer am wichtigsten und da bin ich auf eine gute Auswahl an Tools, Pinselspitzen und Einstellungsmöglichkeiten gestoßen. Die sich wunderbar einfach in Größe, Deckkraft und so weiter variieren lassen. Leider konnte ich bis jetzt noch keine Optionen finden, über die ich die Druckfähigkeit meines Pinsels einstellen kann. Aber damit werde ich mich noch genauer befassen
. Es sieht also auf den ersten Blick so aus als könnte man ziemlich gut mit Gimp zeichnen. Das freut mich sehr und ich bin gespannt es aus zuprobieren.

Neben dem Zeichnen spielt auch die Bildbearbeitung eine große Rolle bei mir. Denn oftmals muss ich Bilder nachbearbeiten oder Collagen erstellen. Auch das sieht auf den ersten Blick vielversprechend aus. Ich habe alle Standard-Optionen gefunden, die ich vorwiegend benutze. Diese werde ich in den nächsten Tagen also ausführlich testen um zu sehen, welches Ergebnis damit erzielt werden kann. Es bleibt also spannend hier :)

 

Krita

Als zweites Programm teste ich Krita. Das ist auch wieder ein kostenloses Programm, das vor allem zum Zeichnen und Malen konzipiert wurde. Es beinhaltet aber auch Animationsoptionen, was ich richtig spannend finde. Zur Bildbearbeitung ist es weniger geeignet. Zwar bringt es rudimentäre Funktionen mit, jedoch würde ich damit nur kleine Anpassungen vornehmen und bei einer größeren Retusche oder Collage auf ein besser optimiertes Programm zurückgreifen.

Mein erster Eindruck
Mein erster Eindruck ist sehr positiv. Nach den ersten Zeichentests steht für mich fest, Krita kann ziemlich viel, was Photoshop auch kann. Die Benutzerfläche lässt sich gut überblicken und verwalten. Es scheint mir auf den ersten Blick etwas kompakter als Photoshop zu sein, aber bis jetzt vermisse ich noch nichts.
Die Toolbar bringt viele bekannte Werkzeuge (Auswahlwerkzeuge, Zuschneidewerkzeuge, Pinsel und und und)  mit. Außerdem gibt es auch noch eine ganze Palette an Werkzeugen, die sich wie Vektorwerkzeuge verhalten und über Bezierkurven funktionieren. Ich freue mich schon, dass zu testen.

Aber nun zum wichtigsten: Krita kommt mit jeder Menge Pinseln und Pinseloptionen. Mit denen sich sehr gut Zeichnen lässt. Im Gegenteil zu Gimp, reagiert hier auch mein Zeichenstift auf Druck und verhält sich genauso wie in Photoshop.  Mir gefällt besonders gut die Brush engines. Hier kann man so viel einstellen und es gleich in einem kleinen Fenster testen. Mir macht hier schon allein das rumprobieren viel Spaß, auch wenn man bei so vielen Optionen mal die Übersicht verlieren kann. Ich kann also sagen, fürs erste bin ich ziemlich begeistert von Krita und ich freue mich mehr auszuprobieren.

Besonders gespannt bin ich auch auf die Animationsfunktion, die ich leider noch gar nicht ausprobiert habe. Aber das kommt noch.

So, ihr lieben, ich wünsche euch natürlich das euer Rechner immer gut läuft, aber wenn einmal etwas nicht stimmen sollte, gibt es viele Auswahlmöglichkeiten zu entdecken. Mir macht es, trotz der Sorge um meinen heiß geliebten Macl, viel Spaß diese neuen Programme zu testen. Darüber werde ich dann natürlich auch etwas schreiben. Und als Illustrator-Ersatz habe ich auch schon ein Programm auserkoren. Auch da möchte ich euch bald mit neuen Info´s versorgen.

Was sind deine liebsten kostenlosen Alternativen zu Photoshop? Ich freue mich über alle Info´s.

Bis dahin wünsche ich euch jede Menge Fantasie.

 

 

 

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