ein Blick in mein Sketchbook

Sketchbook, blackbook, Skizzenbuch….wie man es auch nennen mag, es ist mein heiliger Gral. Das kann sicher jeder nachvollziehen, der selbst ins führt. Es ist wie ein Tagebuch oder eine Fotografie, die dich an einen bestimmten Tag, eine besondere Stimmung oder eine merkenswerte Idee erinnert. Ohne mein Sketchbook wäre der Kopf übervoll und durch diese Fülle auch gleichzeitig leer, es schafft also sozusagen Ordnung. Denn wie ein schönes altes Sprichwort schon sagt:“ was man nicht im Kopf habt, muss man im Sketchbook haben.“ (so oder so ähnlich, ging der Spruch doch?).
Unzählige Male habe ich mein Buch mit mir durch die Weltgeschichte getragen. Es war mit mir am Stand, im Zug, zu Kaffee und Kuchen bei den Großeltern und einmal lag es ganz allein im Regen auf dem Balkon (liebes Sketchbook, dafür möchte ich mich hier nun noch einmal ausdrücklich entschuldigen)

Doch nach einer langen gemeinsamen Zeit ist es nun bald soweit sich zu verabschieden. Es mag unsensibel klingen aber der Nachfolger steht schon bereit und wartet nur darauf gefüllt zu werden. Doch bevor es soweit ist, möchte ich noch diese Ode an mein jetziges Skechbook halten. Es war ein treuer Freund und es ist so wunderbar es zu durchblättern.

Die meistens Zeichnung sind mit Bleichstift gezeichnet, manchmal auch mit Feinliner aber Farbe ist kaum anzutreffen. warum dass so ist, kann ich nicht genau sagen. Aber es könnte etwas damit zutun haben, dass ich ein großer Freund von analogen Outlines und digitalem Colorieren bin. Ich mache mir oft Gedanken darüber, ob ich mit Farbe mein Bild nicht zerstöre oder mein Baby verschlimmbessere. Ja zugeben, etwas mehr Abenteuer Geist würde mir in der Beziehung nicht schaden. Jedoch gibt es da ja auch immer noch Photoshop und die herrlichen Möglichkeiten, dort mit Farbe zu experimentieren. So kann ich hier, die von mir so gern gepriesene Gradwanderung zwischen analog und digital,wunderbar begehen.  Doch möchte ich selbst noch etwas mutiger werden, gut, vielleicht nicht gerade Jackson – Pollock – Mutig, aber dennoch mutiger als meine derzeitige Schwarz-Weis-Welt. Evtl versuche ich es mal mit etwas Rot. Aber seien wir ehrlich, schwarz und weiss ist an sich schon eine sehr schöne Sache.

Hier kommen nun ein paar Arbeiten aus den Jahren 2014-2016

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