Angezeigt: 1 - 7 von 7 ERGEBNISSEN

mit Motivation und Inspiration mehr Zeichnen

HalloHallo und herzlich Willkommen im Jahr 2017.

Ok, das Jahr ist nun schon wieder nicht mehr ganz so Tau frisch, aber dieses ist mein erster Post im neuem Jahr und der bedarf einer klassischen Neujahrs Begrüßung.

Zeichnerisch gesehen war das Jahr 2016 ziemlich erfolgreich. Ich glaube, ich habe bis jetzt in keinem anderen Jahr so viel gezeichnet. Mehr zu zeichnen stand auch definitiv auf der endlos langen Liste meiner guten Vorsätze und darum bin ich ziemlich zufrieden und freue mich sehr über das Ergebnis. Aber wie kam es eigentlich dazu? Meine liebe zum Zeichnen ist nicht größer geworden und es hat mir auch keiner einen Bleistift in die Hand geklebt. Ich hatte einfach dieses Jahr nur ein paar neue Motivations- und Inspirationsquellen entdeckt und alte wieder mehr genutzt.

Meine Motivationsquellen 2016

 In 2016 gab es einfach unglaublich viel Motivation für mich, die dann irgendwann zum Selbstläufer geworden ist. 

  1. Einen unglaublichen Motivationsschub hat es mir gegeben mit anderen zu zeichnen. Ich bin dieses Jahr auf Johanna Fritz und ihre 365doodleswithjohannafritz gestoßen. Dazu habe ich immer mal wieder ein paar Zeichnungen angefertigt. Es ist super motivierend so viele tolle Zeichner zu sehen, die alle zum gleichen Thema etwas zeichnen. Jedoch sind die Themen mir manchmal etwas zu niedlich darum zeichne ich nicht jeden tag etwas. Aber genau das finde ich manchmal auch ganz gut. Denn es ist eine Herausforderung  und bringt mich dazu auch Dinge zu zeichnen, die so nicht zu meinen Stärken  gehören und somit auch schwieriger sind. Dieses Jahr gibt es auch eine und ich zeichne wieder fleißig mit.
  2. Eine weitere Motivation ist Instagram. Es fühlt sich ein bisschen wie ein Zuhause für meine Zeichnungen an und ist somit ein Ort wo ich alles sammeln kann. Natürlich ginge das auch offline oder analog, aber zum einen schließt das eine das andere nicht aus und zum anderen erzeugt es einen angenehmen Druck, da es öffentlich ist.
  3. Mein 3. Tipp ist ein klassisches Skizzenbuch zu führen, das am besten immer in deiner Tasche ist. Man weiß ja nie wann einen die Muse küsst. Ich habe schon immer kleine Bücher, die ich mal mehr mal weniger regelmäßig bekritzele. Meistens erkenne ich die Dinge, die ich dort festhalt nach einer gewissen Zeit selbst nicht mehr, da sie so schnell und fahrig gezeichnet sind. Darum bin ich auch auf die längst überflüssige Idee gekommen, neben den Zeichnungen auch noch kleine Notizen zu schreiben, damit ich die Idee auch wirklich Rekonstruieren kann. Mich motiviert es immer sehr, in diesem Kritzelbuch zu stöbern und all die Ideen zu sehen, die noch auf ihre Umsetzung warten.
  4. Schaue dir  Zeichnungen von anderen an. Es spornt mich immer an und entfesselt meinen Ehrgeiz. Ich möchte dann vielleicht genau so gut Zeichnen wie derjenige dessen Zeichnung ich mir anschaue oder ich möchte eine neue Technik ausprobieren oder so zeichnen wie immer einfach um des Zeichnens Willen. Vergleiche dich aber nicht mit anderen, das macht meistens die Motivation kaputt, anstatt sie zu fördern.

Meine Inspirationsquellen 2016

Bist du erst einmal motiviert brauchst du natürlich auch noch etwas Inspiration um auch wirklich etwas zu Papier zu bringen.

  1. Besorge dir ein Skizzenbuch. Wie bereits erwähnt führe ich ein Skizzenbuch, das mich mit neuen Ideen versorgt, wenn mir spontan nix einfallen will. Ich finde es sehr wichtig Ideen festzuhalten, denn oftmals verlassen sie den Kopf so schnell wie sie gekommen sind wieder. Kennt das jemand? Und es ist sehr ärgerlich, wenn man sich an die letzte Bahnbrechende Idee einfach nicht mehr erinnern kann.
  2. Freunde als Inspirationsquelle.  Bekanntlich kann man ja durch alles Inspiriert werden: Durch den Schatten eines vorbeifahrenden Autos, verschüttete Milch oder durch das Gefühl, das beim Lecken an einer kalten Eisenstange entsteht.
    Mich inspirieren oftmals meine Freunde. Sie haben unglaublich viel Witz und driften in manchen Gesprächen in eine wunderbare Absurdität ab, die man einfach nur bebildern möchte.
    Zitat: „Wenn deine Freundin das nächste mal sauer auf dich ist, bewirf sie doch einfach mit einen Wäschekorb voll Welpen…“ o.O
  3. Wenn du aber gerade im stillen Kämmerchen sitzt und deine Freunde nicht nicht zu Stelle sind, gibt es ja ganz klassisch noch das Internet. Manchmal sehe ich eine fremde Zeichnung, einen Bericht oder ein Film, in dem mir ein besonderes Detail auffällt oder ich mag die Stimmung und überlege, wie ich diese Stimmung in einen Bild einfangen könnte. Im Internet ist es unglaublich einfach etwas zu finden, das das eigene Kopfkino anregt einen Film abzuspielen. Natürlich rede ich nicht davon Ideen zu klauen, sondern davon sich Anregungen zu holen. Bei mir setzten manche Worte, Bilder oder Melodien eine Gedankenfolge in ganz und ich komme vom sogenannten „Arschbacken zum Kuchen backen“. Und genau das macht Kreativität für mich aus. Die Kunst ist es nämlich verschiedene Dinge mit einander zu verbinden und daraus etwas neues zu machen.
  4. Kombinationen.Die  365doodleswithjohannafritz mag ich sehr gern, denn meistens ist ein einfaches Thema vorgegeben, wie zum Beispiel Apfel. Ich versuche diesen Thema immer mit etwas zu verbinden. Meistens sind es Menschen, da ich sie einfach unglaublich gerne zeichne und heraus kommt ein Mädchen an dessen Haaren Äpfel wachsen. Für mich sind solche Mischungen unglaublich wichtig und vielleicht inspirier sie auch dich.

 

Wenn auch du mehr zeichnen möchtest, hoffe ich sehr diese kleinen Tipps helfen dir dabei. Man erfindet das Rad damit nicht neu aber es kann dir helfen eine Routine aufzubauen und den Bildern in deinen Kopf helfen in die Wirklichkeit zu wechseln.

Ich wünsche dir viel Spaß beim zeichnen und jede Menge Fantasie.

________________________________________________

Ich zeichne mit:
einen Druckminenbleistift von Faber-Castell

Knetgummi von Faber-Castell

LYRA Bleistiftset

Skizzenbuch A3

Skizzenbuch A4

 Finelinern

edding 1340 Brushpen

Faber-Castell  – Aquarellstifte

Hinweis: diese  Links sind Affiliate Links. Das bedeutet, dass ich für die Empfehlung eine geringe Provision erhalte.

So findest du Inspiration beim Zeichnen, in dem du von dir selbst abkupfers

HalloHallo,

Wie es die Überschrift schon vermuten lässt, geht es heute um Kreativität und Inspiration beim Zeichnen. Ein Thema das mich immer wieder umtreibt, denn als Illustrator, Designer und generell als Mensch kann man ja nie genug davon haben. Aber was ist Inspiration denn eigentlich?
Genau kann ich das nicht beantworten, im Normalfall sind es für mich einfache Geistesblitze, die Situationsbedingt entstehen.

So ähnlich beschreibt es auch der Duden:
schöpferischer Einfall, Gedanke; plötzliche Erkenntnis; erhellende Idee, die jemanden, besonders bei einer geistigen Tätigkeit, weiterführt; Erleuchtung, Eingebung. 

Und ich muss dir sicher nicht erst erklären, was für ein schönes, wohliges Gefühl es ist, eine neue Idee zu bekommen, egal ob es sich dabei um ein neues Motiv zum zeichnen, ein neues Thema für eine Geschichte oder um eine unkonventionelle Ausrede geht, jetzt nicht den Müll rausbringen zu müssen. Inspirieren kann uns so ziemlich alles, denn die Kunst liegt um Grunde in der Umwandlung und neu Zusammensetzung von bekannten Dingen und Sachverhalten. Das heißt, du kannst etwas schon vorhandenes nehmen und es verwenden um etwas neues zu schaffen, du musst also nicht das Rad neu erfinden auch wenn sich das viele (ich eingeschlossen) oft wünschen.

Genauso wünschen wir uns allzeit inspiriert und kreativ zu sein und diesen Zustand nicht zu verlieren. Es ist daher sehr schade, das man Inspiration nicht halten kann. Es wäre schön, wenn man sie in Gläser füllen könnte und immer dann von ihr naschen könnte, wenn man sie braucht, leider wurde diese Art der Süßigkeit noch nicht erfunden. Also müssen wir uns selbst helfen.

Sei deine eigene Muse

Bist du uninspiriert? und Ideenlos? Dann lass dich doch einfach von dir selbst inspirieren.
Als kreativer Mensch hast du sicher schon eine Vielzahl an Bilder, Ideen und Objekten ersonnen, skizziert und gezeichnet. All das kannst du jederzeit nutzen um Neues zu schaffen und um  Quellen für Geistesblitze zu kreieren.

Eigene Elemente wieder verwenden

Manchmal können wir unsere eigene Inspiration sein, das ist doch eine gute Nachricht. Mir ist das in den letzten Tagen öfters passiert, denn mehr oder weniger absichtlich habe ich einige Male von mir selbst geklaut. Ich habe Motive die immer wieder in meinen Zeichnungen auftauche. das sind zum Beispiel solche Pilzschultern.

pilzschulter

Früher hätte ich das als schlimm und einfallslos empfunden, aber nun mag ich solche wiederkehrenden Elemente sehr gern.  Und warum auch nicht? Nicht das ich mich mit jemandem vergleichen möchte, aber Dali hatte seine Uhren und Picasso seine Stiere und ich glaube diese hat nie jemand als fantasielos bezeichnet.
Wiederkehrende Elemente sind also etwas sehr gängiges für Künstler, oftmals werden sie sogar zum Markenzeichen. Denn selbst wenn man ein Motiv immer und immer wieder verwendet, kann es in einem anderen Kontext stehen, eine andere Anmutung haben oder sich wie der Künstler selbst, weiter entwickeln.

Bei meinen Pilzen sehe ich, dass so ähnlich. Ich habe sie im chronologischer Reihenfolge abgebildet und ich finde das sie sich schon sehr verändert haben und immer einen besonderen, eigenständigen Platz in der Zeichnung einnehmen.

eigene Ideen klauen

Bei anderen klauen ist natürlich nicht cool und das würde ich auch nie jemanden raten. Doch bei sich selbst, geht das natürlich problemlos klar. Hier kannst du  so oft und so viel klauen wie du möchtest.
Manchmal habe ich eine gute Idee und für die Umsetzung platzen  in meinem Kopf  verschiedene Ideen wie Popcorn auf. Ob mit Zucker, Salz oder mit Käse, Karamell und Knoblauch – egal es kann alles sein und zum Glück ist mit Stift und Papier auch vieles Möglich. Denn nur weil sich die Idee gleicht, können die Ergebnisse Meilenweit von einander entfernt sein. Also nix wie ran.

tentakelkopf3

Das kann dann so aussehen. Vom Prinzip her sind die Bilder ziemlich gleich, und trotz der gemeinsamen Idee, finde ich sie doch sehr unterschiedlich in ihrer Anmutung, ihren Details und Ausführung. Für mich sind das zwei eigenständige Bilder, die trotz der gemeinsamen Idee nicht viel mit einander zu tun haben.
Und das Gute ist, es verjährt nicht. Ich finde manchmal nach Jahren eine Motiv in einem alten Skizzenbuch und wenn mir eine neue Art einfällt, es zu zeichnen, spitze ich meine Stifte und los geht’s.

 

Eigene Bilder „recyceln“

stil2

Dieses Bild ist ca 2 Jahre alt und leider nie ganz fertig geworden (jedenfalls bis jetzt). Ich mochte es immer gerne, jedoch ist es irgendwann in Vergessenheit geraten. Doch letzte Woche, ist es wie Kohlensäure aus meiner Erinnerung empor gestiegen. Denn ich wollte ein Kind im Wald zeichnen, dass von einem Monster/Schatten/Dings begleitet wird. So dachte ich auch über einen Hintergrund nach und kurioser Weise fügten sich die Kohlensäureblasen zu diesem älteren Bild zusammen. Und ich dachte mir:“ warum benutze ich nicht einfach einen schon vorhandenen Hintergrund?“ Wie steht ihr dazu? Ist das vertretbar?

maedchen-im-waldWie bei meinen Pilzschultern finde ich es überhaupt nicht schlimm, etwas schon vorhandenes zu verwenden, um es neu und anders zu nutzen. Denn oftmals kann man es eh nicht einfach so benutzen. Ich musste den Hintergrund neu anpassen, ihm neue Farben geben, mehr Bäume pflanzen und die Lichtverhältnisse ändern. Im Vergleich zum Neuzeichnen sind das natürlich nur Kleinigkeiten, die mir sogar viel Spaß machen aber es ist trotzdem aufwendig. Doch ist es total spannend zu sehen wie sich ein Bild verwandelt, wenn man all diese Änderungen vornimmt.

 

maedchen-im-waldfin

 

So ich hoffe diese Tipps konnten dir helfen, falls die Muse dich mal nicht so richtig küssen will;)

________________________________________________

Ich zeichne mit:
einen Druckminenbleistift von Faber-Castell

Knetgummi von Faber-Castell

LYRA Bleistiftset

Skizzenbuch A3

Skizzenbuch A4

 Finelinern

edding 1340 Brushpen

Faber-Castell  – Aquarellstifte

Tusche schwarz

Ich verwende zum Zeichnen:
Wacom One Grafiktablett schwarz Medium

Wacom ACK-20003 Felt Pen nNibs für Intuos4 (5er Pack)

Ich verwende zum Drucken/Scannen
HP Photosmart 5520 e-All-in-One Tintenstrahl Multifunktionsdrucker

Hinweis: diese  Links sind Affiliate Links. Das bedeutet, dass ich für die Empfehlung eine geringe Provision erhalte.

Zeichnungen in Juli

Hallo,Hallo

Es ist zwar schon Mitte August, trotzdem kommt nun ein verspäteter Juli Post mit meinen Zeichnungen vom vergangenen Monat.

Gesichter sind schwer und gleichzeitig das interessanteste überhaupt. Man kann in ihnen soviel sehen und soviel damit ausdrücken, und genau das ist das Problem. Ich versuche nämlich immer noch die Intensität und den Ausdruck in den Gesichtern meiner Figuren zu verbessern und zu steigern, oft gelingt es mir schon ganz gut, doch nicht immer.
Meistens sind meine Figuren skeptisch, böse oder nachdenklich, denn diese Gesichtsausdrücke finde ich am herausforderndsten, da es gerade in diesen Bereich ein breites Spektrum an unterschieden gibt. Zugegeben, es fällt mir auch oft einfach leichter meinen Figuren Charakter zu verleihen, wenn sie nicht lachen, aber das liegt wohl an meiner Vorliebe für düstere Gestalten.
Im diesem Monat waren auch einige fröhliche Gesichter dabei, da mir nicht ausschließlich der Sinn nach  mürrischen oder missmutigen Gestalten  steht.

Skizzen // Bleistiftzeichnungen

kopf - skizzenmuschel copy

Anfang Juli haben ich, leider etwas Spät, die #365doodleswithjohannafritz von Johanna Fritz entdeckt und einige Zeichnungen dazu angefertigt. Es hat Spaß gemacht, sich Motive zu Themen auszudenken, die ich  sonst nicht so oft zeichne.

Marilyn monroe rock Kopie copy

Ich habe mich auch wieder an verschiedenen Stilen und an verschiedenen Materialen versucht. Unter meinen Zeichnungen finden sich also annähernd realistische Bilder aber auch sehr stiliesirte und verfremdete.
Besonders mag ich Riesenköpfe die nicht im Verhältnis zum Körper stehen, zu weit auseinander liegende Augen oder verdrehte Posen.
Bis zur Farbe bin ich noch nicht vorgedrungen, aber ich verspüre auch nur selten das Bedürfnis analog mit Farbe zu zeichnen – vielleicht kommt das noch, wer weiß.  Aber im Moment bin ich aber mit schwarz, weiss und grau durchaus zufrieden :)

Beim Material sieht das anders aus, eigentlich möchte ich schon seit längerem mehr mit Tusche zeichnen und auch meinen Water Pen öfter einsetzen und mit ihm experimentieren. Also wird das wohl ein wichtiger Punkt für mich im August werden.

daisykopf

Tropisch03

Photoshop- und Illustratorzeichnung

Ach ja Photoshop und Illustrator – meine all time favorits. Im Moment liegt mein Fokus auf Vektorgrafiken, dazu gibt es auch hier ein Tutorial. Es macht mir einfach unheimlich Spaß meine analogen Zeichnungen in digitale zu transformier und damit rum zu experimentieren. 

Basic RGB

Basic RGB

Da ich kein Freund von Hochglanz – Photoshop – Illustrationen bin, halte ich meine Photoshopillustationen eher schlicht, also wenig Ebenen Fülloptionen, so gut wie nie Effekte oder ähnliche Spielereien. Ich mag es wenn die Übergänge sichtbar sind und nicht das ganze Bild mit weissen Pinseln gezeichnet ist. Da bin ich wohl eher der etwas ruppige Typ.
eis tropisch

Lettering

Diesen Monat war ich kein so fleißiger Letterer. Es macht mir immer noch große Freude und ist eine super Übung für ruhige Hände aber beim vielen Zeichnen ist es doch etwas auf der Strecke geblieben. Mal sehen wie es im August läuft

meerweh salz muschel

So das war der Juli.

Ich wünsche euch ganz viel spaß beim Zeichnen.

________________________________________________

Ich zeichne mit:
einen Druckminenbleistift von Faber-Castell

Knetgummi von Faber-Castell

LYRA Bleistiftset

Skizzenbuch A3

Skizzenbuch A4

Ich verwende zum Zeichnen:
Wacom One Grafiktablett schwarz Medium

Wacom ACK-20003 Felt Pen nNibs für Intuos4 (5er Pack)

Ich verwende zum Drucken/Scannen
HP Photosmart 5520 e-All-in-One Tintenstrahl Multifunktionsdrucker

Hinweis: dieser Link ist ein Affiliate Links. Das bedeutet, dass ich für die Empfehlung eine geringe Provision erhalte.

 

meine Zeichenausstattung für Unterwegs

HalloHallo,

Wo zeichnest du? Am Schreibtisch? Im Zug? Beim Filmabend mit Freunden? Meistens zeichne ich am Schreibtisch, dort ist es ruhig und komfortabel. Nichts ruckelt, wie im Zug und nichts stört.
Zeichnen ist für mich ein Akt der Entspannung, es ist wie Tagebuch schreiben oder wie eine mentale Fotografie. Oder es ist einfach nur gekritzel um die Zeit zu verkürzen, um die Langeweile zu vertreiben oder einfach nur eine unbewusste Handlung beim telefonieren. Kein Wunder also dass ich meistens etwas zum Zeichnen dabei habe. Jedoch würde ich mich als ziemlich minimalistisch bezeichnen, denn mehr als mein Sketchbook, einen Bleistift und einen Radiergummi brauche ich  fast nicht dafür.

die Masse macht´s nicht

Zugegeben oft trage ich meine Zeichensachen einfach nur von A nach B und dann unbenutzt wieder mit nach Hause. Aber dass macht nix, denn es ist  für mich ein ganz seltsames Gefühl, zeichnen zu wollen und es aus Mängel an Material nicht zu können…brrr gruselig. Darum trage ich es liebend gerne mit mir herum, auch wenn es mal grundlos sein sollte.

Früher hatte ich immer einen Seesack an Material dabei – Papier, Pinsel, Wasserfarben, Buntstifte und Bleistifte. Aber gebraucht habe ich meistens nur einen Bruchteil, so habe ich das meiste nur als Gewicht ,also als Fitnessübung mit mir herumgeschleppt, dass war weder gut für mein ganzes Zeichenzeug noch für mich und zusätzliche Muskeln gabs auch keine. Also habe ich nun angespeckt und mich auf dass wesentliche beschränkt. Und siehe da es geht auch.

Meine Zeichenutensilien

 

zeichenutensilien

1.das Sketchbook 

Mein Sketchbook hat mir lange Zeit gute Dienste geleistet. Hier kannst du einen Blick hinein werfen. Es besteht aus dickerem, leicht rauem Papier und ist daher auch schön saugfähig. Meistens Zeichne ich mit Bleistift, darum muss es nicht viel saugen aber es ist gut zu wissen, dass es das könnte. Ich achte auch immer darauf dass, das Papier einige Radierungen und Übermalungen gut verkraftet und auch mit Tusche gut zurecht kommt.

2. Bleistift

Mein absolutes Lieblings-Zeichenutensiel ist der Druckmienenbleistift. Ja, er ist ganz wunderbar. Ich nutze einen mit einer 0,5mm dicken Miene und somit kann ich leichte filigrane Linien ziehen und sehr kleinteilig und genau zeichnen. Bei der Härte HB habe ich auch kaum Probleme beim Radieren. Natürlich wird es dann nach der dritten Übermalung schon schwierig aber wenn man nicht zu sehr aufdrückt hinterlassen die ersten beiden Versuche kaum Rückstände.
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es jedoch bei meinem Liebling, ich suche nun nämlich schon seit einem halben Jahr nach einem Ersatzradiergummie aber bisher konnte ich noch keinen finden. Also ist hier an dieser Stelle mein Tipp: immer schön auf das Zubehör achten, denn Bleistifte ohne Radierkuppe sind wie Pommes ohne Salz.

Neben meinem heiß geliebten Druckmienenbleistift verwende ich zum Schattieren auch gerne Bleistifte mit den Härtegraden von B3 bis B6. Es ist einfach herrlich zu sehen wie schnell man durch die Deckkraft Tiefen und höhen in seine Bilder zaubern kann. Darum habe ich sie auch immer dabei.

3. Copics und Fineliner

Häufig verwende ich nachdem eine Zeichnung fertig ist, Fineliner um die Konturen noch einmal nachzuziehen. Auch hier habe ich verschiedene Stärken um so die optimale Line bestimmen zu können. Meine Lieblingstifte sind die Comic Multiliner. Sie sind wunderbar dünn und die Striche fasern (zumindest auf allen Papieren die ich verwende) nicht aus.

Neben den Finelinern habe ich auch immer ein paar Copicmarker dabei, natürlich in meinen Lieblingsfarben Schwarz, dunkelgrau und hellgrau:) Copicmarker sind der Shit und es macht so Spaß sie zu benutzen. Im Moment verwende ich sie meistens zum Lettern aber auch um Schattierungen und Konturen zu zeichnen sind sie unglaublich gut. Wer sie nicht kennt und gerne Zeichnet sollte auf jedenfalls einmal einen Blick auf sie werfen.

4 Radiergummie, Spitzer, Mienen

Diese Kategorie ist eigentlich selbst erklärend, aber trotzdem: Ich nutze mittlerweile fast ausschließlich Knetgummis. Gut, eigentlich sind sie nur dafür da, um das Grafit aufzuhellen und nicht um es ganz auszuradieren aber ich finde auch das klappt super also warum nicht? Da man den Knetgummi in jede Form kneten kann, kommst du auch ganz einfach in jede Ecke. Das ist super wenns mal etwas genauer sein muss.

Zum Spitzer ist nicht viel zu sagen, ich denke jeder weis wie er Funktioniert :) Für unterwegs ist eine Geschlossenen Spitzer gut, der die abgespitzten Teile auffängt. Ich besitze nicht so einen, sondern spitze immer ganz unverblümt in das erst beste Behältnis.

Mienen!!!! Wie bereits erwähnt liebe ich meinen Druckmienenbleistift, darum dürfen auch die Mienen nie fehlen, denn ohne Mienen kein Bleistift und ohne Bleistift kein Bild – welch Teufelskreislauf. Also hab ich ein paar  HB Mienen in 0,5mm immer dabei. Die sind der absolute Klassiker , aber ich mag sie. Sie haben eine angenehme Stärke und der Knetgummi kann sie leicht wieder wegradieren. Was will ich mehr.

So nun bleibt mir nur noch zu sagen, schnappt euch eure Zeichensachen und dann raus an die Luft.

rk

31 Zitate, die dich inspirieren.

Wenn ich einmal motivationslos bin, uninspiriert oder mich einfach nur langweile, lese ich Zutatet, denn sie inspirieren, regen zum Nachdenken an und finden eventuell einen Widerhall. Das hießt sie können helfen mir Dinge, über die ich nachgrüble, aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und geben mir so einen neuen Denkanstoß, außerdem kann man die Weisheit anderer auf sehr charmante Art für sich selbst nutzen. Drum habe ich hier ein paar meiner liebsten Zitate gesammelt, um auch dich damit zu motivieren und zu inspirieren.

Um mich auf diesen Blogpost einzustimmen habe ich auch nach Zitaten gesucht, jedoch nichts gefunden, was mich anspricht. Darum bleiben meine Gänsefüßchen leer.

“ „

Natürlich lässt mich das nun nicht meine Faszination für Zitate verliehen. Ganz im Gegenteil und zum Glück gibt es Unmengen wunderbarer Zitate…Und diese möchte ich dir heute vorstellen.

Zitate über Kunst

  • „Der Künstler ist der Schöpfer schöner Dinge. Die Kunst zu offenbaren, den Künstler zu verbergen – das ist das Ziel der Kunst.“ Oscar Wilde  1854-1900

 

  • „Die Kunst spiegelt den, der sie ansieht, nicht das Leben.“„Kein Künstler wünscht irgend etwas zu beweisen. Beweisen kann man schließlich alles, selbst Dinge, die wahr sind.“ Oscar Wilde, Schriftsteller, 1854-1900

 

  • “Die Kunst spiegelt den, der sie ansieht, nicht das Leben.” Oscar Wilde, Schriftsteller 1854-1900

 

  • „Ich male in dieser Art, weil ich eine Maschine sein möchte, und ich habe das Gefühl, daß ich alles, was ich mache, wenn ich in der Art einer Maschine arbeite, auch wirklich machen möchte.“
    Andy Warhol, Künstler, Filmemacher, Verleger, Grafiker und Illustrator, 1929 –  1987

 

  • „Nun ist nicht nur die Form, sondern auch die Farbe von größter Wichtigkeit und ein Mittel, das Individuelle auszudrücken. Jeder Mensch hat seine ganz spezielle Farbe, die sich auf dem ganzen Bild auswirkt.“
    Otto Dix, Maler und Grafiker, 1891-1969

 

  • „Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit.“
    Gustav Klimt, Maler, 1862 – 1918

 

  • „Es ist ja nicht so, dass das, was nachher auf der Leinwand vorliegt, deckungsgleich ist mit der Ahnung, die ich vom Bild hatte oder die mir zugesteckt wurde. Es findet immer ein Moment der Umwandlung statt. Das ist sehr vergleichbar mit dem Versuch, jemandem einen Traum zu erzählen. Schon die Erzählung dieses Traums ist eine Abstraktion. Einen Traum kann ich niemandem vermitteln“
    Neo Rauch, Maler, 1960

 

  • „The job of the artist is always to deepen the mystery.“
    Francis Bacon, Maler, 1909 – 1992

 

  • „I don’t think people are born artists; I think it comes from a mixture of your surroundings, the people you meet, and luck.“
    Francis Bacon, Maler, 1909 – 1992

 

  • „Ich verstehe nicht, warum Leute Angst vor neuen Ideen haben. Ich habe Angst vor den alten.“
    John Cages, Komponist und Künstler, 1912 – 1992

 

  • „In der Bewunderung von Originalität fühlen wir uns ganz zu Hause. Sie ist die Qualität von Kunst, die uns einigermaßen erreichbar erscheint. Deshalb sagen wir etwa folgendes: Nicht nur hat jeder seine eigene Art, die Dinge zu tun — er sollte sie auch haben. Kunst ist eine individuelle Sache.“
    John Cages, Komponist und Künstler, 1912 – 1992

Zitate über Design

  • „Das Design sollte das Produkt sozusagen zum Sprechen bringen.“
    Dieter Ramms, Industriedesigner, 1932

 

  • „Ästhetik allein genügt nicht – nein, eine politische, gesellschaftliche Haltung ist stets vonnöten. Sonst droht Verfall.“
    Heinrich Breloer,deutscher Autor und Filmregisseur, 1942

 

  • „Graphic design will save the world right after rock and roll does.“
    David Carson,Typograf, Grafiker, Designer, Lehrer und Surfer, 1954

 

  • „Wir als Designer sehen es als unsere Verantwortung, Dinge zu schaffen, die das Leben und die Zukunft aller verbessern.“
    Richard Sapper, Designer  1932-2015

 

  • „Ein Logo ist dann gut, wenn man es mit dem grossen Zeh in den Sand kratzen kann.“
    Kurt Weidemann, Typograph, Gestalter, 1922 – 2011

 

  • „Inhalte werden schnell vergessen. Doch der emotionelle Eindruck guten Designs bleibt stabil.“
    Wolfgang Beinert, Grafikdesigner und Typograf 1960

 

  • „Gestaltung ist ein Vorgang, der mehr mit Erfindung zu tun hat als mit Ermittlung.“
    Otl Aicher,Grafikdesigner, 1922 – 1991

 

  • „Design ist eine Kunst, die vor allem aus dem Wettbewerb entsteht. Ähnlichen Produkten verpasst sie den Nimbus der Unverwechselbarkeit.“
    Roger Willemsen, Publizist und Fernsehmoderator,  1955 -2016

 

Zitate über Inspiration

  • „Kreativität kann man nicht aufbrauchen. Je mehr man sich ihrer bedient, desto mehr hat man.“
    Maya Angelou,  US-amerikanische Schriftstellerin, Professorin und Bürgerrechtlerin 1928 -2014

 

  • „Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen.“
    Guiseppe Mazzini, italienischer Freiheitskämpfer 1805 – 1872

 

  • „Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten.“
    Aristoteles, Philosoph, 384-322 

 

  • „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“
    Henry Ford, Automobilhersteller,  1863 – 1947

 

  • „Die Phantasie ist die schönste Tochter der Wahrheit, nur etwas lebhafter als die Mama.“
    Carl Spitteler, Schweizer Dichter und Schriftsteller, Kritiker und Essayist, 1845 – 1924

 

  • „Kreativität ist der Spaß, den man als Arbeit verkaufen kann.“
    Andy Warhol, Künstler, Filmemacher, Verleger, Grafiker und Illustrator, 1929 –  1987

 

  • „Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.“
    Mark Twain, US-amerikanischer Schriftsteller, 1835 – 1910

 

  • „Innovation macht den Unterschied zwischen einem Anführer und einem Anhänger aus.”
    Steve Jobs,  US-amerikanischer Unternehmer, 1955 – 2011

 

  • „Lust verkürzt den Weg.“
    William Shakespeare,  englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler, 1564 – 1616

 

  • „Probleme kann man niemals auf derselben Ebene lösen, auf der sie entstanden sind“.
    Albert Einstein, theoretischer Physiker, 1879 – 1955

 

  • „Was vorstellbar ist, ist auch machbar.“
    Albert Einstein, theoretischer Physiker, 1879 – 1955

 

  • „Um ein Leben voller Kreativität zu leben, müssen wir unsere Angst vor dem Versagen ablegen.“
    Joseph Pierce, Schriftsteller, 1961

 

So nun endet meine Auswahl und ich hoffe auch du hast ein paar Zitate gefunden, die dich beruht oder inspiriert haben.

Ich wünsche dir jede Menge Fantasie.
R.

 

Kreativitätskiller – so kannst du Ihnen entgehen und kreativer werden

Hallo Hallo.

Es regnet. Weit und breit ist kein Mensch zu sehen. Hier und da rollt eine einsame Steppenhexe über die kahlen Felder und da wo sich eigentlich ein paradiesischer Wald, mit exotischen Fabeltieren erheben sollte, herrscht Ödnis. Was ist denn da los? Eigentlich sollte hier, in den Tiefen meines Kopfes ein Feuerwerk stattfinden, doch statt dessen herrscht Leere. Weit und breit zündet kein kreativer Funken.

Nach dem ich mich neulich mit Methoden beschäftigt habe wie man, die Kreativität ankurbeln, geht es heute genau um das Gegenteil. Was verhindert Kreativität?

Vielleicht kennst du das ja, eigentlich sprudelst du vor Kreativität aber in manchen Zeiten, plätschert diese Quelle nur noch leise vor sich hin oder du hast eine vage Vorstellung von deinem nächsten Projekt aber dir fehlen die Ideen, um es mit ein paar passenden Details zu vervollständigen.

Kreativitätskiller oder Kreativitätshemmer gibt es viele, und ich beobachte auch an mir oft wie sie sich einschleichen. Doch zum Glück gibt es Methoden sie zu entlarven und ihnen zu entgehen.

 

1. Schlafmangel

Schlafmangel ist etwas seltsames, das kann sicher jeder Bestätigen, der schon mal damit zu tun hatte. Denn unser Gehirn reagiert auf Müdigkeit genauso wie auf Alkohol. Durch beide wird das Frontalhirn gehemmt. Dieser Teil des Gehirns ist für  die Gedächtinsverarbeitung, für das Planen, das Bewerten und die emotionalen Zusammenhänge verantwortlich. Wenn dieser Teil des Hirns beeinträchtigt ist, treibt der Rest sein Unwesen. Das analytische Denken stagniert und  es werden Inhalte miteinander verknüpft, die nicht zusammen passen. Das kann zu neuem kreativen Input führen, leider kann ich diesen Vorgang bei mir nur selten beobachten, wenn ich müde bin, schlafe ich meistens einfach ein.

Zu wenig schlaf kann aber auch das Genaue Gegenteil bewirken, denn generell gilt, wer gut und ausreichend  schläft ist leistungsfähiger, kreativer und konzentrierter, dass wiederum kann ich bei dir selbst beobachten. Denn auch im Schlaf arbeitet unser Gehirn und sucht nach Lösungen, für Fragen die du dir tagsüber stellst. Vielleicht kennst du es ja auch, dass du mitten in der Nacht mit einer guten Idee erwachst oder dir das Lösen einer Aufgabe viel leichter fällt, wenn du „darüber geschlafen hast“.

Wenn ich nicht genügend schlafe, arbeitet mein Hirn nur mit halber Energie, es reicht zwar für alltägliche Arbeiten aber, kreative Höchstleistungen schafft es nicht.

Was bei mir jedoch super funktioniert, aber nicht unbedingt so empfehlenswert ist, ist das Nachtarbeiten. Manchmal fallen mir schon um 9Uhr die Augen zu und ich schlafe wie ein Baby, jedoch öffnen sich meine Augen zwischen 2-3Uhr wieder und ich bin hell wach, dann fällt es mir sehr schleicht kreativ zu werden. Denn ich habe Energie und die Stille am frühen Morgen gibt mir das Gefühl zwischen den Welten zu sein.

Also zusammenfassend kann ich sagen, etwas Müdigkeit kann die Kreativität fördern zu viel killt sie –  wie bei vielem im Leben ist das richtige Maß und das richtige Timing ausschlaggebend.

2. Angst

ein weiteres, nicht sehr hilfreiches Gefühl ist die Angst, natürlich kann Angst auch ein Antrieb sein, aber wenn die Angst zu groß wird, hemmt sie dich und deinen Ideenfluss. Manchmal muss man einfach etwas Mut haben um kreativ zu sein. Fragen wie:  Kann ich das so Zeichnen? Kann ich dieser Grafik jene Elemente hinzufügen? Gefällt dem Kunden meine Arbeit … sind einschränkend aber unsere Kreativität möchte sich frei entfalten.

Du beraubst dich deines eigenen Potenzials, wenn du dich zu oft und drastisch selbst einschränkst. Es ist natürlich immer eine Streitfrage, wie weit kann, darf und muss Kunst/Design gehen. Das ist aber ein Blogartikel für sich. Für deine Kreativität ist es jedoch unablässlich dich, weitestgehend  frei von sozialen und gesellschaftlichen Zwängen zu machen.

Ich hatte oft  Angst meine Ideen offen preis zu geben, da sie mir oft als nicht gut genug erschienen und ich mich mit anderen „viel inovativeren“ Ideen verglichen habe. Dabei sind mir sicher einige potenzielle Geistesblitze durch die Hände geglitten. Zensiere deine Ideen also nicht, schon gar nicht, wenn sie noch nicht einmal richtige Formen angenommen haben. Du kannst sie auf dem Weg zur fertigen Arbeit immer noch verändern und weiter entwickeln. Gestaltung ist ein Weg, denn du von beginn an so frei wie möglich beschreiten sollst.

Es ist also wichtig die eigene Selbstzensur zu überwinden und sich zu erlauben aus der Reihe zu tanzen, denn innerhalb  der ausgetretenen Pfade gibt es nicht viel neues.
Darum entwickle deine Idee, egal ob du sie für zu banal oder für zu verrückt hältst.

 

3. Zeitdruck

Kannst du auf Knopfdruck kreativ sein? Unter Zeitdruck eine Idee auszubrüten gelingt nur wenigen, denn dein Körper wird unter Zeitdruck Stress ausgesetzt und darauf regiert er wie auf eine reale körperliche Bedrohung. Es heißt zwar Not macht erfinderisch aber in diesen Fall bewirkt es das Gegenteil. Denn unter Zeitdruck bist du nicht frei und deine Kreativität kann nicht fließen außerdem hast du kaum Zeit verschiedene Ansätze auszuprobieren und kannst so nicht aus den vollen schöpfen.

Doch ganz ohne Zeitdruck geht es für manche auch nicht. Wenn deine Idee mit keiner Deadline verbunden ist, fällt das anfangen schwer. Man ist zum Aufschieben verführt und hat wenig Ansporn.

Zeitdruck kann also auch motivierend sein. Ich finde es anregend unter leichtem Druck zu arbeiten, dann konzentriere ich mich besser und schweife nicht ab. Meine Priorität liegt auf dem Projekt und alle meine Gedanken kreisen, entspannt aber konstant darum und mein Gehirn sucht nach der richtigen gestalterischen Lösung.

 

4. zu wenig Input

Ich bin der Meinung unser Inneres ist ein Quelle unendlicher kreativer Impulse, doch ohne vielseitigen Input von Außen entsteht wenig Neues. Wenn du immer nur das gleiche tust und deinen ausgetretenen Wegen folgst, kannst du deinem Gehirn wenig neues bieten und es dir im Umkehrschluss auch nicht. Spannenderweise musst du dazu nicht gleich einer neuen Religion beitreten oder dich einer Ornithologen-Gruppe anschließen. Einfache Änderungen im Alltag reichen für den Anfang, schaue dir zum Beispiel Dokus über ein dir noch unbekanntes Themengebiet an, geh mal wieder Radfahren, Joggen oder Schwimmen oder putze mit links deine Zähne.

Unser Gehirn braucht immer wieder neue Anreize und das ist wunderbar, du kannst dich also auch ganz entspannt einem deiner  Hobbies widmen und bekommst dadurch vielleicht von einer ganz ungewohnten Seite einen Geistesblitz für deine kreative Arbeit.
Woody Allen hat das ganz passend auf den Punkt gebracht:

Für mein kreatives Pensum gehe ich unter die Dusche

Wichtig ist, dass du deinem Gehirn Abwechslung und neue Eindrücke bietest, so kann sich das Gehirn aus verschiedenen Themenkreise bedienen und neue Verknüpfungen aufbauen.

So das waren ein paar Kreativitätskiller, denen du hoffentlich in Zukunft entgehen wirst. für mich ist Punkt 4 am wichtigsten und ich versuche regelmäßig für neuen Input zu sorgen. Was ist dein Weg um Kreativkillern zu entgehen oder wie sorgst du für Abwechslung im Kopf?

 

Ich wünsche dir jede Mange Fantasie. r.

8 Tips für mehr Kreativität

deckblatt KreativitätAuch ich ertappe mich immer wieder dabei: ich glaube Kreativität sei angeboren, ein Talent und nur besonderen Menschen vorbehalten. Aber das ist ein Trugschluss, ich ertappe mich nämlich auch immer wieder dabei, mehr Ideen und Geistesblitze zu haben, je mehr Ideen und Geistesblitze ich habe. Soll heißen, Kreativität kann man lernen, steuern, vermehren und das ohne sie zu entzaubern. Denn Kreativität ist eine zu tiefste menschliche Eigenschaft und wir alle haben eine unendlichen Vorrat, denn wir nur anzapfen müssen.

„Kreativität kann man nicht aufbrauchen. Je mehr man sich ihrer bedient, desto mehr hat man.“
                                                                                                                                                                        Maja Angelou

Doch will es natürlich nicht immer auf Anhieb klappen, darum kommen hier ein paar Tips, deine Fantasie und Kreativität anzukurbeln.

Tip 1

Vertraue darauf kreativ zu sein und auf deine Fähigkeiten, wenn du an deiner Kreativität zweifelst, hemmst du sie und verschließt ihr von vorn herein die Tür.
Erwarte aber auch nicht zu viel von dir, denn auch das würgt viele Ideen schon vor dem Entstehen ab. Kreativität braucht Raum. Du kannst Inspiration und Kreativität nicht erzwingen, vor allem nicht wenn du gestresst bist oder unter Druck stehst.

Tip 2

Sieh Magie in der Welt. Mit ein bisschen Fantasie, wird dir nie langweilig. Denn so können die banalsten Dinge und Momente , interessant und besonders werden.

Zum Beispiel:
Du wartest auf den Bus und vor dir siehst du den wiegenden Schatten eines Baumes. Aber siehst du wirklich nur einen Baumschatten oder beginnst du darin vielleicht eine Stadt mit Straßen und Häusern zu sehen?
Oder.
Du verschüttest etwas Saft auf dem Tisch.  Wischst du ihn  sofort auf oder zeichnetet du erst einmal ein paar Saft-Pferde indem du den Saft über den Tisch pustest?

Denn du kannst deine Kreativität trainieren, indem du ihr freien Lauf lässt. Sei es auch noch so absurd. So kommen die Ideen aber von ganz allein.

Tip 3

Such dir einen anderen Blickwinkel. Du begehst kreativen Harakiri wenn du dich an deinem Problem oder einer Idee festbeißt. Es ist viel produktiver die Idee fließen zu lassen, sie von allen Seiten und unter verschiedenen Aspekten zu betrachten.

 

“Probleme kann man niemals mit der selben Denkweise lösen,  durch die sie entstanden sind.”
                                                                                                                                                                    Albert Einstein

Tip 4

Versuche es noch mal.  Tue Dinge ein mal, zwei mal, drei mal. Aber ohne dich darin zu verbeißen (das würde Tip 3 versprechen), also nur solange du Spaß daran hast. Es wird sich immer etwas verändern, verbessern und verschieben, und Dinge die im ersten Versuch noch nicht gut zusammen passen, bekommen so die Gelegenheit sich zusammen zufügen.
Ich zeichne meistens viele Skizzen bevor ich ein Bild oder Layout angehe. In dieser Vorbereitungsphase, teste ich den Bildaufbau, die Farben und die Komposition der verschiedenen Elemente. Das Arbeiten wird so meist schnell zum Selbstläufer und es entstehen freiere Kompositionen.

Denn wie gesagt fällt Kreativität nicht vom Himmel sondern ist ein Prozess. Dieser Prozess braucht Zeit um zu reifen. Um die Kreativität anzukurbeln, hat es sich bewährt nach Phasen intensiven Nachdenkens, eine Pause einzulegen.   Denn die Problemverarbeitung findet nicht nur in unseren Bewusstsein statt. Durch eine Pause können die Informationen ins Unterbewusstein sinken und dort weiter verarbeitet werden. Der auch mal eine Pause braucht, in der man gar nicht an die Aufgabe denkt. Dein Gehirn arbeitet aber unterbewusst weiter und nähert sich der Lösung, bis die sich in einem Geistesblitz entläd.

Tip 5

Beschäftige dich mit dem Unbekannten. Bildung ist immer eine Inspirationsquelle. Dass bedeutet natürlich nicht das du nun sofort „Kritik der reinen Vernunft“ von Emmanuel Kant lesen musst. Aber es gibt sicher Dinge die dich interessieren und über die du gerne mehr erfahren würdest. Für mich sind das im Moment Dinge wie der Neptun, Pflanzen und Emmy Hennings.

Tip 6

Beobachte! Beobachte Menschen, Pflanzen, den Wind, Licht und Schatten und lass es auf dich wirken, so entstehen von ganz allein neue Figuren, Muster, Umrisse. Es hat viele Vorteile, sich etwas Zeit zu nehmen und sich mal etwas genauer in der vertrauten Umgebung umzusehen.

Tip 7

Doodle on the desk. Es gibt die berühmten Telefonkritzeleinen, die unbewusst entstehen, während man der Dauermusik in einer Warteleitung lauscht und die bewusst angefertigten Kritzeleien, die entstehen wenn man auf der Suche nach neuen Formen ist. In beiden Fällen kritzelt man einfach drauf los. Ohne eine konkrete Vorstellung zu haben, können so freie Strukturen entstehen die zu neue Formen führen.

doole on the desk

Tip 8

Kreativität hat für mich auch immer etwas mit Erfahrungen zu tun, geh also raus und tue Dinge die du noch die getan hast, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, esse etwas was du noch nicht kennst, breche für einen Tag mit deinen täglichen Ruinen, stell ein paar Möbel um. Auf mich und meine Kreativität haben solche und ähnliche Handlungen großen Einfluss. Versuche es doch selbst einmal oder berichte was du tust um Kreativ zu sein.

 

 

Mit der Zeit entwickeln viele eigene Rituale um ihre Kreativität zu steigern. Ich stehe zum Beispiel immer sehr früh auf, da ich die Atmosphäre am Morgen sehr mag und sie sehr anregend finde, außerdem drehe ich Alltagsgegenstände gerne auf den Kopf um die Form neu zu entdecken und ich spinne gerne mit Freunden herum. Aus manchen witzigen Gesprächen haben sich so schon einige Ideen ergeben.

Was tut Ihr so um eure Kreativität zu seigern?

Wenn du mehr meiner Arbeiten sehen willst, dann findest du hier mein Portfolio und mein Tumblr hier.

viel Spaß beim Kreativ sein. :)