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step by step – eine Zeichenanleitung für Photoshop

seefee_tutorial_titel_2016

Am Wochenende habe ich mir etwas Zeit zum Zeichnen genommen. Daraus entstand ein Bild, dass ich nutzen möchte um eine kleine Anleitung zum Zeichnen in Photoshop mit dir zu teilen. Es ist eine einfache Methode, in der ich vor allem mit Pfaden und Ebenen arbeite.

Ich beginne immer mit einer Skizze, manchmal direkt in Photoshop, manchmal per Bleistift. Meine Seehexe ist aus einer Skizze beim Telefonieren entstanden, die prompt zum Scanner gewandert ist.

seefee-sketch_2016

In Photoshop habe ich die Skizze erst einmal nachgezeichnet (das ist nicht zwingend notwendig, aber für mich immer der erste Schritt). Dafür verwende ich eine einfache harte Pinselspitze in 6 px. Du kannst dir in Photoshop auch jeder Zeit eigene Pinselspitzen erstellen. Wie das geht, findest du HIER.

bildschirmfoto-2015-05-18-um-09-57-31_2016

Sobald man fertig ist, geht’s auch schon ans ausmalen. Ich erstelle dazu eine neue Ebene und platziere diese unter deiner Skizzen-Ebene. Wähle nun den für dich passenden Pinsel und Farbe. Beginne am besten mit den größten Flächen, das wären bei mir die Haut, die Kleidung und die Haare.

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Zum Ausmalen habe ich verschiedene Pinsel verwendet.

pinseleinstellung_2016

So nun können wir schon an den Details arbeiten. Dazu blende ich die Skizzenebene aus, oder ich schiebe sie in der Ebenenhierarchie nach unten.

Eine Möglichkeit an den Details zu arbeiten, ist die Anwendung von Verläufen. Wenn auch du mit Verläufe arbeiten willst, wählst du am besten zuerst den Bereich aus, auf den du deinen Verlauf anwenden willst (Zauberstab oder Lassowerkzeugen sind hierfür am besten geeignet) und  drückst dann G oder Veraluf -ai. Links oben wird dann ein Verlauf dargestellt, durch einen Klick auf ihn, gelangst du zum Verlaufs-Editor. Hier kannst du nun deinen Verlauf bearbeiten. Mit Klick auf die unteren Pfeile veränderst du die Farbgebung, mit Klick auf die oberen, kannst du die Transparenz einstellen.

bildschirmfoto-2015-05-18-um-10-37-49_2016

Widmen wir uns nun dem Gesicht. Bei meiner Zeichnung gibt es da nicht viel zu tun, da das Gesicht meiner Seehexe fast nur aus Augen besteht. Die Outlines  habe ich mit mit dem Pfadwerkzeug ( P ) Pfadwerkzeug erstellt und dann über die Tastenkombination Alt+Rückschritt / CMD+Rückschritt eingefärbt. Die Lippen habe ich mit dem Pinsel gezeichnet.

Tipp: Zeichne die Oberlippe etwas dunkler als die Unterlippe, denn normalerweise fällt auf die Unterlippe mehr Licht, dass hellt sie auf.

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Nun geht’s  ans Schattieren. Ich habe die Schatten mit einem Pinsel und einer dunkleren Hautfarbe eingezeichnet, du kannst aber auch das Pfadwerkzeug benutzen und die Schatten so definieren.

seefee_tutorial05_2016

Als nächstes habe ich mich um ein paar Details, wie die Kette und die Innenseite des Rocks gekümmert.

Im Detail: Für den Unterrock habe ich eine neue Ebene angelegt und die abgebildete Pinseleinstellungen verwendet. Die Kette besteht nur aus Kreisen ( mit dem Keiswerkzeug M erstellt und mit dem füllwerkzeug gefüllt),  durch das Setzen eines Lichtpunktes (heller Bereich) mit einem weichen Pinsel und das Definieren eines Schattens (demzufolge der dunkle Bereich :D) entsteht ihre plastische Wirkung. 

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Nun lassen wir die Seehexe strahlen: Zuerst habe ich die Richtung des Lichts vordefiniert, dann habe ich eine neue Ebene erstellt und mit einem weichen Pinsel, das Licht strahlenförmig vom Augapfel ausgehend eingezeichnet. Bei der Farbauswahl habe ich mich für einen gelben und einen orangen Farbton entschieden. Anschließend habe ich noch den gaußschen Weichzeichner mit einen Radius von 35 Pixeln verwendet und die Transparenz auf 80% heruntergesetzt. Das ist auch ein guter Zeitpunkt, die Füllmethoden zu Hilfe zu nehmen, besonders gut eignet sich die Füllmethode aufhellen.

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Die Seehexe lebt natürlich in den Tiefen es Meeres, darum ist sie meistens von Dunkelheit umgeben und nur ihre strahlenden Augen können diese durchbrechen.
Dementsprechend habe ich den Hintergrand in Dunkelblau gehalten und ihn nur um den Lichtkegel herum aufgehellt. Du kannst diesen und ähnliche Effekte ganz einfach mit einen weichen Pinsel und einer 50% Deckkraft erzeugen.

seefee_tutorial07_2016

So sieht der Hintergrund natürlich noch etwas langweilig aus, darum habe ich eine neue Ebene erstellt und noch ein paar Details hinzugefügt. Die Ebene ist die erste in der Ebenenhierarchie und die Füllmethode habe ich auf Aufhellen gestellt.
Die Formen an sich  entstehen wieder durch die Modifikation eines Pinsels, die genauen Einstellungen siehst du im Bild. Ich habe diesen Pinsel vorallem an den Rändern und in den Ecken eingesetzt, Achte darauf, solche Effekte möglichst unregelmäßig über das Bild zu verteilen – das wirkt natürlicher. Wenn beim Auftragen zu viele Punkte entstanden sind, kannst du sie natürlich jederzeit wieder ausradieren, ich empfehle dir dabei einen Radierer mit 50% Deckkraft zu verwenden, denn dadurch können weitere sehr schöne Formen enstehen.

seefee_tutorial08-copy_2016

und das ist das Ergebnis:

seefee_tutorial08_2016

viel Spaß beim Zeichnen.

Step by Step – Seefee

Wenn dir meine Seefee gefällt, kannst du sie hier kostenlos als Wallpaper downloaden.

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Ich zeichne mit:
einen Druckminenbleistift von Faber-Castell

Knetgummi von Faber-Castell

LYRA Bleistiftset

Skizzenbuch A3

Skizzenbuch A4

 

Ich verwende zum Zeichnen:
Wacom One Grafiktablett schwarz Medium

Wacom ACK-20003 Felt Pen nNibs für Intuos4 (5er Pack)

Ich verwende zum Drucken/Scannen
HP Photosmart 5520 e-All-in-One Tintenstrahl Multifunktionsdrucker

Hinweis: diese Links sind  Affiliate Links. Das bedeutet, dass ich für die Empfehlung eine geringe Provision erhalte.

Muster erstellen und Flächen füllen in Photoshop

Heute heißen die Zauberwörter: Muster erstellen und Flächen füllen. In letzter Zeit, habe ich mich mit einem meiner Lieblingsthemen beschäftig – Mustern und Formen. Ich wollte eine geometrische Struktur in Form von Licht und Schatten erzeugen und mit einem Bild verbinden. Herausgekommen ist dabei Folgendes:

kacheln-ausschnitt_2016

Um das zu bewerkstelligen, benötigen wir zu allererst eine Mustervorlage.

Füllmuster erstellen

Um dieses oder ein ähnliches Ergebnis zu erzielen, öffnest du zu erst einmal ein neues Dokument mit cmd+n. Ich habe mich für die Größe 385px x 385px entschieden. Den Hintergrund stellst du noch auf Transparent und drückst „ok“.

kacheln 2016

Nun erstellst du ein Dreieck, du kannst dafür das Poligon-Lasso-Werkzeug oder die Funktion „eigene Formen“ zu Hilfe nehmen. Ich empfehle dir aber das Pfadwerkzeug, denn so kannst du auch nachträglich deine Ankerpunkte anpassen, dass ermöglicht dir mehr Freiheit dein Dreieck zu formen. Zum Beispiel kannst du mit gedrückter cmd-Taste die Ankerpunkte verschieben oder weitere Punkte hinzufügen.

Bildschirmfoto 2015-04-09 um 11.14.45

 Wenn du dein Dreieck erstellt hast, klickst du  im Reiter Pfad auf „Lade Pfad als Auswahl“ und füllst es mit  Grau #666666. 

kachel-dreieck-pfad1_2016

 Über Cmd+J kannst du die Ebene des Dreiecks kopieren. Anschließend drehst du sie mit dem Verschieben-Werkzeug Verschieden-Werkzeug-Photoshop oder  V  um180°. 

Tip: Bei gedrückter Shift-Taste, kannst du das Dreieck immer nun exakt in 15° Schritten drehen. Anschließend färbst du das Dreieck in ein helleres Grau # cbcbcb.

Bildschirmfoto 2015-04-09 um 11.02.23

 Im nächsten Schritt drehst du das Dreieck wieder mit dem Verschieben-Werkzeug  Verschieden-Werkzeug-Photoshop  (V) um 45° und passt es auf die Größe deiner Datei an.

Bildschirmfoto 2015-04-09 um 11.26.16

 Nun erstellen wir unser Muster. Gehe dazu auf Bearbeiten > Muster festlegen. Es erscheint ein kleines Dialogfeld, indem du deinem Muster einen Namen Geben kannst. Klicke noch auf „ok“ und du hast dein Kachelmuster erstellt.

define patt

Flächen Füllen / Muster anwenden

Öffne jetzt das Bild, das du Kacheln möchtest, in einem neuen Fenster. Ich habe mich für das Bild eines Asts entschieden, der im Wald meines Vaters wächst.

Erstelle jetzt eine neue Ebene per neue Ebene ps oder über die Tastenkombination Shift cmd N. Achte darauf, dass diese Ebene ausgewählt ist. Über Bearbeiten > Fläche füllen gelangst du zu deinen Muster. Wähle es im Dialogfenster „Fläche füllen“ aus und bestätige es mit „ok“.

muster anwenden

 Deine Datei sieht nun so aus.

Bildschirmfoto 2015-04-09 um 17.28.51_2016

 Wähle die Füllmethode „Ineinanderkopieren“

Tip: Falls dir das Ergebnis zu blass erscheint, kannst du über Bild > Korrekturen> Helligkeit/Kontrast den Effekt noch verstärken. 

Bildschirmfoto 2015-04-09 um 17.33.31

 So, das Ergebnis ist schon gut und wenn du willst kannst du es dabei belassen.

Oder du kannst noch einen kleinen Effekt hinzufügen. Dazu öffnest du wieder deine Datei mit der Kachel, dann fügst du eine Neue Ebene über neue Ebene ps oder über die Tastenkombination Shift cmd N hinzu und fährst die Außenkante und den Mittelstrich mit dem Pinselwerkzeug nach. Am schnellsten geht das, indem du das Pinselwerkzeug auswählst, deinen Startpunkt anklickst,dabei shift gedrückt hältst und danach auf deinen ersten Zwischenpunkt klickst . Photoshop verbindet so nämlich die beiden Punkte mit einer Geraden. So verfährst du bis du alle Linien nachgezogen hast.

Bildschirmfoto 2015-04-09 um 18.26.32

Blende nun alle Ebenen bis auf die Ebene mit dem weißen Rahmen aus und erstelle eine Füllvorlage (Bearbeiten > Muster festlegen) wie bereits oben beschrieben. 

Bildschirmfoto 2015-04-09 um 18.29.16

Nun geht’s zurück zur eigentlichen Datei. Erstelle eine neue Ebenen, über    neue Ebene psoder über die Tastenkombination Shift cmd N.  Gehe nun wieder auf Bearbeiten > Fläche füllen und wähle den Rahmen aus, dieser müsste jetzt genau über deine bereits erstellten Kacheln passen. 

Bildschirmfoto 2015-04-09 um 18.32.55

Wähle nun noch die Füllmethode „ineinanderkopieren“ und fertig.

Bildschirmfoto 2015-04-09 um 18.34.32

 …oder auch nicht :) Wenn du willst kann es noch weiter gehen.

Bildschirmfoto 2015-04-09 um 18.42.39

 Du benötigst nun wieder eine neue Ebene. Dann wählst du das Pfadwerkzeug Pfadwerkzeug/ P aus und erstellst ein Viereck, das genau das Innere einer Kachel ausfüllt. Klicke  im Reiter Pfad auf „Lade Pfad als Auswahl“%22Lade Pfad als Auswahl%22.  Die entstandene Auswahl kannst du jetzt nach Herzenslust füllen füllwerkzeug, ich habe mich farblich an den Farben im Bild orientiert. Mit cmd J kannst du das Viereck beliebig oft kopieren und in verschiedenen Farben einfärben. Bildschirmfoto 2015-04-10 um 08.47.06

 Füge nun alle bunten Kacheln zusammen  (cmd E) und ordne sie unter dem weißen Rahmen an. Am Schluss stellst du die Füllmethode noch auf Lichtpunkte. 

Kacheln

 Es ist dir überlassen, an welchem Punkt du die Gestaltung deiner Grafik beendest, Oftmals ist auch weniger mehr und natürlich kommt es auch auf dein Ausgangsbild an. Bei ruhigeren Bildern, kannst du dich bei Farbe und Muster auch mehr auslassen, als bei detailreichen Bildern, wie diesem. Hauptsache ist aber du hast Spaß bei der Gestaltung.

Wenn du mehr meiner Arbeiten sehen willst, dann findest du hier mein Portfolio und mein Tumblr hier.

 

Kacheln zb3

Kacheln zb 2

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ich verwende zum Zeichnen:
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Inhaltssenitives Füllen von Flächen in Photoshop – oder wie Photoshop für dich ähnliche Füllungen kreiert

HalloHallo,

Eigentlich wollte ich erst morgen ein Tutorial schreiben, und das über Ostern aber ich habe heute eine kleine feine Sache wieder entdeckt, die mich einfach entzückt und die dabei noch unglaublich Zeit sparend  sein kann. Ostern muss daher noch etwas warten.

Und hier kommt jetzt ein kleiner hilfreicher Tip, wenn dein Bild ein paar Lücken hat. Es passiert nämlich in Photoshop schnell, dass zum Beispiel durch das Radierwerkzeug, das Zusammenstückeln verschiedenen Bilder oder das Transformieren-Werkzeug Teile deines Bildes verfälscht, verzerrt oder gelöscht werden. Mir ist das hier passiert.

bildschirmfoto-2015-03-21-um-16-34-53_2016

Durch das Transformieren meines Bildes, ist ein ziemlich großer Leerraum entstanden. Natürlich könnte ich das Bild einfach zurecht schneiden und den Freiraum so verschwinden lassen. Jedoch möchte ich genau diese Dokumentgröße beibehalten. Wir müssen den Bereich also füllen.

Aber wie? Eine Möglichkeit wäre sicherlich das Stempelwerkzeug aber in unseren Fall geht es wesentlich schneller und realistischer, wenn wir es wie folgt machen.

  Zuerst wählst du das Auswahlrechteck (M) aus und ziehst ein großzügiges Rechteck um deinen leeren Bereich.

bildschirmfoto-2015-03-21-um-16-57-38_2016

Dann wählst du Auswahl> Auswahl verändern > Weiche Kante. Wie der Name schon verrät, wird deine Auswahl da durch weicher, dass heißt der Übergang zwischen dem vorhandenen Bild und dem Bereich den wir erzeugen wollen, verläuft dann fließend und es entstehen keine harten Ecken.

bildschirmfoto-2015-03-21-um-17-09-01_2016

Es öffnet sich dieses kleine Dialogfenster. Hier wirst du nun gefragt, wie viele Pixel deine „Weiche Kante“ umfassen soll. Ich habe 20 Pixel eingestellt, aber eigentlich kommt es hier wieder auf dein eigenes Bild an. Die Anzahl der Pixel variiert  nämlich je nach Größe deiner Auswahl und Auflösung deines Bildes.

So und nun zum Eigentlichen: bildschirmfoto-2015-03-21-um-17-32-44_2016

Klicke auf Bearbeiten > Fläche Füllen. Es erscheint wieder ein Dialogfenster.

dialogfeld-fill_2016

Hier hast du nun verschiedene Möglichkeiten deine Auswahl zu füllen. Für unsere Zwecke benutzen wir „Content-Aware“ / “ Inhaltssenitiv Füllen“ 

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Photoshop generiert dann, auf Zufall basierte, ähnliche Bildinhalte. Manchmal musst du etwas Geduld haben, da das Ergebnis nicht immer sofort zufriedenstellend ist. Jedoch kannst du, durch das Wiederholen und Variieren der ersten Schritte, schöne Füllungen erzeugen. Ich finde die Ergebnisse meistens sehr gut und bin gerade total begeistert von dieser Funktion.

fill_2016

viel Spaß damit. rk.

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Pimp your Grafik – Schnittmasken erstellen

Hallo Hallo,

nachdem wir uns im ersten Teil mit dem Angleichen-Werkzeug beschäftigt haben, folgt heute die Schnittmaske. Obwohl man in der großen weiten Welt des Internets schon sehr viel über Masken findet, möchte ich trotzdem auf sie eingehen. Da ich viel mit ihnen arbeite und sie wirklich lieb gewonnen habe.

In meiner Lichtverschmutzungsgrafik habe ich sie an verschiedenen Stellen angewendet, vor allem um die Regelmäßigkeit der Hausfassaden aufzubrechen. 

Bildschirmfoto 2016-01-07 um 18.37.56

Bildschirmfoto 2016-01-07 um 19.44.32

Mit einer Schnittmaske kannst du ein anderes Objekt  bedecken und somit bestimmen, welcher Ausschnitt zu sehen sein soll. Innerhalb dieses sogenannten Schnittsatzes können sich natürlich auch mehrere Objekte befinden, die du auch jeder Zeit bearbeiten kannst.

Bildschirmfoto 2016-01-07 um 19.44.56 

Erstellen einer Schnittmaske

Zuerst erstellst du das Objekt, dass deine Schnittmaske werden soll. Dass muss aber eine Vektorgrafik sein, andere Pixelgrafiken sind hierfür nicht geeignet. In meinen Fall war es ein einfaches und somit unspektakuläres Rechteck.

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Im zweiten Schritt platzierst du deinen Inhalt. Achte Dabei auf die Stapelreihenfolge, denn die Schnittmaske muss über dem Inhalt liegen. Wenn dem so ist, musst du nur noch auf Objekte > Schnittmaske > erstellen klicken.

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Und siehe da! Dein Objekt ist nur noch im Ausschnitt zu sehen.

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Übrigens musst du dich nicht wundern, es ist normal das die Schnittmaske ihre Eigenschaften verliert aber diese kannst du ihr nachträglich wieder zuweisen.

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Weitere Objekte zur Schnittmaske hinzufügen

Es ist ganz leicht weitere Objekte zu deiner erstellten Maske hinzuzufügen. Zuerst erstellst du deinen Inhalt und platzierst ihn wieder dort wo du ihn gerne hättest.

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Danach markierst du deine neuen Objekte und ziehst sie im Ebenenbedienfeld unter deine Schnittmaske und schon sind auch sie Teil des Schnittsatzes.

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Objekte innerhalb der Schnittmaske bearbeiten 

Genau so einfach wie das hinzufügen von Objekten, ist das Bearbeiten. Du musst nur in deinem Ebenenbedienfeld, den jeweiligen Pfad auswählen und kannst ihn dann, wie immer mit dem Werkzeug deiner Wahl bearbeiten.

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Schnittmaske zurückwandeln

Masken sind ein wunderbares Mittel in Illustrator schöne und nützliche Looks zu erzeugen aber natürlich kann es auch sein, dass du irgendwann keine Schnittmasken mehr benötigst. Dann ist es gut zu wissen, dass du sie über Objekt > Schnittmaske > zurückwandeln ganz einfach wieder verschwinden lassen kannst.

So nun bleibt mir nur noch zu sagen,

viel Spaß damit.

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Pimp your Grafik – wie verwendest du das Angleichen-Werkzeug in Illustrator

Hallo, Hallo, Kennst du das vielleicht auch? Du hast eine Icon, einen Charakter oder eine Grafik erstellt. Du hast dich genau an dein Raster gehalten, du hast die Vorgaben detailgetreu umgesetzt und du hast sauber gearbeitet. Dann lehnst du dich zurück, betrachtest dein Werk und du merkst: es ist langweilig! Keine Ecken, eine Kanten, nichts Besonderes. Es ist sauber und gut aber es fehlt ETWAS. So ging es mir bei der Erstellung einer Infografik zum Thema Lichtverschmutzung. Um die Grafik locker und flockig zu inszenierten, habe ich eine Hintergrundgrafik, bestehend aus einer Skyline, erstellt. Doch als meine Häuser nun so starr und gradlinig aus meinem Illustrator Dokument wuchsen, hätte ich sie am liebsten wieder niedergerissen. Also habe ich in den letzten Tagen an der Aufwertung meiner Illustrator-Grafiken getüftelt. Sie sollten etwas ruppig und schmutzig aussehen, aber ich wollte es auch nicht übertreiben.  

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Bildschirmfoto 2016-01-07 um 18.32.40

 Wenn auch du manchmal das Gefühl hast, deinen Grafiken fehlt noch etwas, kann dir dieses Tutorial vielleicht weiterhelfen, denn Illustrator beherbergt viele Möglichkeiten deinen Grafiken einen individuellen Schlief zu verpassen.

Starten wir also mit dem Angleichen-Werkzeug  Angleichen-Werkzeug .  Mit dem Angleichen-Werkzeug hast du die Möglichkeit,  zwei unterschiedliche Objekte, durch Zwischenformen, zu verbinden. Doch du kannst nicht nur Formen angleichen, sondern auch Übergänge von Farben, Verläufen (wie ich bei meinen Häuschen) und Konturenstärken.    

angleichtool1_2016

Das alles kannst du durch einen Klick auf  „Objekte“> „Angleichen“> „Erstellen“ bewerkstelligen oder in dem du das Angleichen-Werkzeug Angleichen-Werkzeugauswählst und dann nacheinander die Objekte anklickst, die du angleichen möchtest. Durch einen Doppelklick auf das Angleichen-Werkzeug kannst du noch weitere Optionen aufrufen.

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Hier kannst du die Anzahl deiner Zwischenobjekte bestimmen und individuell anpassen. Auf der zweiten Ebenen kannst du die Richtung deiner Objekte bestimmen, wenn sie zum Beispiel einen gekrümmten Pfad entlang laufen. Du kannst entscheiden ob sie statisch bleibe oder ob sie mit der Krümmung mitlaufen.

angleichungsmc3b6g3_2016


Hier kannst du ebenfalls die Anzahl deiner Zwischenobjekte bestimmen, jedoch bestimmst du die Anzahl durch die Größe des Abstandes der einzelnen Zwischenobjekte. Auf der zweiten Ebenen kannst du wieder die Richtung deiner Objekte bestimmen.

Farbrichtung umkehren

Du hast auch immer die Möglichkeit die Reihenfolge deiner Objekte anzupassen. Ganz schnell geht es, wenn du einfach die Anordnung deiner Objekte im Rider Ebene veränderst. Ziehe einfach die Form, die im Vordergrund stehen soll, auf die obere Ebene. Das Objekt auf der unteren Ebene rutscht im den  Hintergrund.angleichungs-reihenfolge1_2016 Über „Objekt“ > „Angleichen“ > „Farbrichtung umkehren“ erzielst du den selben Effekt.

Achse umkehren oder bearbeiten

Die Linie an der die Objekte zum Angleichen ausgerichtet sind, bezeichnet  man als Achse. Die Achse verhält sich wie ein Pfand und du kannst sie wie einen Pfad bearbeiten. Wähle dazu das Direkt-Auswahl-Tool (A)  Bildschirmfoto 2014-12-17 um 17.46.43 aus und klicke den jeweiligen Anfasser an. Jetzt kannst du sie in eine beliebige Richtung ziehen. Oftmals ist es auch notwendig, die Achse zu spiegeln/umzukehren. Hierfür gehst du auf „Objekt“ > „Angleichen“ > „Achse umkehren“… und voilà:) bildschirmfoto-2015-03-05-um-14-52-25_2016 Nachdem du jetzt einige Tricks und Möglichkeiten im Umgang mit den Angleichen-Werkzeug kennst, kann es ja sein das du überhaupt keine Lust mehr auf diesen Effekt hast. Wenn dem so ist, kannst du ihn über „Objekt“ > „Angleichen“ > „ Zurückwandern“ wieder löschen und einen anderen Effekte ausprobieren. So, dass war das Angleichen-Werkzeug. Ich hoffe es versüßt dir die Arbeit an deinen Grafiken und ermöglicht die viele kreative Momente.

 

viel Spaß damit.

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Fellschrift erstellen in Photoshop – eine haarige Angelegenheit

Hallo zu einem neuen Tutorial.

Eigentlich wollte ich ein Frühlingstutorial mit lustig wachsenden Grasbuchstaben machen, aber während meiner Versuche im Photoshop, ist aus dem Gras Fell geworden. Darum versuche ich nun meine Fellschrift mit dem Thema Frühling zu verknüpfen. Hier mein Versuch:

Meine Damen und Herrn, der Frühling naht! Es ist nicht zu bestreiten, denn mein Freund entdeckte vor ein Paar Tagen die ersten Schneeglöckchen. Doch mit dem Frühling kommt nicht nur die Vegetation in gang auch viele Tiere tun es, als Tribut an diese  tierische Schlafmützen bekommt ihr ein haariges Tutorial.

Basis für dieses Tutorial ist eine gute fellige Photographie, wie immer gibt es im Internet tolle freie Photos zum Download. Dieses öffnest du im Photoshop.

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Nun erstellst du deine Schrift mit dem Textwerkzeug (T). Bei der Schrift habe ich eine breite Schriftart, mit dem schönen Namen Extra Fat gewählt.

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Fährst du nun mit der Maus über deine Schriftebene und hältst dabei ALT gedrückt , erscheint ein gestricheltes Viereck über deinen Mauszeiger.  Mit Klick auf die Schriftebene, wird diese ausgewählt. Wechsle nun auf deine Fellebene und erstelle über  Ebenenmaske  maske eine Maske.

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Ich erstelle mir noch schnell einen Hintergrund, weil ohne einen, fühlt sich meine Datei so nackt an. :)

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Ein kleiner Tip: Falls dir der Ausschnitt deiner Schrift nicht gefällt, kannst du durch klick auf das „Verbundene Ebenen“-Symbol   Verbundene Ebenendie Maske von der Ebene trennen und sie so seperat verschieben.

So nun kümmern wir uns darum, dass unsere Schrift strubblig wird. Dazu brauchen wir als erstes einen passenden Pinsel, praktischer weise hält Photoshop einen für uns bereit. Bei mir ist es die 112. Falls keinen der Photoshoppinsel verwenden möchtest, zeige ich dir HIER wie du eigene Pinsel verstellen kannst.

Bildschirmfoto 2015-02-18 um 20.42.42

Ich habe folgende Einstellungen genutzt:

bildschirmfoto-2015-02-18-um-20-28-07_2016

Da das Fell auf meiner Photographie vorallem von Rechts nach Links verläuft, habe ich meinen Pinsel dem entsprechend angepasst.

Achte darauf, dass du deine Ebenen Maske ausgewählt hast und das Weiss deine Vordergrundfarbe ist, danach kannst du beginnen die Ränder deiner Buchstaben mit dem Pinsel abzufahren.

bildschirmfoto-2015-02-18-um-20-59-48_2016

Am besten fährst du zuerst alle Buchstaben relativ gleichmäßig ab, sodass du eine haarige Basis hast. Wenn es nötig ist kannst du die Richtung des Pinsels ändern. Das kannst du über das „Steuerkreuz“ mit Rider Pinsel tun. 

richtung ändern pinsel

Jetzt kommen noch die Feinheiten, Um deine Schrift richtig schön haarig wirken zu lassen, verändere die Größe und die Richtung deines Pinsels und zeichne so Unregelmäßigkeiten ein.

richtung ändern pinsel

 Meine Fellbuchstaben sehen nun so aus.

fell_2016

Zum Schluss füge ich über  ebenenstilnoch einen Schatten hinzu. So bekommt meine Schrift noch etwas mehr Kontrast und Plastizität.

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Wenn du dieses Tutorial selbst ausprobierst, wirst du feststellen, wie schnell und einfach du eine haarige Schrift zaubern kannst.

fellfertig2_2016

Dass tolle ist, du kannst diese Anleitung auf viele Strukturen wie Gras oder Zweige übertragen, du benötigst nur einen geeigneten Pinsel. Falls du keinen geeigneten Pinsel hast kannst du die ganz leicht selbst welche machen. Diese Tutorial hilft dir dabei.

viel Spaß damit.

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Ich verwende zum Zeichnen:
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Großes Theater- wie erstellt man einen VORHANG mit ILLUSTRATOR

Am Samstag war ich mit meinem Schwesterchen im Theater. Wir hatten das Glück, in der ersten Reihe zu sitzen und  uns von dort aus,  das Ballett “ schwarzer Schwan“ von Silvana Schröder anzusehen. Es war wunderbar und wir hatten einen sehr schönen Abend. Während wir nun so da saßen und in Musik und Tanz schwelgten, fiel der Vorhang und mir kam  dieses Tutorial in den Sinn. Wie immer erstellst du über Datei>Neu oder Cmd N eine neue Datei. Die Werte für dein Dokument sind natürlich davon abhängig, wofür du den Vorhang verwenden möchtest. Achte aber darauf das du in RGB-Farbraum bist, sonst bekommst du farbliche Probleme.

bildschirmfoto-2015-01-26-um-17-38-39

Zuerst brauchst natürlich die Grundlage für den Vorhang, also ein Viereck. Dazu drückst M oder auf   Bildschirmfoto 2014-12-17 um 14.03.04.Wenn du die Shift-Taste gedrückt hältst, während du das Viereck ausziehst, entsteht ein Quadrat. Da ein klassischer Vorhang Rot ist, habe ich # AF1917 als Farbe gewählt.

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Nun müssen die Falten in den Vorhang. Dazu nimmst du das Gitter-Werkzeug   Bildschirmfoto 2015-01-26 um 17.19.14 zu Hilfe. Mit dem Gitter-Werkzeug setzt du oben, am horizontalen Rand deines Vierecks an und klickst  ihn in unterschiedlichen Abständen an. Für eine Falte benötigst du drei vertikale Linien.

bildschirmfoto-2015-01-26-um-17-43-51

Mit dem Direktauswahl-Werkzeug   Bildschirmfoto 2014-12-17 um 17.46.43 wählst du jeweils den oberen und den unteren Ankerpunkt des selben Segments aus und färbst es Schwarz, So entsteht der Schatten des Vorhangs.

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Um den Vorhang etwas lebendiger zu gestalten, wählst du wieder das Direktauswahl-Werkzeug  Bildschirmfoto 2014-12-17 um 17.46.43 und veränderst den Vorhang mit Hilfe der Griffpunkte nach deinen Geschmack. Wenn du einen Vorhang beobachtest, wird dir sicher auffallen, dass die Falten nach unten auslaufen, darum habe ich darauf geachtet die Abstände der Ankerpunkte „am Boden“ größer zu gestalten als die oberen. Du kannst auch weitere Ankerpunkte mit den Gitter-Werkzeug   Bildschirmfoto 2015-01-26 um 17.19.14hinzufügen.

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Bis jetzt sieht mein Vorhang so aus. Eigentlich kannst du deine Vorhang schon als fertig bezeichnen.

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Du kannst aber noch ein paar Highlights hinzufügen. Dazu wähle ich die Ankerpunkte mit großem Abstand  aus und färbe sie mit einen helleren Rotton #CE2525 ein. So wirkt der Vorhang noch plastischer.

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Ein echter Vorhang endet natürlich nicht grade, sondern in einer Wellenform. Auch hierzu bemühst du wieder deine Ankerpunkte am unteren Ende des Vorhang. Du markierst die einzelnen Punkte und schiebst die hellen Teile etwas nach unten und die Schattenteile nach oben, so entsteht noch mehr räumliche Wirkung.

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Über Effekt > Stilisierungsfilter > Schlagschatten kannst du deinen Vorhang noch mit einem Schatten versehen.

bildschirmfoto-2015-01-26-um-19-17-36Der Vorhang fällt und du bist Fertig.

viel Spaß damit.

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der einfache Weg, (Wasser)tropfen in Photoshop zu erstellen

Hallo, es ist Montagabend und meine Suche nach dem perfekten Tropfen endet nun. Ob er wirklich „perfekt“ ist wage ich zu bezweifeln aber es ist doch ein manierlicher, vorzeigbarer Tropfen, den man auch seinen Freunden vorstellen könnte.

 Ich habe also die letzten Stunden und tatsächlich auch Tage damit verbracht, Regler zu verschieben, Füllebenen  zu testen und Farben zu verändern. Herausgekommen ist: Der Tropfen…und dieses Tutorial.

Holzgarvur_Photoshop-01

Du beginnst mit einer neuen Ebene, die du über Datei > Neu erstellen kannst. Danach lädst du dir ein Hintergrundbild deiner Wahl über Datei > Platzieren.

Holzgarvur_Photoshop-02

Nun kümmern wir uns um unsere Tropfenform. Dazu benötigen wir als erstes eine weitere Ebene, drücke hierzu Shift – Cmd – N oder erstelle sie über die Schaltfläche Ebenen >  neue Ebene ps.

Die Form, für deinen Tropfen, kannst du über verschiedene Tools, wie zum Beispiel, den Pinsel oder das Pfadwerkzeug erstellen. Ich habe das Lasso-Werkzeug (L) verwendet und damit eine freie Form zu kreiert.

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Deine Tropfenform füllst du nun mit einem schwarz/weiss Verlauf. Das Verlaufswerkzeug kannst du über G aufrufen und oben links erscheint daraufhin die Ansicht deines aktuellen Verlaufs. Wenn du auf diese Miniatur des Verlaufs klickst, öffnet sich ein Dialogfenster. Hier kannst du durch Klick auf die Pfeile, rechts und links des Vorschauverlaufs, die Farbe ändern. Stelle hier also jeweils schwarz und weiss ein.

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Als nächstes stellst du die Füllmethode auf Ineinanderkopieren und schon hat deine Fläche den ersten Schritt Richtung Tropfen gemacht. Aber, dass reicht natürlich noch nicht, darum widmen wir uns nun den Ebenenstil.

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Zum Fenster Ebenenstil kommst du entweder über einen Doppelklick auf deine Tropfenebene oder über die Schaltfläche Ebenen >  ebenenstil. Zuerst klickst du auf „Schlagschatten“. Dort stellst du die Füllmethode auf „Linear nachbelichten“ und die Deckkraft auf 35%. Den Winkel stellst du auf 120% und achte darauf, dass bei „globales Licht verwenden“ kein Häkchen gesetzt ist. Dann kommen Abstand: 10px, Überfüllen 0% und Größe 25px. Du kannst diese Werte natürlich nach belieben verändern.

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Nun bekommt unser Tropfen noch einen „Schatten nach innen“, so wirken die Übergänge nicht so hart, außerdem wird er noch plastischer.

Also klick auf „Schatten nach innen“ und gib folgende Werte ein:  bei Füllmethode auf „Linear nachbelichten“, die Deckkraft auf 30% verringern und bei Winkel -30° einstellen. Achte wieder darauf, dass bei „globales Licht verwenden“ kein Häkchen gesetzt ist. Nun noch die Werte, Abstand auf 15px, Überfüllen auf 0% und Größe auf 40 px stellen und ok drücken.

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Der Tropfen sieht nun schon ganz passabel aus. Doch für den letzten Schliff, geben wir ihm noch einen kleinen Lichteffekt.

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Der Lichteffekt bekommt eine eigene Ebene, wieder über Shift – Cmd – N. Dann klickst du auf B, so gelangst du zum Pinsel-Werkzeug. Für den Lichteffekt benutzt du am Besten eine runde, weiche Pinselspitze. Die Werte deines Pinsels kannst du verändern, indem du auf das Pinselspitzensymbol oben links klickst. Über diesen Dialog kannst du Größe, Härtegrad und Form des Pinsels regulieren. Passe die Pinselspitze nun so an, dass du bequem über deinen Tropfen malen kannst. Bevor du aber drauflos pinselst, achte darauf, dass deine Vordergrundfarbe weis ist. Nun male ungefähr gegenüber der dunkelsten Stelle einen Lichtpunkt.

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Gegebenenfalls, kannst du deinen Lichtpunkt über Filter > Weichzeichnungsfilter > Gausßscher Weichzeichner noch etwas bearbeiten.

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 Ich habe außerdem noch die Deckkraft auf 80% gesetzt.

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Nun bist du eigentlich fertig.

Wenn du jedoch nicht nur einen Wassertropfen, sondern vielleicht einen Wein- oder Saftspritzer in die digitale Welt spritzen möchtest, kommt hier noch einer kleiner Zusatz.

Es ist ein leichtes, die Farbe deines Tropfens noch zu verändern, dazu erstelle dir als erstes eine neue Ebene. Wie du dir sicher schon denken kannst, drückst du dafür Shift – Cmd – N.

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Dann wählst du deinen Tropfen aus, indem du mit gedrückter Cmd-Taste auf die Ebene des Tropfens klickst. Es erscheint eine gestrichelte Linie um deine Tropfenform. Achte darauf, dass deine neue Ebene aktiv ist und färbe sie in der Farbe deiner Wahl. Um eine Fläche einzufärben kannst du das Füllwerkzeug  füllwerkzeugverwenden.

Holzgarvur_Photoshop-14

Nun stellst du noch die Füllmethode auf Ineinanderkopieren und die Deckkraft auf 40%.

Holzgarvur_Photoshop-15

fertig :)

viel Spaß damit.

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Körnungseffekt für Illustrator

KÖRNUNGSFILTER_GAIN_ILLUSTRATOR_01

Heute möchte ich dir meinen Pommesmann vorstellen und an Hamm seiner Schattierung den Körnungseffekt in Illustrator erkären.

Mein Pommesmann ist eine Vektorgrafik (was genau das ist und welche Verteile diese haben, erfährst du hier). Durch den Körnungseffekt wirken die Schatten tiefer und der Pommesmann runder, dass könnte ich auch durch eine dunklere Schattierung erreichen aber der Körnungseffekt scheint mir durch seine zusätzliche Textur etwas aufregender :) 

ps.: Lass dich nicht irritieren, da ich die englische Version von Illustrator verwende. 

Wie ich den Körnungseffekt einsetzt, zeige ich dir am Beispiel des Kopfes.

Hierzu kopiere ich die Ebene des Kopfes, indem ich dieses auf die create new layer / erstelle neue Ebene – Fläche ziehen. Man kann auch die Tastenkombination cmd + C und danach cmd+shit+v verwenden.

Bildschirmfoto 2014-09-21 um 18.55.22

Über das Panel Appearance / Aussehen lässt sich die Füllebene duplizieren und …

KÖRNUNGSFILTER_GAIN_ILLUSTRATOR_03

… die duplizierte Ebene wird mit einen Verlauf versehen.

Über das Gradient / Verlaufspanel kann der Verlauf noch angepasst werden.

KÖRNUNGSFILTER_GAIN_ILLUSTRATOR_05

KÖRNUNGSFILTER_GAIN_ILLUSTRATOR_06

Nachdem der Verlauf angepasst ist, können wir uns jetzt um die Körnung kümmern. Hierzu klicke ich die Füllebene des Verlaufs an und wählen effect / texture / Grain oder Effekt / Textur / Körnung.

KÖRNUNGSFILTER_GAIN_ILLUSTRATOR_07

Der Dialog öffnet sich. Die Intensity / Intensität stelle ich auf 45 und den Contrast / Kontrast auf 60. Danach wechsle ich noch den Körnungstype auf Sprinkels / Streusel.

KÖRNUNGSFILTER_GAIN_ILLUSTRATOR_08

Das Ergebnis müsste ungefähr so aussehen. Und der letzte Schritt ist das Umstellen der Fülloption im Panel Appearance / Aussehen aus Multiplizieren.

KÖRNUNGSFILTER_GAIN_ILLUSTRATOR_09

tata :)

Wenn ich das an allem Stellen tue, um so den Schatten zu verstärken, sieht mein Pommesmann am Ende so aus.

Guten Appetit Pommesmann.

viel Spaß damit.

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Der Trend: Polygone

Sie sind in aller Mund, oder besser auf aller Website, sie durchziehen das Internet, wie Mems und es gibt kein Entkommen…Ok, da kam wohl meine theatralische Ader zum Vorschein. Aber wie dem auch sei, heute geht es um Polygone. 

BG_FRAKTALE

Eigentlich sind Polygone Vielecke, die durch ihre Form, Anordnung und Färbung, Objekte oder Strukturen bilden und dabei  äußerst modern und cool wirken. Ich lasse mich nur selten von solchen Tends anstecken aber auf den Polygone-Hip-Train bin ich mit Freuden aufgesprungen.

Selbst  Polygone-Grafiken  zu erstellen, ist sehr einfach. Dazu öffnest du Illustrator und erstellst eine neue Datei über Datei / Neu oder Cmd N. Ich habe eine Größe von 300px/300px gewählt.

POLIGON ERSTELLUNG ILLUSTRATOR_02

Mit M oder über  Bildschirmfoto 2014-12-17 um 14.03.04 kannst du das Rechteck-Werkzeug auswählen. Wie der Name schon vermuten lässt, kannst du mit dem Werkzeug Rechtecke aufziehen.  Wenn du beim Aufziehen die Umschalttaste gedrückt hältst, entsteht ein Viereck.

POLIGON ERSTELLUNG ILLUSTRATOR_03

Das Rechteck duplizierst du einfach, in dem du erst A oder  Bildschirmfoto 2014-12-17 um 14.20.42 drückst,  mit dem Auswahl-Werkzeug fährst du jetzt über dein Viereck und hältst dabei die Maus und  alt gedrückt (ein Doppelpfeil in schwarz und weis ist zu sehen).  Die Intelligenten Hilfslinien (cmd U) oder die Funktionen im Rider „Ausrichten ( Align)“ helfen dir bei der Anordnung.

POLIGON ERSTELLUNG ILLUSTRATOR_04

Nach dem du ein Raster erstellt hast, kannst du beginnen die Rechtecke nach deinen Wünschen zu verändern und so eine Struktur erarbeiten ,die dir gefällt. Mit dem Direktauswahl-Werkzeug (A/  Bildschirmfoto 2014-12-17 um 17.46.43) kannst einzelne Ankerpunkte auswählen und verschieben. Bei der Polygonestruktur ist es jedoch wichtig nicht nur einzelne Punkte anzuwählen, nein, du musst alle übereinander liegende Punkte  „aktivieren“. Hierzu hältst du die Maus gedrückt und ziehst mit dem Direktauswahl-Werkzeug einen Rahmen um den auszuwählenden Bereich. Nun kannst du die Punkte in eine beliebige Richtung ziehen.

POLIGON ERSTELLUNG ILLUSTRATOR_05

So verfährst du mit allem Punkten, bis dir das Ergebnis gefällt.

Du kannst natürlich jederzeit weitere Rechtecke zu deiner Struktur hinzufügen.

POLIGON ERSTELLUNG ILLUSTRATOR_06

Am Ende sieht meine Polygonestruktur so aus. Ich habe sie noch mit einen Körnungseffekt versehen, um ihr noch etwas mehr „Charakter“ zu geben.

 

So, ich hoffe du hast nun genauso viel Spaß mit den Polygonen wie ich :)

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