mein Zeichenmaterial – nicht ohne meinen Druckminenbleistift

HalloHallo ihr Kreativen

 

... und herzlich Willkommen in meiner Zeichenmaterial - Sammlung,

Hier möchte ich euch zeigen welche Materialien ich zum Zeichnen verwende. Ok, um ehrlich zu sein könnte ich diesen Post schnell zum ende bringen in dem ich sage: schnappt euch meinen  Druckminenbleistift, mein Skizzenbuch und meinen Knetgummi und los geht’s. Es ist tatsächlich so, dass ich mit diesen drei Utensilien einen großen Teil meiner Zeichnungen anfertige. Aber das ist nicht alles und es macht einfach auch viel zu viel Spaß neue auszuprobieren, altbekanntes zu variieren und sich weiterzuentwickeln.

Ich bin immer neugierig auf neue Stifte und es ist für mich immer eine kleines Abenteuer sie zu testen. Denn jeder Stift eröffnet neue Möglichkeiten, ein Bild zu gestalten (...und manchmal um es komplett zu verhuntzen:D). Aber das trübt die Freude eigentlich nie.

Trotz dieser Freude, besitze Ich  eine recht überschaubare Sammlung aber eine, die ich sehr mag und die gut zu mir und meinen zeichnerischen Ausschweifungen passt.

Ich zeichne aber nicht nur mit Stift und Papier sondern auch viel digital. (Spoiler) da sind Photoshop und Illustrator meine Lieblingstools aber ich beschäftige mich auch viel mit kostenlosen Alterativen.

analoges Zeichenmaterial

Ich glaube ich wiederhole mich aber ich zeichne wirklich jedes Bild mit einem Druckminenbleistift. Es ist einfach grandios, da die Mine immer gleich fein bleibt und ich so sehr große Kontrolle habe. Bevor ich diese Entdeckung gemacht habe, habe ich meine „normalen Bleistifte“ ständig gespitzt um immer eine so feine Spitze wie möglich zu haben. Aber diese Zeiten sind vorbei.  Nie ohne meinen Druckminenbleistift.

...und auch nie ohne die passenden Minen! Es ist natürlich ein Dillema wenn man fleißig zeichnet und dann irgendwann merkt: Ohoh, die Minen sind alle, vorzugsweise geschieht, dass immer wenn man gerade keinen Schreibwarenladen zur Hand hat. Ich verwende immer ganz klassisch HB Minen in 0,5. Es es etwas vakanter mag, für den gibt es auch immer in anderen Härtegraden und Stärken. Man kann auch noch einen drauflegen und sich bunte Minen zulegen – ach ein Traum :)

Was ebenfalls nicht fehlen darf, sind Bleistifte. Zum Skizzieren und vorzeichnen verwende ich, wie gesagt meinen Drückminenbleistift aber wenn es ans Schattieren geht, verwende ich immer einen 4B/5B oder 6B Bleistift. Ich habe diese und einige mehr in einen Bleistiftset gekauft, dass auch super praktisch beim reisen ist.

Der Knetgummi ist ein besonders weicher Radiergummi, den man wie Knete formen kann. So kann man ihn gut nutzen um in kleinen Ecken zu radieren. Oftmals wird gesagt, dass man mit einen Knetgummi, die Stärke des Bleistiftes nur zurücknimmt, ihn aber nicht komplett entfernen kann. Ich für meinen Teil benutze ihn für alles und es klappt wunderbar.

Kommen wir zu den Finelinern. Wenn eine Zeichnung steht und ich mich entschließe sie noch weiter zu bearbeiten kommen meistens Fineliner ins Spiel. Ich habe schon so eine leichte Obsession mit Finelinern und ihren Stärken. Denn ich finde ein Lineart-Bild lebt einfach von der Strichstärke und mit jedem Strich definiert man die Eigenschaften eines Bildes.

So habe ich schon viele ausprobiert und bin aktuell bei Copic und Staedler gelandet. Beide bluten nicht aus und sind Wasserfest. Am liebsten benutze ich Fineliner die eine Stärke von 0,2mm bis 0,4mm haben, alle anderen sind mir natürlich auch willkommen, aber diese verwende ich immer sehr sparsam. Wer sich erst einmal ein Gefühl verschaffen möchte, kann sich einen einfachen Stabilo schnappen, diese haben auch eine Stärke von 0,4mm und sind Fineliner mit denen man gut zeichnen kann.

Zum Schluss kommen noch die Marken/ Brushpens ins Spiel. Marker sind qualitativ bessere Filzstifte und in unglaublich vielen Variationen, Farben und Preisklassen zu haben.

Ich entdecke sie gerade erst wieder für mich, obwohl ich sie schon lange besitze.

Copics: Copics sind fantastisch jedoch etwas teurer. Sie basieren auf Alkoholbasis und so kann man mit ihnen lasierend arbeiten, Farben mischen und Farbverläufe sowie Farbstrukturen erzeugen. Es lassen sich sehr schöne Übergänge erzeugen, jedoch gelingt das nur wenn man schnell arbeitet, denn die Farbe muss noch feucht sein.

Farbstrukturen lassen sich übrigens mit Nagellackentferner erzeugen oder einer anderen alkoholhaltigen Flüssigkeit. Indem ihr mit dieser Flüssigkeit über eure Farbfläche tupft, spritzt oder was euch noch so einfällt.

Das richtige Papier ist für einen langen Gebrauch ausschlaggebend. Am besten eignet sich sehr glattes Papier, da dieses wenig saugfähig ist und die Stifte wenig austrocknen lässt.

 

Tuschezeichner Pitt Artist Pen - Faber-Castel: das waren meine ersten Marken und ich habe mich mit ihnen zum ersten Mal so richtig professionell gefühlt.

Die Pitt Artist Pens sind  pigmentierte Zeichentuschestifte auf Wasserbasis. Mit der Elastischen Spitze kann man sehr gut dicke wie auch dünne Linien zeichen, je nach dem wie viel Druck man ausübt. Leider hinterlassen sie dunkle Ränder, an Stellen wo die Linien sich treffen. Für Schattierungen sind sie dennoch gut geeignet, wenn man etwas vorsitzig und bedacht vorgeht.

edding 1340 Brushpen: sie sind den Pitt Artist Pen sehr ähnlich finde ich. Auch die edding 1340 basieren auf Wasserbasis und verfügen über eine elastische Spitze mit der man sowohl sehr schöne Letterings erstellen und auch colourieren kann. Leider hinterlassen auch sie leichte Ränder.

Tombows: Tombows sind Brushpen auf Wasserbasis und spätestens seid dem Letter-Boom in aller Mund. Auch ich habe sie in diesen Bezug entdeckt und bin nun auch stolzer Besitzer von genau zwei Brushpens und ich kann verstehen, warum sie so gehype werden. Sie sind wirklich schön und mit ihren zwei unterschiedlichen Spitzen sehr flexibel einzusetzen. Ab und zu verwende ich sie auch zum lettern, aber meistens ziehe ich mit ihnen die Konturen meiner Zeichnungen nach. Je nach Druck und Position kann man mit ihnen sehr schön, die Breite des Pinselstrichs koordinieren und wunderbaren Schwung in die Bilder bekommen. Jedoch sollte man auch bei den Tombows auf das richtige glatte Papier achten.

Das Skizzenbuch. Was wäre zeichnen ohne Papier?... Genau, ziemlich schwierig. Ich habe schon jede Menge Skizzenbücher und Blöcke ausprobiert, jedoch habe ich immer noch keinen Favoriten. Die Auswahl ist auch einfach riesig und man kann zwischen unglaublich vielen Optionen entscheiden.

Es gibt Skizzenbücher in Quadratisch und Rechteckig, von Din a6 bis Din a3 und über das Din A Format hinaus. So ist es nicht verwunderlich, das sich mehrere Skizzenbücher in meiner Obhut befinden, denn jedes hat seine Vor- und Nachteile. Eigentlich ist so ziemlich alles Geschmackssache.

 

Ich besitze ein Skizzenbuch in Din A3 von Reflexions (ich verlinke dir ein Vergleichbares Skizzenbuch, da ich meines nicht finden kann), das wunderbar ist, um sich großflächig auszutoben, es hat eine raue Papierstruktur, was mich aber nicht stört. Es ist durch seine Größe jedoch viel zu groß für unterwegs.

Darum besitze ich mehrere kleine Din A5 formatige Skizzenbücher, die wiederum hervorragend geeignet sind, um sie mit auf reisen zu nehmen. Doch beim zeichnen komme ich schnell an die Formatgrenze.

So bevorzuge ich ein klassisches Din A4 Format  mit einer Grammatur von mindestens 150g. Da ich viel mit Tusche zeichne (und mich auch den Wasser- und Aquarellfarben wieder annähren will) drücken die Farben nicht durch und das Papier wellt sich nicht.

Für das Zeichnen mit Copic oder Tombows ist dieses Papier jedoch ungeeignet, da es oftmals zu rau und saugstark ist.

Das ist also meine Zeichenmaterial, ich liebe es sehr, da sie mir den Weg in eine ganz andere Welt ermöglichen. Einige sind etwas teuer aber es lohnt sich und zum Glück gibt es auch immer noch eine günstigere Alternative. Wie ich anfangs schon erwähnt habe, oftmal reicht ein simples Blatt Papier und ein Bleistift. Und wenn man mal den Wunsch nach mehr hat, gibt es soooo viele tolle Möglichkeiten diesen Wunsch nachzugehen.

So ich wünsche euch jetzt viel Spaß beim Zeichnen