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so entsteht ein Bild – Posen entwickeln und zeichnen

HalloHallo,

Heute soll es um das entwickeln von Posen gehen. Ich zeichne oft drauf los und konstruiere das Bild während es entsteht. Wenn ich schon ein genaues Bild im Kopf habe, klappt das auch ganz gut. Natürlich sieht das Bild in meinem Kopf oft anders aus als, das was ich zu Papier bringe, aber es ist trotzdem eine gute Richtlinie.  Doch manchmal reicht diese Richtlinie nicht aus. Wie zum Beispiel neulich als ich Rogette Whitmore zeichnete. Sie ist ein Charakter aus  dem Buch „Sara“  von Stephen King und ich fand sie sehr faszinierend und gleichzeitig unglaublich unsympathisch. Aber wie das mit Stephen King so ist, schafft er es immer spielend leicht, Charaktere ganz plastisch in meinem Kopf entstehen zu lassen und so wollte ich unbedingt Rogette zeichnen.

Mein erster Versuch war dieser:

Ich habe sie zwar ziemlich überspitzt und etwas deformiert dargestellt aber besonders das Gesicht kommt meiner Vorstellung von ihr doch sehr nah. Allerdings war mir ihre Pose etwas zu statisch. Denn ich wollte sie in einer Situation zeigen, in der sie Steine auf den Protagonisten wirft. Leider sind dynamische Posen immer etwas schwierig für mich und erfordern etwas mehr Planung.

Posen planen und entwickeln

Wenn ich eine Pose entwickle (Sorry, das hört sich viel hochtrabender an, als es ist) beschränke ich mich zuerst auf ganz rudimentäre Strichmännchen, die mal mehr, mal weniger ausgearbeitet sind. Sie sind ein super Einstieg, da sie schnell gezeichnet sind und man direkt sieht was funktioniert und was nicht. Ich zeichne sie ganz unterschiedlich. Go with the flow und so. Wichtig finde ich hier nur, das man sich kurz Gedanken über Schultern und Becken macht. Denn hier liegt das Potenzial für jede Pose. Je mehr sie gegeneinander gestellt sind, wie beim ersten Männchen, umso bewegter wirkt der Körper, das sieht man gut im Vergleich mit dem vierten Männchen.

Von diesen Gesellen zeichne ich so viele wie möglich, denn man merkt schnell, wie viele Möglichkeiten es gibt und wie sehr sich eine Pose durch Kleinigkeiten, wie ein anders gekipptes Becken verändern. …und irgendwie macht es auch einfach Spaß und ist eine Herausforderung sich immer wieder etwas Neues auszudenken.

Aber irgendwann will man einfach „mehr“ und so beginnt die Phase der detaillierteren Zeichnungen. Ich habe aus meinen Strichmännchen eine Auswahl getroffen oder auf Grund der Erkenntnisse aus den Skizzen neue Figuren entwickelt. Diese Figuren bekommen jetzt schon etwas mehr Aufmerksamkeit als die vorherigen und werden genauer gezeichnet. Manchmal schaffen es diese Figuren schon zur Vollendung und manchmal sind sie einfach eine weitere Zwischenstation um sich der finalen Pose anzunähern. Das klingt jetzt vielleicht sehr Zeit aufwendig, aber das ist es eigentlich nicht. Natürlich kommt es auf die Anzahl eurer Skizzen an aber ich habe bis zu diesen Punkt vielleicht 10 – 15 Minuten benötigt und das finde ich doch ganz ok.  Mein Favorit ist jetzt übrigens Nummer 2 geworden und diesen zeichne ich nun noch einmal in groß und mit zusätzlichen Details.

Meine zweite Rogette ist nun um einiges dynamischer als Nummer eins. Mir gefällt zwar das Gesicht der ersten etwas besser, da es einfach meiner Vorstellung mehr entspricht aber die Pose passt.

So ihr Lieben, dass war es für heute. Ich hoffe dieser Post konnte euch etwas helfen, wenn ihr selbst neue Posen sucht oder wenn ihr euren Figuren etwas mehr Schwung geben wollt.

Ich wünsche euch jeden Menge Fantasie und bis zum nächsten Post.

 

 

Schaut auch gerne auf Instagram

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Ich zeichne mit:

4 PITT artist pens Black von Farber Castell

schwarze  Zeichentinte

Wassertankpinsel

einen Druckminenbleistift von Faber-Castell

Knetgummi von Faber-Castell

LYRA Bleistiftset

Skizzenbuch A3

Skizzenbuch A4

 

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Weihnachtskarten free Download

HalloHallo,

Es ist kurz vor Weihnachten und langsam wird es höchste Zeit für mich Weihnachtskarten zu schreiben. Dieses Mal habe ich mir zwei Motiv vorgenommen und diese teilweise sowohl mit Photoshop wie auch in Tusche und Aquarell gemalt oder nur in Aquarell. Über das Ergebnis bin ich mir etwas unschlüssig und weis nicht genau ob es mir gefällt, aber falls ihr Freude daran habe und noch eine Postkarte braucht, konnt ihr diese Motive gerne hier downloaden.

Fuchs weihnachtskarte

Weihnachtskarte free Download 3

A6
Hochform

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Weihnachtskarten free Download 2

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Hochform

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Weihnachtskarten free Download

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viel Spaß damit

Ideen finden – die 100er Liste

HalloHallo,

heute soll es mal wieder um Inspiration und Ideen finden gehen. Vielleicht ist es dem ein oder anderen schon aufgefallen das, dass eins meiner liebsten Themen ist :). Denn was wären wir, ohne unsere ganz eigene Art von Kreativität. Sie abzurufen ist jedoch nicht immer einfach, denn oftmals wird sie von Alltag oder Stress überlagert. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten die eigene Kreativität zu fördern. 22 davon könnt ihr in meinen Freebie nachlesen.

Newsletter: 22 Ideen für noch mehr Ideen

 




Heute möchte ich dir eine Idee/Übung aus meinem Freebie etwas näher vorstellen und zwar ist das die 100ter Liste.  In meinem Freebie heißt sie allerdings nicht so (sondern ist ganz einfach Übung 3) und es „müssen“ auch keine 100 Ideen sein. Vor kurzem habe ich aber  ein wunderbares Video von EllatheBee gesehen, in dem sie diese Technik ganz wunderbar erklärt. Sie erklärt, wie sie „brainstormt“ und sich selbst aus der geistigen Komfortzone holt um neue Ideen zu finden. das möchte ich zum Anlass nehmen und auch hier noch einmal etwas ausführlicher über diese Übung zu erzählen.

Ich mache mir meistens eine solche Liste, wenn ich nach Ideen suche, die in eine bestimmte Richtung gehen sollen oder wenn ich  über Blogartikel nachdenke.  Doch sind meine nie 100 Ideen lang, ich schreibe meistens solange bis mir nix mehr einfällt. Aber 100 Antworten oder Ideen zu finden schien mir schon eine ziemliche Herausforderung zu sein, bis ich es einfach mal versucht habe und herausgefunden haben: Hey, das ist ja super machbar. Es verlangt zwar schon einiges an Denkarbeit aber es lohnt sich.

Tipps

Für eine solche Liste brauchst du etwas Zeit. Ich habe für meine ca 40 min benötigt aber vielleicht bist du ja einfach schneller als ich;). Gehe so frei wie möglich an deine Liste heran. Versuche nicht das Ergebniss in eine bestimmte Richtung zu lenken oder Punkte wegzulassen, die im ersten Moment unpassend erscheinen. Je freier du bist, um so mehr Perspektiven bekommst du und um so mehr (vielleicht überraschende) Antworten entstehen.
Ganz wichtig ist es die Liste an einem Stück zu machen und nicht immer mal wieder, über mehre Tage oder Stunden verteilt  – sonst kommst du aus dem Flow und beginnst immer wieder von vorn.

Ich und die 100er Liste

Da ich im Moment oft überlege, wie es mit meinem Blog weiter geht, habe ich heute auch eine 100er Liste gemacht. Dabei habe ich mir genau diese Frage gestellt: Was will ich mit meinem Blog für andere und mich erreichen. 100 Antworten, bitte! und nach 20 war mein Kopf schon leer. Aber trotzdem wusste ich, dass da noch mehr ist und es ist mega spannend genau das zu entdecken. Denn es ergeben sich neue Dinge wenn du über deine bekannten Antworten hinausgehst.
Meine 100er Liste habe ich per Hand geschrieben, dass geht bei mir am schnellsten und fühlt sich einfach intuitiv an.

Was möchte ich mit meinem Blog für dich und mich erreichen? Was möchte ich in die Welt tragen?

1 Schönheit

2 Ich möchte, dass du deine Kreativität findest und lebst

3 Ich möchte, dass du deine Zeichnungen liebst

4 Ich wünsche mir, dass die Welt bunter wird

5 ich möchte mit Zeichnungen Geschichten erzählen

6 Ich möchte das alle (die es möchten) die Wärme spüren können, die der Selbstausdruck mit sich bringen

7 Dir und mir zu lebendigen Zeichnungen verhelfen.

8 Das du durch deine Zeichnungen deine Stimme findest

9 Das du deinen Ausdruck findest

10 Dinge loslassen können

11 Das du erkennst wie wichtig und schön es ist kreativ zu sein

12 Das Leben mit anderen Sinnen entdecken

13 Das du stolz auf dich und deine Zeichnungen bist

14 Das du zeichnen und gestalten liebst

15 Das Leben mit anderen Augen sehen

16 Das du erkennst, was du kannst

17 Lernen

18 Die heilende Wirkung von Zeichnen und Gestalten

19 lebendige Zeichnungen

20 Liebe und Wertschätzung ( mir fällt immer wieder auf, das durchs Beobachten „einfache Dinge“ mega faszinierend werden)

21 Wertvolle Zeit für uns haben

22 der Glaube an dein Talent

23 Wertschätzung der eigenen Arbeit

24 Lebensqualität durch Ausdruck

25 Live,Love, Create

26 Dem Innersten Ausdruck geben

27 das du dein Talent genießt

28 zeichnen kann man lernen

29 Vernetzung gleichgesinnter

30 sich Herausforderungen stellen

31 keine Angst haben „nicht gut zu sein“

32 Zeichnen im Alltag

33 me-time

34 das Besondere in „einfachen“ sehen

35 Selbstverständnis

36 Liebe zu Kunst und zum Gestalten entwickeln

37 Liebe zur eigenen Kunst

38 zeichnen kann wie journaling sein

39 meine eigenen Bilder zeigen

40 Kreativität ist ein mächtiges Werkzeug

41 Kreativität ist Ausdruck

42 Kreativität ist Entfaltung

43 mehr Kreativität im Alltag Lebensqualität

44 Kreativität fördern

45 innerer Ausdruck für mehr Selbstverständnis

46 dem inneren Kind Platz zum „spielen“ geben

47 aufzeigen wie wichtig Kunst für unseren Alltag ist

48 Mehr Motivation fürs zeichnen

49 Inspiration

50 die Lust am kreieren

51 Ausdruck ist ein „Urbedürfnis“

52 Lebendigkeit durch Gestaltung

53 die Liebe zum Zeichnen mit anderen teilen

54 anderen helfen ihren Ausdruck zu finden

55 meinen eigenen Werdegang dokumentieren

56 eine Zeichnencommunity zu schaffen

57 leben mit der Kunst

58 Schaffenskriesen überwinden

59 Probleme von Kreativen lösen

60 Angst vor dem weißen Blatt nehmen

61 Inspirationslosigkeit überwinden

62 Talentlosigkeit?

63 „nicht gut genug sein“

64 Unzufriedenheit

65 Vergleich mit anderen

66 was tun, wenn man eine Zeichnung „vermorkst“

67 Angst sich und seine Kunst zu zeigen

68 nicht wissen, wie an die Vorstellung aus dem Kopf auf das Papier bekomme

69 mehr Kreativität

70 Unverständnis von anderen

71 Materialprobleme

72 Kind – Erwachsener: mit dem zeichnen „erwachsen“ werden

73 die eigene Metaebene (sorry ich weis nicht wie ich es anders nennen soll) hinter den eigenen Bildern entwickeln / entdecken

74 Frustration

75 Zweifel

76 Umgang mit Kritik

77 Vorbild sein?

78 eigenen Stil finden

79 warmes Gefühl, das durch das eigene Schaffen entsteht

80 liebe zu eigenen Zeichnungen

81 Vielfalt fördern

82 Tipps geben

83 Kunst ist in jeden

84 zeichnen ist Meditation und Entspannung

85 Leben ist erschaffen

87 sich selbst „erschaffen“ und „verstehen“

88 zeichnen ist qualitative Zeit für uns

89 durch zeichnen bekommt man einen anderen Zuggang zu sich selbst

90 mein Blog soll Menschen glücklich machen

91 mein Blog soll Menschen befähigen ihrer eigenen Kreativität etwas mehr auszuleben

92 mein Blog soll Freude machen und inspirieren

93 mein Blog soll das Zeichnen, die Kreativität und das Gestalten feiern und damit tanzen

94 mein Blog soll dich unterstützen und dir Liebe zum für deinen kreativen Prozess geben

95 mein Blog soll dir vielleicht mal etwas Neues zeigen

96 mein Blog soll die Leichtigkeit der Gestaltens zeigen

97 mein Blog soll dir die hilfreich sein

98 mein Blog soll dir die lebendig des Gestaltens zeigen und anstecken

99 mein Blog soll Schönheit und verschiedenen Facetten davon zeigen

100 mein Blog soll mit dir und mir wachsen

 

Das war nun (ganz unzensiert) also eine meiner Listen, oder besser gesagt meine neuste und längste Liste. Es wiederholen sich einige Dinge, was aber auch gar nicht schlimm ist. Denn vielleicht liegen dir genau diese Dinge besonders am Herzen.
Besonders schön finde ich es das du eine solche Liste für alles mögliche verwenden kannst. Du kannst so neue Motive und Bildideen suchen, Entscheidungen treffen oder dich einfach nur etwas herausfordern. In jeden Fall ist hier deine Kreativität gefragt und das ist immer gut ;)

Ich wünsche dir jede Menge Fantasie

 

 

 

Uniball – Fineliner Test

HalloHallo.

Das A und O beim Zeichnen sind unsere Stifte. Sie sind unsere besten Freunde, wenn es darum geht unsere Bilder zum Leben zu erwecken und was für andere das Kaufen von Schuhen ist, ist für mich das Stiftekaufen. Ich übertreibe es damit nicht, genauso wie mit dem Schuhekaufen aber ich liebe es trotzdem Schreibwarengeschäfte zu durchstöbern und dort auf Entdeckungsjagt zu gehen. Was ich so verwende habe ich hier und hier schon einmal genauer beschrieben, aber nun sind ein paar neue Stifte zu meiner Sammlung dazugekommen.

Ich weis nicht ob ich nun ein „richtiger“ Blogger bin aber Uniball hat mir ein paar Stifte zum testen zugeschickt und darüber freue ich mich sehr. Ich durfte mir eine Auswahl an Stiften zusammenstellen, die aus Finelinern ♥ , Brushpens und ein paar dicken und dünnen Markern besteht. Die meistens Stifte meiner Auswahl sind für besondere Anlässe – zum Beispiel zum Belettern von Karten und zur nachträglichen Verschönerung (oder Ausbesserung von Schreibfehlern)  aber die Fineliner habe ich mir selbst zum Zeichnen reserviert.

Zeichnen mit Finelinern

Hauptsächlich zeichne ich mit Bleistiften und Finelinern. Dabei benutze ich sehr gerne verschiedene Stärken, denn das Spiel von dicken und dünnen Linien verleiht meinen Bildern erst Tiefe und Wertigkeit. Damit meine Bilder entstehen können, brauche ich also am besten einige verschieden starke Fineliner. Ok, vielleicht würde es auch ein Fineliner mit einer mittleren Stärke tun aber wenn ich ehrlich bin, macht es einfach viel mehr Spaß und die Möglichkeiten sind um einiges größer. Darum habe ich das nette Angebot von Uniball genutzt, um meine Finelinersammlung um einen 0,2mm und einen 0,8mm Uni-pen FineLiner zu erweitern.

Ich zeichne immer erst mit einem Bleistift vor und dann setze ich die meisten Schatten auch ersteinmal mit einem Bleistift. Meistens wird dann erst einmal über einen längeren Zeitraum skizziert und kräftig radiert. Wenn ich dann mir selbst das ok gebe, greife ich zu einem sehr dünnen Fineliner und ziehe alle Linien nach. Besonders bei allem rund ums Auge, lohnt es sich einen dünnen Fineliner zu verwenden, dort gibt es soviele kleine Details, die ich mit einem dicken Fineliner schon oft vermurkst habe.
Der dickere Fineliner kommt dann zum Einsatz, wenn es darum geht einige Stellen zu betonen. Bei mir gehört  immer der Haaransatz, die Gesichtlinie und Schlagschatten dazu, die sich beispielsweise unter dem Kinn oder in den Achseln befinden. Wie das ganze dann aussieht könnt ihr euch hier anschauen:

Fazit

Ich mag die Uniball Stifte sehr. Besonders der 0,8mm Uni Pen hat es mir angetan, obwohl ich sonst immer die ganz dünnen Fineliner bevorzuge. Aber dieser macht einfach einen tollen Strich und lässt sich auch super zum Schreiben und Lettern verwenden. Die UniPin Fineliner basieren auf Pikmenttinte, sind so nicht wasserlöslich und verblassen nicht. Was auch zu schade wäre, denn das Schwarz ist herrlich tief und deckt unter „normalen“ Umständen richtig gut.
Mir ist immer auch wichtig das sie lange halten und mich nicht schon nach ein paar Wochen  wieder verlassen, das sieht bis jetzt bei diesen Finelinern auch sehr gut aus. Ich bin also ziemlich zufrieden. So ihr lieben es ist 20.45 und ich  verabschiede mich nun, weil ich das Bild aus dem Video noch fertig malen möchte ;)

Ich wünsche euch wie immer jede Menge Fantasie

 

So schattierst du Gesichter

HalloHallo,

hier war es in letzter Zeit etwas ruhig, denn ich habe mich auf meinen Kurs und ein paar andere Sachen konzentriert. Das war sehr schön und auch ich habe noch viel bei meinem Kurs gelernt ;) Nun ist das aber alles geschafft und ich bin wieder ganz hier. Jedoch denke ich, im Moment, auch über ein paar strukturelle Veränderungen für meinen Blog nach, aber davon ist noch nix Spruchreif. Wir werden sehen :). So nun aber zum heutigen Thema:

Gesichter schattieren

Ach ja, möchtest du deinem Bild mehr Tiefe geben, dann sind Schatten deine Freunde. Es ist erstaunlich, wie viel 3Dimensionalität du mit ein paar Strichen in deine Zeichnung bekommst und somit eine bestimmte Stimmung gestalten kannst.

Um diese Stimmungen zu erzeugen, brauchst du jedoch etwas Wissen über das Gesicht und wie es sich Licht gegenüber verhält.

Das Licht beleuchtet im Normal Fall immer  die hochliegenden Teile im Gesicht, die tiefer – oder hinter dem hohen Teilen liegenden Bereiche bleiben im Schatten. In diesem Bild kannst du sehen welche Teile das sind.

Schatten Gesicht zeichnen
So schattiert man Gesichter 01

erhöht liegen in der Regel:

  • Nasenrücken
  • Nasenspitze
  • Wangenknochen
  • Teile der Stirn und des Kinns.

tiefer liegen in der Regel:

  • Augenhöhlen
  • Nasenbasis und der untere Teil der Nasenflügen
  • Nasenseite
  • unter der Unterlippe

 

Lichtsituationen

Die Schattierung ist natürlich von der Position der Lichtquelle abhängig. Je nach dem, wo sich sich befindet, werden andere Teile angestrahlt oder verdeckt. Die Schatten liegen immer auf der Gegenüberliegenden Seite zum Licht, d.h. scheint das Licht von links, liegt der Schatten rechts und umgedreht. Wenn ein Körper von hinten angestrahlt wird, liegt der Schatten vorn (Abb.: in der Mitte).
Mir hilft es immer die Lichtquelle mit Bleistift einzuzeichnen, so kann ich mir besser vorstellen, an welcher Stelle Schatten entstehen.

schatten gesicht zeichnen
So schattiert man Gesichter 02

Das hier ist eine etwas vereinfachte Darstellung aber ich glaube, dass du daran ganz gut erkennen kannst, wo die Schatten liegen.

Schatten digital zeichnen:

Wenn ich digital arbeite, nehme ich immer mit der Pipette zu erst die Hautfarbe auf und wähle dann über das Farbpanel die dunklere Schattenfarbe aus.

Ich entscheide mich meistens für eine relativ dunkle Farbe und reguliere die Intensität das Schattens über die Deckkraft. Das heißt, ich stelle die Deckkraft auf 30-45% und geht mehrere Male über Stellen, die dunkler werden sollen.

Du kannst dir aber auch über das Farbpanel eine Abstufung der Schattenfarben zusammenstellen. Diese würde dann von einem hellen Schattenton zu einem dunkleren führen. Diese Töne zeichne ich immer auf einer separaten Ebene ein, sodass ich über die Pipette schnellen Zugriff auf sie habe. Auch hier beginne ich mit dem hellsten Ton und arbeite mich zu den dunkleren vor.

 In beiden Fällen überarbeite ich die Schattierung anschließend noch einmal mit dem Radierer und nehme überschüssige Farbe wieder weg. Dabei verwende ich für den Radierer eine weiche Pinselspitze und  stelle die Deckkraft auf 50 %.

Ich selbst verwende aber lieber die Abstufung über die Deckkraft, denn das finde ich einfacher zu handhaben. Einen großen ästhetischen Unterschied zwischen beiden Methoden, sieht man allerdings nicht.

 

Schatten gesicht zeichnen
So schattiert man Gesichter 03

Schatten analog zeichnen:

Es gibt verschiedene Techniken, um den Schatten in deinen analogen Bildern darzustellen. Ich möchte dir das „Straffieren“ und das „Malen“ vorstellen.

Straffieren:

Beim Straffieren verwendest du, sich kreuzende Linien. Diese Linien können etwas gebogen werden, damit sie die Rundungen (des Gesichtes) besser betonen. An Stellen, die du dunkler gestalten möchtest, kannst du einfach mehr Linien sich kreuzen lassen.

Ausfaden:

Aus Ermangelung einer besseren Bezeichnung, nenne ich das flächige Einzeichnen von Schatten, „ausfaden“. Also, du kannst auch Schatten flächig mit einem Bleistift einzeichnen und durch den Druck die Intensität bestimmen, auf diese Art kannst du wunderbare Übergange gestalten und deine Schatten schön ausfaden lassen. Am besten verwendest du hier einen weichen Bleistift zum Beispiel B4.  Mit einem weichen Bleistift kannst du das Spektrum von hell zu dunkel schön abdecken und besonders, die dunklen Teile gut intensivieren.

Bei dieser Technik solltest du jedoch darauf verzichten mit dem Finger das Graffit zu verwischen, da durch Fett und Schweiß Verunreinigungen auf dem Papier entstehen können. Ich verwischen die Schatten in meinen Bilder gar nicht mehr, früher habe ich das sehr gerne gemacht, weil dadurch ein seidiger Übergang entsteht aber mittlerweile geht das alleine mit einem Bleistift auch sehr gut. Falls du deine Schatten aber verwischen willst, kannst du dafür einen Papierwischer verwenden.

So schattiere ich also Gesichter. Ich hoffe dir hilft dieser Post um selbst auch mehr  3 Dimensionalität in deine Gesichter zu bringen.

Ich wünsche dir jede Menge Fantasie


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Ich verwende zum Zeichnen:
Wacom One Grafiktablett schwarz Medium

Wacom ACK-20003 Felt Pen nNibs für Intuos4 (5er Pack)

Ich verwende zum Drucken/Scannen
HP Photosmart 5520 e-All-in-One Tintenstrahl Multifunktionsdrucker

Hinweis: diese Links sind Affiliate Links. Das bedeutet, dass ich für die Empfehlung eine geringe Provision erhalte.
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Mein Charakter-Design- Email-Kurs

HalloHallo,

 

Ich habe hier und hier ja schon einiges übers Zeichnen lernen geschrieben und es macht mir riesigen Spaß solche Tutorials für euch zu machen, um das Ganze noch etwas auszuweiten startet am 7.Juni mein Email-Kurs zum Thema Charakter-Design und ich freue mich, wenn ihr dabei seid.

 


 

Dieses Kurs ist natürlich kostenlos und für alle Neueinsteiger. Aber auch für Fortgeschrittene ist etwas dabei. Eigentlich ist er für alle, die das Zeichnen lieben, neue Tricks lernen wollen, neue Inspiration suchen und einfach zusammen zeichnen möchten.

Ich bin schon mega aufgeregt und möchte in diesen Post kurz anreisen worum es geht.

Warum zeichnest du?

Ich zeichne, weil es mir ein inneres Bedürfnis ist, es ist eine Art Sprache für mich, es ist Liebe und Leidenschaft. Ich zeichne, wenn ich traurig bin, um mich zu trösten und ich zeichne, wenn ich Fröhlich bin, um diese Fröhlichkeit festzuhalten. Das versteht ihr, lieben Zeichner, da draußen sicher ;). So entstehe oftmals sehr persönliche tagebuchähnliche Arbeiten aber auch viele allgemeinere Zeichnungen. Es ist unglaublich schön sich auf diese Weise ausdrücken zu können und mit diesem Charakter-Design- Email-Kurs möchte ich diese Leidenschaft mit euch teilen.

Neben dieser persönlichen Komponente, ist es auch immer eine große Freude die eigenen Fortschritte zu sehen und seine Weiterentwicklung zu beobachten. Und genau das ist das Ziel dieses E-Mail-Kurses, er soll euch helfen im Zeichnen einen Schritt weiter zu kommen.

Zeichnen verbindet alle, die dieses Bedürfnis in sich haben und genau für euch ist dieser Kurs.

Was du bekommst:

Du lernst natürlich darin neues übers Zeichnen, aber wir fangen ganz von Forme an. Das heißt ich zeige dir auf welch vielfältige Weiße du Figuren erstellen kann und vor allem wie du neue Formen findet.

Ich selbst zeichne oft nach einen ähnlichen Schema (das nennt man vielleicht auch Stil) aber wenn ich etwas besonders oder neue möchte, dann gibt es verschiedene Methoden zu diesen besonderen Formen zu kommen. Diese Techniken, mit denen man auch neue Formen für Objekte, ganze Figuren und die Umgebung entwickeln kann, möchte ich euch näher bringen.

Außerdem gibt es einen Material Exkurs, Inspirationsboost, einen Ausflug in die Farblehre und natürlich jede Menge Tipps und Tricks. Zusätzlich habe ich auch ein Workbook in Form einer PDF für euch vorbereitet, in dem ihr die einzelnen Schritte noch einmal nachvollziehen könnt.

Ich freue mich sehr, wenn ihr dabei seid und mit mir zeichnen. Denn auch, wenn ich es liebe im stillen Kämmerchen vor mich hinzu werkeln, ist es doch viel inspirierender zusammen mit anderen zu zeichnen und sich mit Rat und Tat weiterzuhelfen, wenn es mal hackt.

Ich wünsche mir,

dass hier eine tolle Gemeinschaft von Menschen entsteht, die das Zeichnen lieben und sich gegenseitig unterstützen, dieser Liebe zu folgen.

Also zusammengefasst heißt das:

Tag 1: Was ist Charakterdesign.

Tag 2: das Material

Tag 3: Moodbord/Inspiration

Tag 4: Wie finde ich meine Form

Tag 5: Ausarbeitung und Details

Tag 6: Farbe

Tag 7 :Turn a Round

 

 

Wenn du dabei sein willst, hier gehts zur Anmeldung:



ich freue mich auf dich. So nun bleibt mir nur noch zu sagen, ich wünsche dir jede Menge Fantasie und bis bald


Bilder von März bis „Jetzt“

HalloHallo ihr Lieben,

wie schnell doch die Zeit vergeht und schwups sind zwei Monate vorbei. Im letzten Monat gab es leider keinen Rückblick auf meine Bilder, das hole ich nun hiermit nach und fasse den März und April einfach zusammen – Fuchsplan, oder?

Ich hatte leider das Gefühl, dass das Zeichnen etwas kurz kam in letzter Zeit. Da ich viel an meiner Selbstständigkeit arbeite und abends oft müde bin. Morgens setze ich mich mit frischer Kraft lieber schnell wieder an meine Arbeit. Vielleicht war es daher auch ganz gut nun beide Monate zusammen zu fassen.

Die meisten meiner Bilder sind analoge Zeichnungen. Denn Mitte März ging mein Rechner kaputt und somit ist momentan mein Zugang zu Photoshop und Illustrator verpufft. Das ist natürlich ein großes Dilemma für mich und so war meine erste Handlung an meinen jetzigen ausgeborgten Rechner, alle Programme durch Freeware zu ersetzen. Anstatt  Photoshop benutze ich nun Gimp und Krita, meinen ersten Eindruck gibt es hier und als Illustrator Alternative verwende ich Inkscape. Dazu habe ich hier etwas geschrieben. So richtig warm werde ich aber scheinbar nicht mit ihnen, denn meine Ausbeute an digitalen Zeichnungen ist sehr gering:

 

Digitale Illuastrationen

…und es sind nur Vektorgrafiken. Inkcape mag ich sehr, mir fehlen zwar ein paar Funktionen aber das beeinträchtigt nicht meine Lust Grafiken zu erstellen. Ganz im Gegenteil. Zwar zwingt es mich manchmal die Grafiken zu vereinfachen, aber ich finde das Vektorgrafiken sowieso durch ihre Einfachheit bestechen ;) Ich vergesse das zwar gern mal und verliere mich in Details, darum ist das auch mal eine ganz gute Übung. Ich werde sehen wie sich das im weiteren Auswirkt.

Farbe und Fineliner

So nun kommen nur noch analoge Illustrationen und starten möchte ich mit ein paar farbigen/ Fineliner Sachen. Ok,  ich bin bei meinen analogen Sachen immer sehr sparsam was Farben betrifft, jedoch kann man ihnen eine farbige Nuance auch nicht absprechen.

Fineliner verwende ich dagegen ständig. Sodass ich mir in den letzten Woche ein paar neue spendiert habe und jetzt macht es noch mehr Spaß. Ich mag es sehr, wenn Fineliner verschieden Stärken haben und man so verschiedene Strich Intensionen erzeugen kann. Natürlich braucht man dazu nicht unbedingt ein dutzend unterschiedlicher Stifte. Man kann eine Linie auch einfach solange bearbeiten bis sie die gewünschte Dicke hat. Jedoch geht es mit  einem entsprechend dicken Stift einfach schneller und ist gleichmäßiger. Aber das ist geschmackssache.

Ich habe ja auch etwas Farbe angekündigt und tada hier ist sie – in Form eines Aquarellbildes. Ich liebe die Übergänge in Aquarellzeichungen einfach unheimlich. Diese Illustration habe ich mit Aquarellstiften coloriert, ich finde mit „richtiger“ Aquarellfarbe werden die Übergänge noch besser aber so sind sie auch schon ein Hingucker.

Tusche-Illustratrationen

Und wo wir gerade bei Übergängen sind. Eine andere Form der fantastischen Übergänge ist Tusche! Ja, ich kann es einfach nicht oft genug erwähnen Tusche macht so schöne Übergänge – einfach ein Traum. Falls du lesen möchtest, was für Übergänge du mit Tusche erzeugen kannst, dann schau mal bei meinem Inktober Rückblick vorbei.

Ich habe immer noch nicht den Dreh raus, wirklich sauber mit Tusche zu zeichnen. Aber ich kippe mir nicht mehr das gesamte Tuschefass über meine Bilder (das ist doch ein echter Erfolg), aber hier und da sind meine Striche ungleichmäßig oder die Schattierung zu dunkel. doch das würde ich mal als Charme der Tuschezeichnung bezeichnen und lasse diesen „Fehlern“ einfach ihr Dasein – Fehler sind schön :)

 

Bleistiftzeichnungen

Nun zu meinen Lieblingen, die Bleistiftzeichnungen. Es ist einfach unglaublich schön für mich, sich einen Bleistift zu schnappen und ein Stück Papier und loszuzeichnen. Der Bleistift verzeiht fast alles und macht es wieder ungeschehen.

Ich beschäftige ich im Moment viel mit Gesichtsausdrücken, vor allem mit fröhlichen. Ich glaube die skeptischen, mürrischenund trübsinnigen kann ich ganz gut aber wirklich Freude in ein Gesicht zuzeichnen fällt mir noch schwer. Das wird wohl die Aufgabe der nächsten Woche sein.

Lettering

Ich habe auch wieder etwas geschrieben. Wie schon öfters erwähnt, finde ich schreiben sehr entspannend und gerade in letzter Zeit, habe ich oft geschrieben um ihr über manches klarer zu werden. Die intensive Beschäftigung mit der Form der Worten, hilft mir wirklich mich auch auf ihren Inhalt zu konzentrieren und so sind Hände und Kopf gleichermaßen beschäftigt. Natürlich geht es mir immer auch um die Ästhetik, aber beim Lettern sehe ich das viel lockerer und bin meist schon mit den Prozess zufrieden.

So, dass war nun mein Wort und meine Bilderauswahl zum Sonntag. Mehr Illustrationen gibt es, wie immer auf Instgramm und seid neusten auch in meiner Facebook-Gruppe, schau gerne mal vorbei.

Nun wünsche ich dir noch ein schönen Sonntag.

 

 

 

 

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Ich zeichne mit:
einen Druckminenbleistift von Faber-Castell

Knetgummi von Faber-Castell

LYRA Bleistiftset

Skizzenbuch A3

Skizzenbuch A4

Uni Pin Tintenstift-Set, schwarz, 0,2 und 0,8

edding 1340 Brushpen

Tombows

Ich verwende zum Zeichnen:
Wacom One Grafiktablett schwarz Medium

Wacom ACK-20003 Felt Pen nNibs für Intuos4 (5er Pack)

Ich verwende zum Drucken/Scannen
HP Photosmart 5520 e-All-in-One Tintenstrahl Multifunktionsdrucker

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Farbharmonien – Tipps und Tools für eine schöne Farbmischung

Farbkreis.

Hallo Hallo ihr Kreativen,

Heute geht es um ein Thema das mich immer wieder umtreibt – es geht um Farbharmonien. Farben sind oft das Herzstück einer Zeichnung oder Grafik. Sie haben so unglaublich viel Einfluß auf die Bildstimmung, dass es mich immer wieder umhaut und fasziniert. Für mich war es nicht immer ein leichtes Farben auszuwählen, die sich schön ergänzen und zusammenpassen. Es war schon immer ok, aber ein natürliches Gespür für Farben habe ich wohl nicht. Mit der Zeit ist es natürlich besser geworden. Aber vielleicht kommt auch daher meine Vorliebe für Bleistiftzeichnungen. Doch wie man unschwer an meinem Portfolio erkennen kann, tummeln sich dort auch viele farbige Zeichnung. Um Farben kommt man natürlich nicht herum und das möchte ich auch gar nicht, denn Farben machen Spaß. Und um ein Bild richtig zum Strahlen zu bringen, hilft es einige Grundkenntnisse über Farbharmonien zu haben und besonders auch zu wissen, wie man eine schöne Farbharmonie entstehen lässt, wenn man noch keinen geschulten Blick dafür hat.

Was genau ist eine Farbharmonie?

Unter einer Farbharmonie versteht man die ausgewogene, für den Betrachter angenehme Kombination verschiedener Farben. Um diese zu erzeugen gibt es verschiedene Regeln und Prinzipien.Alle Farbharmonien bauen auf dem Farbkreis auf. Dieser stellt nähmlich die Beziehungen dar, in dem die Farben zueinander stehen.

Komplimentrkontrast

Farben, die sich im Farbkreis gegenüberstehen.

 

Simultankontrast

benachbarte Farben im Farbkreis

 

Farbharmonien von warmen Farben

Im Farbkreis stehen sich warme und kalte Farben gegenüber,sie teilen sich den Farbkreis. Die Teilung erfolgt bei gelb und violett.

 

Farbharmonien von kalten Farben

 

Warm-Kalt-Kontrast

Aber nicht nur warme oder kalte Farben schaffen Harmonien. Sondern auch die Kombination. Als kalte Farbtöne werden Farben mit hohem Blauanteil bezeichnet und je größer der Rotanteil ist um so wärmer wir eine Farbe empfunden.

 

Farbharmonien von bunten und unbunten Farben

 

Farbharmonien von aufgehellten Farben und Vollfarben

 

Qualitätskontrast

Beim Qualitätskontrast werden reine und gesättigte Farben, trüben oder verblassten Farben gegenübergestellt.

Anhand dieser Beispiele kannst du dir schon einmal einen Überblick über die Möglichkeiten verschiedener Farbharmonien verschaffen. Und mit diesem Beispielem kannst dir schon Logos und ähnliches gestalten. Wenn du jedoch ein ganzes Bild rund um eine bestimme Farbe aufbauen willst, reicht das oftmals nicht, doch zum Glück gibt es:

Farbharmonietools im Internet

unglaublich gut finde ich Kuler von Adobe. Es gibt verschiedene Farbregeln (Harmonieprinzipien) und die Regler auf der Skala können easy verschoben werden. Ich finde es richtig toll und freue mich, da es eine super Alternative zu meinem verlorenen Farbhilfe- Tool ist:)

 

Ein weiteres super – Farbharmonie-Tool ist gibt es auf Paletton. Dort findet ihr ein umfassendes Tool, das dich intuitiv durch ein Farbrad die Farben bestimmen lässt. Du kannst im Farbkreis alle Farben direkt auswählen und auch ihre Sättigung und Helligkeit bestimmen. Außerdem bekommst du in einem separaten Fenster den Farbcode angezeigt und kannst bestimmen nach welcher Farbharmonie – Prinzip deine Farben zusammengestellt werden. Wenn deine Farbharmonie erstellt hast, kannst du dir in einem separaten Fenster (Presets) eine große Auswahl von Farbvariationen deiner Farben anzeigen lassen.

 

Außerdem gibt es noch Colorblender. Das ist ein sehr einfaches Tool und eher etwas für Puristen. Es erfüllt aber definitiv seinen Zweck. Es ist super einfach zu bedienen, man muss nämlich nur über die Regler den RGB Wert der gewünschten Farbe einstellen und bekommt dann entsprechende Vorschläge für Kombinationsmöglichkeiten.

 

Noch ein kleiner Tipp zum Schluss, wenn du noch gar keine Ahnung hast, in welche Richtung dein Farbwahl gehen soll, kannst du einfach in der Googlesuche Farbharmonien eingeben, dort bekommst du viele Farbbeispiele als Inspiration.

So ich hoffe mit diesen Tools findest du nun schneller, die perfekten Farben für dein Projekt.

 

neue Motive zum Zeichnen finden // 10 Monster in 10 Tage

Stil, Baby….oder besser Motive, Baby.
Wie geht es euch mit euren Motiven, Themen und Figuren so? Findet ihr eure Motivwahl zu einseitig, oder eure Bilder zu ähnlich? Mir geht es manchmal so.

Als ich gestern Abend noch etwas gezeichnet habe und ich über meinen Stil und meine Motive nach dachte, viel ich fast in einen Tiefschlaf, denn auch wenn ich meine Zeichnungen mag, ist eine gewisse Monotonie eingekehrt, die ich mir gar nicht gefällt.  Ich sehe alle meine Frauen und denke mir, schön sind sie und Spaß hat es gemacht, während ich jedoch so langsam vor Langeweile wegdämmere. Ich möchte kein Bild missen, nein ich liebe sie alle, egal ob gut oder schlecht. Doch ich möchte auch etwas neue, etwas andere, mehr Vielfalt und neue Formen.

Aber wie findet man seine Motive. Ich befolge einen Tipp aus meinen Freebie für meinen Newsletter, der besagt mach es dir schwer. Ich wandle es etwas ab und mache daraus eine beschenkte Motivauswahl und zwar Monster. Klar Monster sind immer noch ein breites Feld aber ich glaube trotzdem, dass es mir schwer fallen wird immer wieder neue Formen zu finden, auch wenn ich schon einmal eine ausgeprägte Monsterphase hatte. Außerdem geht es mir auch darum aus meiner Komfortzone herauszukommen und mal wieder Dinge zu zeichnen, die nicht ganz so alltäglich für mich sind.

Also liebe Freunde: heute ist der 18. April und ich male mal was anderes. Weniger nette Frauen, ist mein Motto für die nächsten 10 Tage. Ich möchte meine dicken Gnome, meine haarigen Monster und meine vertrockneten Geister zurück. Es gab eine Zeit in der habe ich fast ausschließlich Monster und anderes skurriles gezeichnet, dann ist mein Interesse etwas abgeschwiffen und immer mehr nette Mädels haben die Seiten meines Skizzenbuches bevölkert. Für die nächsten 10 Tage, widme ich mich nun wieder voll und ganz den Monstern. Ich freue mich sehr darauf wieder Beulen, Buckel und Bärte zu zeichnen und so mein Repertoire zu erweitern und zu erneuern.

 

Zum „Neuen“ gehört auch meine  Facebook-Gruppe. Sie möchte ich zu einer sprudelnde Oase machen, in der wir uns über das analoge und digitale  Zeichnen, Vektorgrafiken und alles andere rund um das Gestalten austauschen können. Denn Auftakt gebe ich mit deinen 10 Monster in 10 Tagen und ein paar Tipps hier und da. Ich freue mich wenn ihr einmal vorbei schaut, Teil der Gruppe werdet und eure Monster dort postet.

Ich male jetzt mal mein erstes Monster und wünsche jede menge Fantasie.

 

 

 

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Ich zeichne mit:
einen Druckminenbleistift von Faber-Castell

Knetgummi von Faber-Castell

LYRA Bleistiftset

Skizzenbuch A3

Skizzenbuch A4

Uni Pin Tintenstift-Set, schwarz, 0,2 und 0,8

edding 1340 Brushpen

Tombows

Hinweis: diese Links sind Affiliate Links. Das bedeutet, dass ich für die Empfehlung eine geringe Provision erhalte.

 

Osterkarten Freebie

Frohe Ostern ihr Lieben,

Bevor ich heute zu meiner Familie fahre, möchte ich euch noch ein kleines Osterkarten Freebie hier lassen. Ich habe für euch 4 Karten, in Hoch- und Querformat, die Ihr Hier gerne Downloaden könnt um sie aufzuhängen oder zu verschenken.

Osterkarten Freebie

             

Osterkarten Freebie 1

 

Osterkarten Freebie

A6
Querformat

free for personal use

 

 

Osterkarten Freebie 2

OSTERKARTEN FREEBIE 2

Osterkarten Freebie

A6
Querformat

free for personal use
Osterkarten Freebie 3

Osterkarten Freebie 3

Osterkarten Freebie

A6
Hochformat

free for personal use
Osterkarten Freebie 4

Osterkarten Freebie 4

Osterkarten Freebie

A6
Hochform

free for personal use

 

Ich wünsche euch ganz viel Freude mit den Karten, ein paar tolle freue Tage mit vielen bunten Eiern und langen Spaziergängen :)