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Bilder von Juni und Juli

HalloHallo,

Es ist Mitte August und da wird es mal wieder höchste Zeit für einen Zeichenrückblick. Ich habe also mal wieder durch meine Dateien und mein Skizzenbuch zu stöbern und ein paar Sachen herausgesucht.

In den letzten Wochen habe ich mich viel mit dem Ausdruck von Gesichtern und Augen beschäftigt. Ich habe verschiedene Augenformen gezeichnet, da ich immer noch auf der Suche, nach der „perfekten“ / „typischen“ Augenform für meine Bilder bin. Ok, ich könnte das weiterhin spontan beim Zeichnen entscheiden, aber ich wünsche mir schon etwas mehr Kontinuität in meinen Bildern. Aber wahrscheinlich bin ich da etwas zukopft. Denn eigentlich mag ich die so entstehende Vielfalt wiederum auch gerne und könnte im Moment gar keine Form favorisieren.

Da wir gerade bei Augenformen sind:
Das Bild stammt aus meinem Post „Augen zeichnen“ in dem ich dir zeige, wie ich Augen aufbaue und wie du auf dieser Grundlage verschiedene Augenformen zeichnen kannst.

Bleistiftzeichnungen

Gesichter, Gesichter, Gesichter. Ich zeichne sie einfach unglaublich gern. Wenn ich abends den Tag ausklingen lasse, gehört mein Skizzenbuch oft dazu. Und auch wenn ich gerade keine genaue Idee habe, zeichne ich einfach drauf los und meistens entstehen Gesichterskizzen. Manchmal zeichne ich einfach aus dem Gedächtnis und manchmal stöbere ich auf Instagram oder Pinterst. Ich pine oder bookmarke mir Bilder, die mich inspirieren oder ich  abzeichnen möchte.


Etwas mehr Körper:
Ich habe natürlich nicht nur Gesichter gezeichnet. Sondern auch Körper. Körper finde ich immer etwas unspektakulärer obwohl es hier auch eine so große Vielfalt gibt und ich nicht nur immer wieder den selben Stereotype zeichnen möchte.


Bild 1: Beim ersten Bild sind die Beine sicher noch nicht perfekt. Dafür werde ich mir noch einmal eine genaue Vorlage suchen müssen, denn ohne komme ich hier einfach nicht weiter. Oder es geht mal ab vor den Spiegel, um diese Haltung besser nachvollziehen zu können.
Bild 2: Ich schaue mir gerne Bilder an, die andere über Situationen aus ihren Leben zeichnen. Ich mag es wie kleine und große Ereignisse so auf eine ganz eigene Art dargestellt werden können. Im Bild zwei habe ich das auch einmal versucht.  Sich einen Pony zu schneiden, ist  eine ziemlich übliche Slltagssituation und genau darum geht es auch, Aufmerksamkeit dem Einfachen widmen.
Zu Bild 3 gibt es nicht viel zu sagen. Da ich oft dünne Frauen zeichne, obwohl ich diese Körperform gar nicht so spannend finde, war es mal wieder an der Zeit etwas auszubrechen und sich anderen Formen zu widmen.

Vektorart

Und noch mehr Köpfe. Mir war gar nicht bewusst, dass es so viele sind :)
Diese gehören zu meinen Online-Charakterdesign Kurs und sind alle aus einer Kopfform entstanden. Anfangs habe ich nur die Augen und die Haare verändert. Später kamen dann auch noch die Lippen und Details dazu. Ich glaube man kann ganz gut erkennen wann sich was verändert hat.
Diese Vektorporträts waren für mich auch eine Art kleines Experiment um zu sehen, wie viel oder wenig es bedarf , um einer Figur einen ganz neuen Twist zu geben und tatsächlich gehört manchmal gar nicht viel dazu.


Das ist ein weiteres Bild, dass im Inkscape entstanden ist. Ich mag das Programm ziemlich gern, es eignet sich zwar nicht ganz so gut für Vektorbilder wie Illustrator. Aber es ist trotzdem ein sehr gutes kostenloses Programm, mit dem man schöne Bilder entstehen lassen kann.

Step by Step

Zum Schluss möchte ich dir noch ein paar Step by Step Bilder zeigen, diese habe ich eigentlich nicht mit der Intension gemacht, sie hier zu zeigen, also kann es sein, das die Schritte nur grob dokumentiert sind. Mir helfen solche Bildserien manchmal um zu verstehen, wie Bilder und Figuren aufgebaut sind und vielleicht hilft dem ein oder anderen das hier auch.


Bei diesem Bild hatte ich Tätowierungen im Kopf, die Richtung old School Stil gehen. Ich mag es, wie bei diesem Stil mit Linien umgegangen wird. Sie sind kräftig und gut durchdacht. Keine Linie ist zu viel oder zu wenig und im Normalfall haben alle Linien die selbe Stärke. Bei der Zeichnung ist das etwas anders, ich verwende unterschiedlich dicke Linien. Das gehört einfach für mich bein Zeichnen dazu.

Was soll ich zu diesem Bildern noch sagen? Ich habe es mit Finelinern gezeichnet und dann mit Krita coloriert. Die Überlagerungsebenen kann man so einstellen, dass die Finelinerlinien erhalten bleiben. Hier habe ich mal einen genauen  Blogpost darüber geschrieben, wie ich das mit Photoshop mache.

Diese Bild ist zwar noch nicht fertig, aber ich wollte es trotzdem hier mit aufführen. Es ist komplett digital entstanden. Ich bin leider immer noch sehr langsam was das Zeichnen in Photoshop oder Krita angeht. Geht euch das auch so? Manchmal ist das etwas frustrierend aber ich bleibe am Ball, da es mir trotzdem unheimlich viel Spaß macht.

Das war nun meine Zeichnerische Ausbeute für den Juni und Juli.
Ich wünsche euch jede Menge Fantasie

 

 

 

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Ich zeichne mit:
einen Druckminenbleistift von Faber-Castell

Knetgummi von Faber-Castell

LYRA Bleistiftset

Skizzenbuch A3

Skizzenbuch A4

Uni Pin Tintenstift-Set, schwarz, 0,2 und 0,8

Ich verwende zum Zeichnen:
Wacom One Grafiktablett schwarz Medium

Wacom ACK-20003 Felt Pen nNibs für Intuos4 (5er Pack)

Ich verwende zum Drucken/Scannen
HP Photosmart 5520 e-All-in-One Tintenstrahl Multifunktionsdrucker

Hinweis: diese Links sind Affiliate Links. Das bedeutet, dass ich für die Empfehlung eine geringe Provision erhalte.

 

kostenlose Alternativen zu Photoshop – Gimp und Krita

HalloHallo,

Irgendwie mag die Postüberschrift heute nicht so richtig passen. Denn ich habe bisher nur selten mit einem anderen Programm als Photoshop gearbeitet. Aber an meinem Schreibtisch spielen sich im Moment dramatische Szenen ab, da mein lieber Mac sich ganz plötzlich auf unbestimmte Zeit von mir verabschiedet hat. Aber nach einer kurzen Phase des Entsetzens, muss ich mich nun Mac- und Adobe- los wieder  in den Sattel schwingen. Das tue ich im Moment an einem Windows-Rechner. Was erst einmal eine große Umstellung ist und nicht besonders optimal, aber es gibt natürlich schlimmeres.

Wenn man dann ganz unverhofft auf einen anderen Rechner und ein anderes Betriebssystem angewiesen ist, muss man in vielem Improvisieren. Zum Beispiel bei den Programmen. Für mich lohnt es sich im Moment nicht, Photoshop, Illustrator und die anderen Adobeprogamme für diesen Rechner zu kaufen, auch wenn die Cloud in diesem Fall tatsächlich Vorteile hat. Ich versuche es aber trotzdem lieber vorläufig mit ein paar Alternativen.

Alternativen zu Photoshop

Mittlerweile gibt es viele Programme, die eine ähnliche Qualität und handhabe wie Photoshop vorweisen können. Ich teste gerade 2 kostenlose Alternativen, die  vielversprechend erscheinen. Und ohne noch viele Worte zu verlieren, gehts auch schon los.

Gimp

Dieses Programm fällt vielen als erstes ein, wenn sie über Alternativen zu Photoshop nachdenken und es war auch meine erste Wahl.  Gimp ist ein kostenloses Zeichen- und Bildbearbeitungsprogramm, dass mit vielen ähnlichen oder gleichen Features wie Photoshop auswartet. Für alle, die mit Photoshop Erfahrung haben, erklärt sich vieles von selbst und sobald man sich einen kurzen Überblick verschafft hat, kann es auch schon losgehen.

Mein erster Eindruck
Gimp hat mir von Anfang an gut gefallen. Es ist übersichtlich und leicht verständlich. Ich habe bei meinen ersten Versuchen, auch kein einziges, meiner liebsten Photoshop-Features vermisst. Das heißt:
Die Ebenen lassen sich ähnlich wie in Photoshop verwalten und auch die Überlagerungsmodi sind vorhanden und funktionieren ziemlich gut.
Für mich sind die Zeichenwerkzeuge immer am wichtigsten und da bin ich auf eine gute Auswahl an Tools, Pinselspitzen und Einstellungsmöglichkeiten gestoßen. Die sich wunderbar einfach in Größe, Deckkraft und so weiter variieren lassen. Leider konnte ich bis jetzt noch keine Optionen finden, über die ich die Druckfähigkeit meines Pinsels einstellen kann. Aber damit werde ich mich noch genauer befassen
. Es sieht also auf den ersten Blick so aus als könnte man ziemlich gut mit Gimp zeichnen. Das freut mich sehr und ich bin gespannt es aus zuprobieren.

Neben dem Zeichnen spielt auch die Bildbearbeitung eine große Rolle bei mir. Denn oftmals muss ich Bilder nachbearbeiten oder Collagen erstellen. Auch das sieht auf den ersten Blick vielversprechend aus. Ich habe alle Standard-Optionen gefunden, die ich vorwiegend benutze. Diese werde ich in den nächsten Tagen also ausführlich testen um zu sehen, welches Ergebnis damit erzielt werden kann. Es bleibt also spannend hier :)

 

Krita

Als zweites Programm teste ich Krita. Das ist auch wieder ein kostenloses Programm, das vor allem zum Zeichnen und Malen konzipiert wurde. Es beinhaltet aber auch Animationsoptionen, was ich richtig spannend finde. Zur Bildbearbeitung ist es weniger geeignet. Zwar bringt es rudimentäre Funktionen mit, jedoch würde ich damit nur kleine Anpassungen vornehmen und bei einer größeren Retusche oder Collage auf ein besser optimiertes Programm zurückgreifen.

Mein erster Eindruck
Mein erster Eindruck ist sehr positiv. Nach den ersten Zeichentests steht für mich fest, Krita kann ziemlich viel, was Photoshop auch kann. Die Benutzerfläche lässt sich gut überblicken und verwalten. Es scheint mir auf den ersten Blick etwas kompakter als Photoshop zu sein, aber bis jetzt vermisse ich noch nichts.
Die Toolbar bringt viele bekannte Werkzeuge (Auswahlwerkzeuge, Zuschneidewerkzeuge, Pinsel und und und)  mit. Außerdem gibt es auch noch eine ganze Palette an Werkzeugen, die sich wie Vektorwerkzeuge verhalten und über Bezierkurven funktionieren. Ich freue mich schon, dass zu testen.

Aber nun zum wichtigsten: Krita kommt mit jeder Menge Pinseln und Pinseloptionen. Mit denen sich sehr gut Zeichnen lässt. Im Gegenteil zu Gimp, reagiert hier auch mein Zeichenstift auf Druck und verhält sich genauso wie in Photoshop.  Mir gefällt besonders gut die Brush engines. Hier kann man so viel einstellen und es gleich in einem kleinen Fenster testen. Mir macht hier schon allein das rumprobieren viel Spaß, auch wenn man bei so vielen Optionen mal die Übersicht verlieren kann. Ich kann also sagen, fürs erste bin ich ziemlich begeistert von Krita und ich freue mich mehr auszuprobieren.

Besonders gespannt bin ich auch auf die Animationsfunktion, die ich leider noch gar nicht ausprobiert habe. Aber das kommt noch.

So, ihr lieben, ich wünsche euch natürlich das euer Rechner immer gut läuft, aber wenn einmal etwas nicht stimmen sollte, gibt es viele Auswahlmöglichkeiten zu entdecken. Mir macht es, trotz der Sorge um meinen heiß geliebten Macl, viel Spaß diese neuen Programme zu testen. Darüber werde ich dann natürlich auch etwas schreiben. Und als Illustrator-Ersatz habe ich auch schon ein Programm auserkoren. Auch da möchte ich euch bald mit neuen Info´s versorgen.

Was sind deine liebsten kostenlosen Alternativen zu Photoshop? Ich freue mich über alle Info´s.

Bis dahin wünsche ich euch jede Menge Fantasie.

 

 

 

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Ich verwende zum Zeichnen:
Wacom One Grafiktablett schwarz Medium

Wacom ACK-20003 Felt Pen nNibs für Intuos4 (5er Pack)

Ich verwende zum Drucken/Scannen
HP Photosmart 5520 e-All-in-One Tintenstrahl Multifunktionsdrucker

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FREE RETRO-PACKET FÜR PHOTOSHOP – MIT GRAFIK, TEXTUREN, BRUSH-SETS

HalloHallo,

Kennst du das auch? Du hast eine tolle Idee für eine Photoshop-Grafik und möchtest sofort mit der Umsetzung beginnen, jedoch  verbringst du erst einmal  Stunden damit passende Grafiken, Texturen, Schriften usw zu suchen. Mich demotiviert das von Zeit zu Zeit sehr, denn ich will doch einfach nur loslegen. Mit diesen Post hoffe ich dem etwas Abhilfe zu schaffen und dir leichten Zugang zu schönen kostenlosen Dingen zu verschaffen.

Hier habe ich schon einmal vieles zum Thema Comic zusammengesucht und Hier gibt es kostenlose, schöne Schriften

Aber nu zur heutigen kostenlosen RETRO-PACKET.

Papier Textur

Für Retro-Grafiken benötigt man meistens altes, etwas zerknicktes Papier.
ich habe selbst einige Retro-Papiere erstellt.

Retro-Papier 2
Retro-Papier

Im Internet findest du  aber auch viele schöne Downloads. Sehr sehr schön und kostenlos sind zum Beispiele diese  Papier Texturen hier.

oder hier.

 

Brush-Sets

Da Retro-Dinge bekanntlich alt sind und der Zahn der Zeit schon kräftig daran genagt hat, zeichnen sich viel Grafiken durch Schmutz und Flecken aus. Ich mag es am liebsten (wenn es sich anbietet) solche Flecken mit Pinsel einzuzeichnen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Du kannst zum Beispiel Flecken selbst mit Photoshop erstellen und diese dann beliebig im deinem Bild platzieren oder du kannst dir auch deine eigenen Pinsel basteln. Das ist natürlich etwas zeitauswendiger aber oftmals lohnt es sich, da du genau das bekommst was du möchtest. Aber natürlich gibt es auch viel schönes zum freien Download da draußen im Internet.

Wenn du auf der Suche nach kräftigen Spritzern und Flecken bist, kann ich dir diese Pinsel empfehlen:

und schau dir auch mal diese an. Ich finde sie total grandios und vielleicht ist das auch was für dich.

Wenn ich die Ecken etwas abdunkeln und beschmutzen will, verwende ich oft diese Brushes hier:

und für Knicke und Ecken gibt es hier sowohl fantastische Brushes wie auch Texturen in einen Packet zusammengefasst.

 

Schriften

Da bin ich jetzt mal ganz faul und verweise dich einfach auf diesen älteren Post von mir, in dem ich viele Link zu grandiosen Retro-Schriften gesammelt habe. Außerdem erfährst du dort einiges über Schriftmischungen, was mega Wichtig ist wenn du mehret Schriften mit einander kombinieren möchtest. das ist nämlich gar nicht so leicht.

Grafiken

Wenn du eine Retro-Grafik erstellen möchtest, kannst du auch oft auf charakteristische Elemente zurückgreifen.

Vintage-Badge

Wie beispielsweise Badges, die du hier findest:

Sehr schön finde ich auch diese Hier.

oder Hier.

Alleine über Badges könnte man einen eigenen Blogartikel schreiben, denn es gibt Unmengen und die meisten davon sind auch noch richtig schön, sodass die Wahl schwer fällt.

Retro-Strahlen

An Retro-Strahlen habe ich mich ehrlich gesagt schon längst satt gesehen, wer sie aber gerne verwenden möchte, ist der Aufwand nicht groß. Du findest beim Eigene-Form-Werkzeug unter den Standart-Formen von Photoshop ein (ich glaube) Blumensymbol.  Wenn du dieses groß genug ziehst kannst du es hervorragend als Strahlensymbol  verwenden.

So das waren nun meine Vorschlage für tolle Downloads um Grafiken im Retrostil zu erstellen. Es gibt sicher noch jede Menge mehr. Schreib mich gerne einen Kommentar wenn du weitere Links kennst.

Ich wünsche dir jede Menge Fantasie

RK

 

 

Zeichnungen im August

HalloHallo,

Es ist Mitte September und ich bin wieder etwas spät dran. Aber da das auch schon letzen Monat so war, bezeichne ich diese Regelmäßigkeit einfach mal als gewollt :) und starte gleich mit meinen Skizzen und Studien.

Skizzen // Bleistiftzeichnungen

sketche august

Ein paar Körperstudien gehören zu jedem Monat einfach dazu. Und manchmal werden aus diesen Studien auch ganze Bilder, wie bei Poisen Ivy, die man wohl in Farbe viel besser erkennen könnte. Mhh…das könnte ein Thema für September werden :D

Zeichnung august

Zeichnung august2

Außerdem habe ich im August die humanoiden Pfade verlassen und habe mich der großartigen Aliengottheit Cthulhu von H.P. Lovecraft gewidmet:

cthulukarte

Illustratorzeichnung

Aber der Monat war nicht nur von Tentakelmonstern bestimmt, es gab auch niedliches. ich habe auch einige neue Bilder für mein Portfolio fertig gestellt. Eins davon war dieses hier.

 

DER FROSCHKÖNIGHintergrund umgekehrt-01

Lettering

Erst als ich heute die Arbeiten für August zusammen gesucht habe, ist mir aufgefallen, dass ich das Lettern etwas vermisse. Der September ist schon halb vorbei und ich habe bis jetzt nur ein Bild geschrieben. Also wird das wohl auch noch eine weitere Aufgabe für die nächsten Tage werden :)

Lettering August

So das war der August in Bilder.

Ich wünsche euch ganz viel spaß beim Zeichnen.

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Ich zeichne mit:
einen Druckminenbleistift von Faber-Castell

Knetgummi von Faber-Castell

LYRA Bleistiftset

Skizzenbuch A3

Skizzenbuch A4

Uni Pin Tintenstift-Set, schwarz, 0,2 und 0,8

edding 1340 Brushpen

Tombows

Copics

Ich verwende zum Zeichnen:
Wacom One Grafiktablett schwarz Medium

Wacom ACK-20003 Felt Pen nNibs für Intuos4 (5er Pack)

Ich verwende zum Drucken/Scannen
HP Photosmart 5520 e-All-in-One Tintenstrahl Multifunktionsdrucker

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meine Lieblings – Photoshopbrushes und wie ich sie verwende

Da in letzter Zeit mein Fokus mehr auf dem analogen zeichnen lag, geht’s heute zurück zu Photoshop und meinen Lieblings – Photoshopbrushes . Denn aus vielen meiner analogen Zeichnungen werden früher oder später digitale. Darum möchte ich natürlich nicht aus der Übung kommen :) Mal ganz davon abgesehen, dass es einfach Spaß macht und das Zeichnen mit Photoshop so viele Möglichkeiten bietet, und diese habe ich noch nicht ansatzweise ausgeschöpft.

Wenn ich die großen Photoshopvirtuosen sehe, fühle ich mich natürlich immer etwas klein, da ich lange nicht so gut bin. Aber da ich weiss das, dass unter anderem eine reine Übungssache ist, motiviert mich der Gedanke mehr, als das er mich bremst. Denn wie wunderbar wird es sein, erst so zeichnen zu können, wie  zum Beispiel Serge Birault.  Aber natürlich möchte ich niemand kopieren, darum übe ich auch immer fleißig und schaue mir höchstens Techniken ab.

Basics

Meine Lieblings – Photoshopbrushes sind eigentlich die ganz simplen – klassisch rund und mit wenig Effekten. Das einzige worauf ich beim besten Willen nicht verzichten kann, ist die Variation der Deckkraft und natürlich die Variation der Größe. Für Portraits und ähnliches reicht mir das schon völlig

Shortcuts

Ok, zu beginn brauchst du natürlich nur eine Idee, Photoshop und die passende Musik/Hörbuch – und los geht’s.

Wenn man erst einmal im Flow ist, unterbreche ich mich nicht gerne, um eine neue Pinselgröße einzustellen und da das vielen so geht gibt es zum Glück Shortcuts <3. Normalerweise kannst du den Pinsel mit # vergrößern und mit ö verkleinern. Seit CS4 kannst du die Pinselspitze auch über die Maus verändern. dazu drückst du Alt + Ctrg + rechte Maustaste und wenn du nun den Mauszeiger nach rechts ziehst vergrößert sich dein Pinsel und wenn du ihn nach links ziehst verkleinert er sich. Genau so kannst du auch den Härtegrad ändern, doch anstatt nach links oder rechts, ziehst du deinen Mauszeiger nach oben oder unten. Ziemlich cool, aber ich bevorzuge die Shortcuts.
Jedoch habe Ich die vergrößern und verkleinern Option auf  y und x gelegt. Das finde ich bequemer, denn mit der Taste < kann ich auch direkt den ersten Brush in deinem Preset ansteuern. Also habe ich alle wichtigen Pinseloptionen zusammen, es fehlt mir nur die Deckkraft. Diese befindet sich auf den Zahlentasten 1-9 und ist in Zehnerschritten abgestuft.

Wie ich meine Lieblingspinsel verwende

Bildschirmfoto 2016-09-10 um 08.16.54

Für die Outlines verwende ich einen klassischen runden Standardpinsel, der auf den Druck meines Bamboos mit variierender Deckkraft reagiert. Diese Pinselart finde ich perfekt um Motive zu skizzieren.
Wichtigste Einstellungen:
Deckkraft: 100%
Harte: 100%

so nutzt du Pinsel02

Wenn die Skizze, die Form angenommen hat die mir gefällt oder wenn sie einfach nicht besser wird, beginnt das Ausmalen, zunächst wie damals im Kindergarten. Darum ist der nächste Pinsel noch simpler als mein Sketchpinsel. Es gibt keine Deckkraftanstufung und keine Großenänderung. Ein schlichter runder Pinsel einfach.

so nutzt du Pinsel03

Zuerst die Schattierung im Gesicht, dann die Haare;) alles mit einen Pinsel.

so nutzt du pinsel06Nach dem nostalgischen Ausmalen, wird’s interessanter. Es geht ans Schattieren und das ist super.  Schattieren ist das spannendste und herausfordernste für mich. Aber trotzdem ist der Pinsel dafür wieder sehr einfach. Ich bleibe nämlich meinem runden Pinsel treu und variiere nur die Parameter. Besonders die Deckkraft muss ich hier erwähnen. denn beim Schattieren ist das, dass A und O. Je nach dem, was ich schattiere verstärke ich die Deckkraft oder schwäche sie ab. Das gilt natürlich auch für die Pinselgröße, je mehr Fläche um so großer versteht sich. Die Details kommen später.

Meistens beginne ich mit einer Deckkraft von 35% und arbeite mich dann vor. Entweder ich male mehrmals über die betreffende Stelle (im Bild wären das zum Beispiel die Lieder) oder ich verstärke die Deckkraft etwas.

so nutzt du pinsel07

Und nun wird es aufregend. Denn wir verlassen nun die runde Welt der einfachen Pinsel und erreichen den Orbit der effektvolleren Sprenkel, die sich in einem eleganten Reigen zusammenschließen, um den handgemachten Effekt eines borstigen alten Pinsel zu imitieren. Wunderbar.

Diesen Pinsel verwende ich nicht immer und wenn nur sparsam. Jedoch finde ich es sehr schön, wie er die Einheitlichkeit des bisherigen Farbauftrags auflockert. Die Unregelmäßigkeit, die der Pinsel mit sich bringt, eignet sich sehr gut um etwas mehr Struktur ins Bild zu bringen.

Ich verwende ihn hier um die Schatten noch tiefer wirken zu lassen. Außerdem ist er hervorragend geeignet um Haare zu Zeichnen, ihnen Glanz oder Tiefe zu verliehen.

so nutzt du pinsel08

Nach dem Ausflug in den Sprenkel – Orbit geht’s zurück zum guten alten Rundpinsel. Die Einstellungen ändern sich im Vergleich zum Sketchpinsel kaum. Nur die Druckempfindlichkeit des Pinsels habe ich abgeschwächt. Und mit diesen Pinseleinstellungen zeichne ich nun noch ein paar Details – Wimpern, Lippen, Lichteffekte gehören dazu.

so nutzt du pinsel09

So der letzte Pinsel für dieses Bild ist wieder etwas auffälliger und wird von mir verwendet um ein paar Effekte um Augen und Nase zu setzten. Die genauen Parameter siehst du im Bild. Ich mag auch hier wieder die Unregelmäßigkeit und besonders gerne verwende ich diese Einstellung um nasse Stellen einzuzeichnen. Leider ist die Dame im Bild heute nicht in den Regen gekommen, aber trotzdem eignet sich der Pinsel auch hier gut für Lichteffekte und Highlights zum Beispiel um die Augen zu zeichnen.

Nun hoffe ich, dieser Post konnte dir helfen dein Wissen über Pinsel zu erweitern und vielleicht hilft es dir auch beim Zeichnen deines nächsten Bildes ;).

 

 

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aus Neu mach Alt – so verwendest du Papier Textur in Photoshop

Hallo Hallo,

Ich liebe es ja alt und etwas granging. Makel sind schön und das Unperfekte ist bezaubernt echt. Die glattgebügelten Oberflächen die Photoshop erzeugen kann, sind als nicht so mein Fall aber zum kann Photoshop auch anders – zum Beispiel alt und granging.

Für das heutige Tutorial heißt das Zauberwort Texturen.
Ich habe vor ein paar Tagen hier  ein neues Vektorportrait gepostet, dem ich eigentlich einen leichten Retrohauch geben wollte, meiner Meinung nach, ist das nicht ganz geglückt, aber das Ergebnis kommt meiner Verstellung schon ziemlich hab. Um nun aber doch noch etwas mehr Retroatmosphäre zu kreieren, begebe ich mich in die große bunte Welt von Photoshop und lasse meiner Arbeit altern. Besonders gut eignen sich Risse, Flecken und auch eine Änderung der Bildqualität.
So bekommt man entweder den Eindruck, jemand ist mit dem Bild nicht sehr sorgsam umgegangen oder das Bild hat schon einiges auf dem Buckel –  so ca 10 bis 100 Jahre ;). Praktischer Weise habe ich ein paar neue Texturen für mein Newsletter-Freebie gemacht, die ich jetzt gleich mal ausprobieren kann.

Nun ja los geht es: Das ist mein Bild. Dein Bild oder Foto lädst du nun in Photoshop hoch.

Basic RGB

 

Um deiner Zeichnung ein älteres Aussehen zu verliehen, gehst auf Filter> Rauschfilter>Rauschen hinzufügen. Dieser Effekt entstehteigentlich, wenn der Isowert der Kamera zu hoch eingestellt ist und ist deswegen auch verpönt, aber hier können wir diesen Bildlook gut verwenden.

altes Papier textur 02

Im nächsten Schritt duplizierst du deine Bild mit CMD>J und stellst die Füllmethode der Kopie auf Abdunkeln.

altes Papier textur 01

Nun lege eine neue Ebene an, die zwischen deinen beiden Bildebenen angeordnet ist und stellen diese auf weiches Licht. Mit  einem weicher Pinsel und einen dunkel Grauen Farbton, zeichnest du nun die Stellen nach, die du etwas dunkler erscheinen lassen möchtest. Als Füllmethode wählst du hier am besten weiches Licht.

altes Papier textur 03

Nun geht’s ans Papier.
Um etwas Kontrast zu schaffen, färbe ich den Hintergrund erst einmal gelb und füge dann das Papier  18 aus meiner Textursammlung dazu. Nach dem es angepasst ist (verwende dazu das Verschieben-Werkzeug V), kannst du ihm noch, über Ebenen Stil ebenenstileinen Schatten geben.

altes Papier textur 06

So weit so gut, aber so richtig echt wirkt es erst, wenn wir das Papier noch etwas zerknüllen. Dabei hilft uns „Papier 9“ aus meiner Sammlung oder jede andere Textur eines zerknüllten Papiers. Diese Textur fügst du nun deiner Datei hinzu, sodass sie in der Ebenenhierarchie ganz oben steht. Stelle dann  die Fülloption auf Multiplizieren.
Als nächstes gehst zu deiner Papier Ebene (bei mir „Papier  18“) und klickst die Ebene bei gedrückter CMD Taste an. Nun wurde eine Auswahl der Ebene erstellt und du kannst zurück zur obersten Ebene (Papier 9) gehen und diese Ebene auswählen. Wenn du nun noch das Maskensymbol anklickst maske, wird die Auswahl von „Papier 18″ als Maske übernommen und die Ebene“Papier 9“ hat die gleiche Form wie „Papier 18“.

altes Papier textur 08

So nun sieht es schon ganz gut aus, aber da geht trotzdem noch was . Ich möchte nun, dass das Papier noch etwas abgenutzter aussieht. Auch hier kann ich wieder eine meiner Texturen benutzen.

altes Papier textur 09

Die Füllmethode dieser Textur stellen wir nun auf weiches Licht und platzieren sie so, dass das Ergebnis wirkungsvoll ist.

altes Papier textur 10

Wenn du möchstes, kannst du nun noch ein paar Spritzer Wein, Lino oder Kaffee deinen Bild zufügen, aber der imaginäre Besitzer meines Bildes war so sorgfältig es nicht nicht zu verschmutzen ;)

altes Papier textur

 

Darum bleibt mein Bild nun so, wie es ist und ist somit auch fertig. Was denkst du, ist es mir gelungen, dem Bild noch mehr Retroatmosphäre, durch das nutzen meiner Texturen, zu verleihen? Ich hoffe das Tutorial hilft dir, auch deinen Bildern noch mehr Individualität zu geben.

Ich wünsche dir jede Menge Fantasie.

 

 

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Ich verwende zum Drucken/Scannen
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